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Kundenrezension

am 9. November 2005
So könnte der Titel dieses Buches ebenfalls lauten, sein Inhalt wird dadurch recht präzise beschrieben. Denn während der Schwertschwur in den bisherigen Romanen nur als Gegenspieler oder in einer Nebenrolle auftauchte, so wird er diesmal genauer unter die Lupe genommen, fokussiert auf seinen Anführer, Duke Aaron Sandoval, und seinen "Neffen", Erik Sandoval-Gröll.
Zeitlich schliesst die Geschichte recht dicht an den letzten Roman "Gezeiten des Krieges" an. Die Konföderation Capella ist dabei, in die Präfekturen V und VI einzufallen und sich ihre vor vielen Jahren nicht ganz freiwillig an die Republik abgetretenen Welten zurückzuholen. Die Republik selbst steht dem ziemlich machtlos gegenüber, und so versucht der Duke nun, obwohl er eigentlich Lordgouverneur der Präfektur IV ist, in den betroffenen Sektoren Verbündete zu finden und daraus ein Bündnis zu schmieden, mit dem der capellanische Vormarsch aufgehalten werden kann. Dabei sind seine Pläne für die fernere Zukunft noch etwas diffiziler und beinhalten auch ein weiteres der grossen Häuser.
Aber während er versucht, mit den zahlenmässig nicht gerade beeindruckenden Schwertschwur-Kräften die Invasion der Capellaner zu bremsen und gleichzeitig verschiedene Welten zu einem Beitritt in sein Bündnis zu bewegen, muss der Duke am eigenen Leib feststellen, dass sich die Gangart des Konfliktes verschärft hat, und ihn zu einem Umdenken zwingt. Seinem "Schützling" Erik wird auf dessen Mission dagegen offenbart, dass sein Onkel ihn im Grunde nur als nützliches Werkzeug betrachtet, wie auch die meisten anderen in seiner Umgebung, was die ohnehin schon wackelige Beziehung zwischen den Beiden weiter zerrüttet.
An Mechgefechten bietet der Roman nicht besonders viel, nur zwei sehr kurze Scharmützel und ein etwas grossformatigerer "Endkampf", der zwar auch relativ schnell wieder vorbei ist, dafür aber gut und stimmig beschrieben wird. Der grösste Teil der Geschichte handelt dagegen von Politik, Verhandlungen, zwischenmenschlichen Beziehungen und ähnlichem. Langweilig wird es aber trotzdem nicht, besonders die "Besorgungen" des Dukes sind recht amüsant und zeigen deutlich, was man mit genug Geld und Einfluss alles machen kann.
Die Art, wie sich Aaron Sandoval vor dem Anschlag rettet, kennt der langjährige BT-Leser natürlich schon, und die Umstände, die ihm danach beim Verlassen des Planeten helfen, wirken irgendwie sehr "zufällig". Allerdings ist die Story durchweg gut geschrieben und flüssig zu lesen, so dass man solche Anlehnungen durchaus verzeihen kann. Und die "Newsmeldungen" über den Kapiteln sorgen abermals dafür, das MW-Universum mit echtem Leben zu füllen (anstatt auf einem Hinterwäldlerplaneten völlig von der Aussenwelt abgeschnitten zu sein). Über den Rest der Inneren Sphäre oder die anderen Teile der Republik ausserhalb der Präfekturen IV/V/VI erfahren wir aber wieder nichts Neues.
Das "Teil 1" im Rezensionstitel sagt es schon: Dies ist sicher nicht der einzige Schwertschwur-Roman, den wir präsentiert bekommen werden, vor allem da sich mehr als genug Fortsetzungsmaterial für weitere Bände findet. Die neue Politik des Dukes steht erst am Anfang, und auch die Beziehung zwischen ihm und Erik schlägt am Ende des Romans ein neues Kapitel auf.
Das Buch kommt zwar nicht an den letzten MW-Titel heran (was ja auch nicht einfach ist), ist aber bisher trotzdem eines der besseren der neuen Reihe und erreicht in meinen Augen knapp die 4-Sterne-Marke.
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