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Kundenrezension

am 11. Juli 2005
Als Metallica 1991 ihren insgesamt 5. Longplayer veröffentlichen, soll großes geschehen. Mit einem mal wird aus der etablierten Spped-Metal Band die größte Heavy Metal Band aller Zeiten und die Namen James Hetfield (Vocals, Rhythmus Gitarre)/Lars Ulrich (Drums)/Kirk Hammett (Lead-Gitarre)/ Jason Newsted (Bass) zementieren sich für immer im Rock-Olymp. Mit "Metallica", wie ihr 5. Werk offiziell heißt, gehen die 4 aus San Francisco weg von den derb-brutalen Speed-Metal Tiraden der 80er hin zu exzellentem und ausgefeiltem Songwriting erster Güte. Und gerade das zeichnet für mich eine gute Metalband aus: Flexibel sein. Ich finde es langweilig, wenn eine Band immer die selbe Musik macht und gerade deshalb ist es schön, dass Metallica mit "Metallica" und vor allem mit "Load" und "ReLoad" neue Wege einschlugen und zeigten, dass sie mehr können als nur blitzschnelle Riffs in die Welt knallen.
Die Songs des "Black album" in der Einzelkritik:
Enter Sandmn - Der erste Höhepunkt des Albums. Es gibt wohl kaum einen Metalfan, der diesen Song nicht kennt. Ungemein melodiös und trotzdem treibend.
Sad but true - Das Monsterriff schlechthin. Böse stampfend donnern die 5.22 Minuten durch die Anlage. Wütend schreit James Hetfield die exzellenten Lyics in die Welt hinaus. Ein weiterer Kracher!
Holier than thou - Von vielen unterschätzt. Schnelles Riff und insgesamt sehr flottes Tempo. Außerdem ein sympathisches Bass-Zwischenspiel. Mit 3.46 Min. kürzester Song der Platte.
The Unforgiven - Ein weiterer Klassiker und gleichzeitig die erste von zwei Balladen. Düster kommen die Strofen daher und münden in einem zerrissenen Refrain. Toller Titel!
Wherever I may roam - Orientalisch angehaucht. Eine der 5 Singles und straighter Refrain. Gefällt mir persönlich nicht so gut, aber trotzdem ein Klassiker.
Don't tread on me - Midtempo Song mit fast schon Stakkato-artigem Beat. Nicht der Übersong, aber gute Abwechslung zwischendurch. Hält konstant das hohe Niveau.
Through the Never - Mit der Schnellste und Härteste Track der CD. Ruft einige Headbang-Attacken hervor. Ein überbleibsel aus alten Zeiten.
Nothing else matters - der Bandhit überhaupt. Der vielleicht schlechteste Metallica-Text überhaupt, aber die Melodie ist überragend. Das Solo, so kurz es ist, halte ich für das Beste aller Zeiten! Eine tiefe Verbeugung für diesen Geniestreich!
Of wolf and man - wieder stampfend und hart. Klasse!
The God that failed - Auch für mich anfangs gewöhnungsbedürftig, wirkt etwas fehl am Platze. Aber wenn man sich wirklich darauf einlässt, entfaltet der Song durchaus seine Qualitäten. Anders, aber trotzdem gut.
My friend of Misery - der Düsterste Song der LP. Ein brillantes Bass-Intro, das einem einen Schauer über den Rücken laufen lässt. Ein schmerzverzerrter, bedrohlicher und sehr dunkler Song.
The Struggle within - Zum Abschluss wird noch einmal kräftig gebolzt. Eine fast 4 Minütige Speed-Metal Attacke beschließt ein mehr als gelungenes Album.
Abschließend ist zu sagen, dass "Metallica" dadurch glänz, dass es "anders" ist. Es ist Metallicas art, den Metal in die 90er zu bringen. Das tun sie mit 4-6 Minütigen, insgesamt sehr kompakt wirkenden Stadion-Rockern. Songs wie "Don't tread on me" oder "The God that failed" klingen für den "echten" Metalfan im ersten Moment recht seltsam, beinahe "soft". Aber was ist schlimm dabei? Warum darf sich auch die größte Heavy Metal-Band nicht auch ein Album mit 2 Balladen leisten? Und wer das Black Album als "Pop" bezeichnet, hat sowieso keine Ahnung von Musik. "Pop" sind die Pet Shop Boys, aber nicht Metallica.
"Metallica", das ist Heavy Metal Pur. Auch und gerade wegen der Balladen und dem tiefschwarzen Cover und weil sich Metallica auf diesem Album neu erfunden haben. Genau das macht sie zur größten Metalband aller Zeiten: Ihre Vielseitigkeit. Und deshalb ist jedes einzelne Album, egal in welche Richtung es geht, ein Meisterwerk für sich.
An diese Band kommt keine andere heran! Hut ab vor einem der größten Metalwerke aller Zeiten!
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