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Kundenrezension

am 26. Dezember 2012
Wie immer: Achtung SPOILER auch für den ersten Teil der Cold Equations-Trilogie!!

Plot:

Während die Enterprise mit Routineforschung beschäftigt ist, wird Data auf Orion festgenommen, da ein Android des Soong-Typs bei einem versuchten Einbruch in das Bankgebäude in der Überwachung entdeckt wurde. Zudem wird er auch noch verdächtigt, eine Agentin des Sternenflottengeheimdienstes ermordet zu haben, die er gebeten hatte, Daten von eben dieser Bank über Emil Vaslovik herauszufinden. Die Enterprise eilt zu Hilfe, doch die Situation auf Orion ist, politisch gesehen, wesentlich brisanter als gedacht. Und was hat es mit dem Soong-Typ Androiden auf sich? Mischen etwa die Breen auch mit?

Review:

Vorausschicken muss ich wohl, dass ich von den Post-Nemesis-TNG Büchern lediglich die Destiny-Trilogie gelesen habe. Die nachfolgenden Entwicklungen rund um den Typhon Pact kenne ich nur vom Hörensagen. Diese Trilogie legte ich mir einerseits schon wegen des Covers des 1. Teils, andererseits aber deshalb zu, da Mack in Interviews und Internetforen meinte, der Typhon Pact spiele nur eine untergeordnete Rolle. Das ist aber zumindestens in diesem Teil nicht ganz der Fall, da doch eine gewisse Kenntnis über die Mitglieder des Typhon Pacts und bisheriger Ereignisse (Stichwort Breen und Suche nach einem Antrieb ähnlich des Slipstream) vorausgesetzt wird. Hier wäre es wirklich wünschenswert, ein bis zwei Seiten in der Art von "Was geschah bisher" der Geschichte voranzustellen, um wirklich dem Anspruch, dass jeder Roman, egal wie verbunden er auch mit anderen sein mag, alleine gelesen werden kann, gerecht zu werden. Dieser Kritikpunkt liegt aber natürlich nicht am Autor, sondern eher an der Politik des Verlags.

Zusammenfassend bleibt aber, dass mich aufgrund dieser Vorgangsweise die Ereignisse rund um den Typhon Pact eher kalt ließen bzw auch die politischen Einzelheiten bis hin zum Attentatsversuch nicht wirklich bewegten. Allerdings muss man sich schon die Sinnfrage stellen, warum die Breen eine absolut mächtige Waffe wie die Soong-Androiden, die noch dazu ihr Aussehen wechseln können und somit à la Wechselbälge überall auftauchen und Angst stiften könnten (geschweige denn von Spionagetätigkeiten), opfern, nur um an ein Stück Antrieb zu kommen...

Datas Rolle in diesem Roman ist eher eine unbefriedigende. Zu leicht schlüpft er wieder in alte Bahnen und wird zum Problemlöser auf der Enterprise. Zu leicht auch wird er in die Crew integriert ohne Fragen und Neugier. Gerade in einer Trilogie, die seine Rückkehr zum Thema hat, erwartete ich, dass er auch das emotionale Zentrum des 2. Teils ist... und wurde dahingehend leider enttäuscht.

Zugegeben, Silent Weapons spielt einige Monate nach dem 1. Teil, aber auch von Worf hätte ich mir mehr erhofft. Er erlitt einen Verlust, und das einzige Zeichen ist, dass er die neue Sicherheitschefin Smrhova ständig hinterfrägt. Hm, Emotion löste das jedenfalls nicht bei mir aus. Dann ist da noch die Diskussion der Prioritäten von Picard - Captain oder Familie -, ausgelöst durch Beobachtungen des Kindergartenonkels der Enterprise hinsichtlich Rene und verstärkt dadurch, dass Picard während des Attentats nicht Bacco beschützte, sondern Beverly. Auch hier fehlte mir die durchgehende Linie: Picard hatte *immer* ein Problem, seine Rolle als Captain von der in einer Beziehung zu einer Untergebenen zu trennen. Man erinnere sich an die Folge "Der Feuersturm". Nun stellt er seine Familie vor seine (erweiterten) Aufgaben als Captain... und Beverly stört sich daran? Vielleicht hätte man sich, auch angesichts von Worfs Erlebnissen in der DS9-Folge "Change of Heart", vorher einen Plan überlegen sollen, wie man mit dieser Frage umgeht, anstatt hinterher Vorwürfe zu machen?!?

Fazit: Silent Weapons liest sich gut, es ist ein herkömmlicher Enterprise-E Abenteuerroman und als solcher funktioniert er gut. Ich war jedenfalls keine Minute gelangweilt. Die genannten Kritikpunkte, vor allem das Fehlen eines emotionalen Ankerpunkts, und meine enttäuschten (aber vielleicht auch zu hohen?) Erwartungen an diesen 2. Teil einer Trilogie führen jedoch zum Punktabzug. Daher lediglich 3 Sterne.
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