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Kundenrezension

am 9. Juli 2014
Ich bin ganz ehrlich: Normalerweise rezensiere ich selten Bücher, die mir von Autoren direkt per Mail angeboten werden. Zum Glück habe ich ab und an das Gefühl: Hach, DAS Buch könnte toll sein. So ging es mir auch mit “Mind Ripper”. Die Inhaltsangabe klang interessant und erinnerte mich an “Erebos”, die Autorin war sympathisch und dann bekam das Buch auch noch eine begeisterte Rezension von Moena.

Auch nach dem Lesen kann ich sagen, dass das Buch dem Vergleich mit “Erebos” von Ursula Poznanski durchaus standhalten kann. Es ähnelt sich nicht nur in der Thematik und der Erzählweise – ein Großteil der Handlung spielt in der virtuellen Welt, dem Cybernetz -, sondern auch der Schreibstil ist ähnlich fesselnd und hat mich durchweg in seinen Bann gezogen.

Die beiden Geschwister Jemma und Jamie spielen oft gemeinsam mit ihrem Freund Zack fantastische Rollenspiele im Cybernetz. Doch als dann der dritte Junge aus London nach einem Aufenthalt im Cybernetz ins Koma fällt, machen auch sie sich Sorgen. Antworten bekommen sie – wie sollte es auch anders sein – in einem Onlinespiel.

“‘Ein Dämon stiehlt den Geist unserer Dorfbewohner und beraubt sie ihres Verstandes. Der Mind Ripper lässt ihre Körper seelenlos zurück und verwandelt sie in lebende Tote.’
Unter anderen Umständen hätte Jenna Tyrons Geschichte spannend gefunden und sich darüber gefreut, der Sache auf den Grund zu gehen und den Dämon zu jagen. Jetzt aber spürte sie ein nagendes Unbehagen, denn das, was eigentlich nur als gruseliges Spiel gedacht war, war in der echten Welt grausame Realität geworden.” (Position 2554/6336)

Dass ich Seite für Seite verschlungen habe, und dass obwohl ich sonst eher ungerne E-Books lese, liegt nicht nur an der spannenden Story und an dem wirklich guten und klaren Schreibstil der Autorin, sondern vor allem auch an den Charaketeren, die schön konzipiert sind und ihren Teil zur Geschichte beitragen. Besonders gefreut habe ich mich, dass die Autorin mit Jamie und Zack ein schwules Pärchen als Hauptcharaktere einsetzt, ohne dies ausschweifend zu thematisieren. In ihrem Buch ist dies so selbstverständlich, wie es auch in der realen Welt sein sollte.

Die sympathische Autorin Nadine Erdmann hat mit ihrem Debüt “Mind Ripper” einen wirklich tollen Cybergame-Thriller für Jugendliche hingelegt und schafft es sogar, dem naheliegenden Vergleich mit “Erebos” standzuhalten. Wer einmal anfängt zu lesen, sollte sicherstellen, dass er viel Zeit hat, denn es fällt sehr schwer, mittendrin aufzuhören. Einzig und allein das Ende hat mich nicht ganz hunderprozentig zufrieden gestellt, aber ich vergebe trotzdem wohlverdiente 4 von 5 Sternen.
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