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Kundenrezension

am 9. November 2012
Binnen 11 Monaten !!!!! nach dem Debutalbum veröffentlichen die Kölner Jungs von KASALLA nun das 2. Album mit dem Titel IMMER EN BEWÄJUNG! Das Debut wurde vollkommen zu Recht von allen Seiten in den Himmel gelobt, war es doch nach Jahren der „Dürre“ im Nachwuchsbereich der kölschen Musikszene einer der ganz raren, echten Lichtblicke. Die erste Single PIRATE ging im Karneval wie eine Rakete durchs Dach und heimste Preise am laufenden Band ein und so wäre nun eigentlich die branchenübliche Folge gewesen, dass ein Nachfolgewerk in so kurzer Zeit mindestens 5 PIRATE-Abklatsch-Nachfolgesingles enthält und ansonsten nur Füllmaterial für die Tonne. So zumindest wäre es bei 99% ALLER Bands so gelaufen. Aber nicht bei KASALLA! Die Jungs legen ein Album vor, dass das Debut nicht nur toppt, es besticht – wie der Erstling - durch musikalische Bandbreite, songschreiberischem Talent und vor allem ist es bis untern Rand voll mit wunderbaren Texten. Aber alles einen Ticken besser, reifer und nochmal hochwertiger als der Erstling. Völlig egal ob Spaß-Nummern wie LECKER LECKER, eine Funk-Bombe wie HÄTZENSBRECHER, die den – eigentlich grandiosen - Jan Deelay mal eben wie Reinhold Messner vor dem Yeti aussehen lässt, das schon fast philosophische DER FLUSS und das wunderbare SACH JESTERN OP WIDDERSINN - unfaßbar, welche unglaubliche Qualität sich vor allem Flo Peil und Basti Campmann scheinbar mühelos aus dem Ärmel schütteln. In diesem Zusammenhang sei auch erwähnt, dass KASALLA bei Stücken wie HOME ES, WO DER DOM ES oder BABY, ET WEED SOMMER, an eine Tradition anknüpfen, die in textlicher Hinsicht bisher vorwiegend den PAVEIERN, den FÖÖSS und BRINGS vorbehalten war – nämlich kölsche Eigenheiten / Befindlichkeiten so treffsicher in einen Text zu verpacken, dass jeder, der aus Köln kommt, länger dort gelebt hat oder sich einfach mit dem Lebensgefühl der Domstadt identifizieren kann, umgehend ein Lächeln auf den Lippen hat, weil er genau weiß, was die Jungs in dem Text meinen bzw. das Gefühl schon selbst x – Mal erlebt hat. Ich nehme hier BAP, Tommy Engel, Köster/Hocker, die Bläck Fööss und Brings ausdrücklich aus meiner Kritik aus, aber wenn ich sehe, was oft in Köln von anderen Bands an Musik und Text abgeliefert wird, die schon lange im Geschäft sind, klafft hier schon eine erstaunliche Qualitätslücke. Trotz der Knaller-Single PIRATE auf dem Debut findet sich auf dem 2. Album nicht ein Versuch, krampfhaft einen Nachfolger für PIRATE zu fabrizieren. KASALLA begeben sich nicht mal im Ansatz auf die billige Ballermann-Apres Ski-Party-Bumm-Bumm-Musikschiene um ihre Musik marketingtechnisch im oft üblichen Einheitsbrei besser streuen zu können. Alleine den Mut zu haben, mit IMMER NOCH DO ein langsames Stück für die Session 2013 auszuwählen ist letztendlich der beste Beweis, dass die Jungs ein ganz gutes Gespür dafür haben, wie man a) das Publikum „überrascht“ und b) den Livetest neuer Stücke intelligent auswertet. Sie machen einfach IHR DING und verfolgen weiterhin die ALLES KANN, KÖLSCH MUSS – Marschrichtung mit konsequent kölschen Texten und musikalischer Vielfalt, wie sie sonst keine Kölner Band anbieten kann. Hier wird, wie selbstverständlich, ein wunderbares Stück nach der anderen abgeliefert, mal Rock, mal Funk, mal Dancehall, mal Ballade, mal chilliger Sommersound, es wird sich in sämtlichen Stilrichtungen ausgetobt, doch es ist immer „original“, biedert sich nie an und strotzt von der ersten bis zur letzten Nummer vor Kraft, Gefühl und ehrlichem, sehr gutem, musikalischem Handwerk. Gut, auch die BLÄCK FÖÖSS haben seinerzeit ihrem Ex-Roadie King Size Dick mal das Mikrophon überlassen – was allerdings bei KASALLA rauskommt wenn bei ICH ESS FLEISCH „der K.“ ( gemeint ist Bandtechniker Jens Knöttgen ) den „Gesang“ übernimmt, schlägt wirklich alles! Den „Arsch“ muss man erstmal in der Hose haben, so cool und locker eine „Rammstein-like“ Nummer auf kölsch zu produzieren! Zum Totlachen und total genial! Keine, wirklich keine Band aus Köln – nicht mal die „heiligen Fööss“ – hat es jemals geschafft, binnen 12 Monaten 2 neue CDs rauszubringen. Dass das Ganze dann noch von 5 Jungs in ihren 20gern auf die Beine gestellt wird, ist umso schöner und läßt hoffnungsfroh in die musikalische Zukunft Kölns blicken. IMMER EN BEWÄJUNG ist für mich die CD DES JAHRES und von vorne bis hinten LECKER, LECKER oder, wie man heute vielleicht zeitgemäßer sagt: „Der heißeste „Scheiß“ aus den Lautsprechern dieses, unseres Landes!“ Respekt, Jungs und herzlichsten Glückwunsch – GANZ großes Kino!
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