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Kundenrezension

am 6. Februar 2011
Einleitung:
Ich hatte schon früh im Jahr 2010 überlegt ob ich mir die D 90 zulegen und so einen Wechsel von der D40 vollziehen sollte. Die D40 besitze ich seit 2007, meine erste digitale Spiegelreflex. Von ihr war und bin ich sehr begeistert, sie macht mit den damals im Kit gelieferten Objektiven sowohl im Raw- als auch im JPG Format sehr gute Bilder und ist leicht zu handhaben. Doch schon bald wünschte ich mir mehr Möglichkeiten als die D 40 bietet.

Vielleicht hätte ich damals schon ein paar hundert EURO mehr ausgeben sollen.......

Dann sah ich im Internet die Ankündigung zur D7000, wieder die Überlegung: D90 oder D7000. Mich sprachen die einzelnen angekündigten Merkmale der Kamera an: also Mut zur Lücke und die D7000 mit dem Objektiv 18-105 mm im Kit bestellt. Da ich kein großer manueller Einsteller bin reizte mich die Vielzahl der Motivprogramme, nämlich 19 an der Zahl.
Ja, Ja, ich weiß: Was will der denn mit der D7000?
Hin- und wieder, vor allem wenn Zeit ist oder bei schwierigen der Lichtverhältnisse stelle ich auch manuell.....oder halb manuell.

Vor allem aber: Für mich liegt die Kunst auch im digitalen Zeitalter darin ein Bild so gut aufzunehmen dass es möglichst wenig oder gar nicht mit Bildbearbeitungsprogrammen nachgearbeitet werden muss.

Jetzt zur Nikon D 7000:
Ja, hier liegt sie nun vor mir. Mitte Dezember 2010 habe ich sie erhalten. Während unseres Weihnachtsurlaubs in Spanien und hier zu Haus habe sie ausgiebig ausprobiert und immer mal die Motive auch mit der D 40 zum Vergleich fotografiert.

Was hat man in der Zwischenzeit nicht alles über die D7000 im Internet oder in Zeitschriften gelesen. Akribisch wurde untersucht und nahezu wissenschaftlich ausgewertet. Die Resultate der inzwischen zahlreichen Tests reichen von "große Klasse" bis "grottenschlecht". Eine Zeitschrift spricht sogar von "Rückschritt" im Vergleich zur D90 was natürlich sofort einen Aufschrei der "Hurra-Seite" nach sich zog. Ich selbst kann als sehr fortgeschrittener Amateur (40 Jahre fotografiert) den zuweilen bis in kleinste Detail vorgezählten Vergleichen oft nicht viel abgewinnen, das liegt doch alles im Minimalbereich. Zum Beispiel über die Schnelligkeit des Autofokus (bewegt sich in hundertstel-Sekunden Bereich), die Anzahl der Serienaufnahmen und vor allem über das Rauschen. Du meine Güte, was macht man sich bei einer Kamera dieser Klasse für Gedanken. Auch das Fehlen eines Klappdisplays wie bei der D5000 oder der Canon EOS60D wird heftig moniert. Aber ich vermisse es nicht. Und wie soll das gehen? Eine Makroaufnahme oder eine Teleaufnahme bei "geklappten" Display "um die Ecke", die Kamera wiegt 730 Gramm plus Objektiv -wiegt auch noch mal 400 bis 600 Gramm oder mehr - na dann haltet man die Arme schön still.......mit Stativ vielleicht, aber dann die Fokussierung.....

Da schon so viele die Vor- und Nachteile der D 7000 aufgezählt haben nur ein paar subjektive Eindrücke über die Kamera von mir:

Gehäuse: Solide und robust, etwas schwer, wie immer bei Nikon. Gegen Staub und Nässe geschützt.

Handhabung: Für Nikon Nutzer kein Problem, für Umsteiger leicht zu lernen.

Der kritisierte Griff: Wo ist das Problem? (Ok, meine Hände sind keine Baggerschaufeln)

Menü: Übersichtlich, logisch aufgebaut, ansonsten das Gleiche wie unter Handhabung

Autofokus: Schnell und präzise (Ja, ich weiß, andere Kameras sind angeblich ein paar tausendstel Sekunden schneller). Einige Rezensionen und Tester bemängeln das die Kamera zu schnell auslöst, wenn noch gar nicht scharf gestellt. Das kann ich nicht nachvollziehen. Im Übrigen: Im Menü kann eingestellt werden ob die Auslösung Vorrang hat oder die Schärfe. Wird "Schärfe" gewählt löst die Kamera nicht aus solange der Fokus nicht scharf gestellt ist, dazu kann noch ein akustisches Signal aktiviert werden. Das ist aus meiner Sicht recht praktisch.

Speicherfach: Die zwei Fächer sind eine gute Idee, sehr nützlich. Ich fotografiere im Raw-Format es ist aber möglich auf der zweiten Karte das Bild im JPG-Format separat zu speichern. Wenn das Bild gelungen ist spart man sich die Bearbeitung.

Video Funktion: Nutze ich nicht

Life View: Na, ja, wer es mag, Fokussieren ist langsamer und zuweilen ungenau. Immer die schwere Kamera samt Objektiv mit gestreckten Armen vor sich halten, ich weiß nicht.

Schärfe: Bislang hatte ich die D40 genutzt und nutze sie noch. Für Bildbearbeitung - wenn nötig oder gewollt- nutze ich Gimp 2.6.10 in Verbindung mit UFRaw und Photoshop Elements 8.
Für Raw Bearbeitung nutze ich aber am liebsten Raw-Therapee 2.4.1. Dafür habe ich mit für die Dateien aus der D40 Vorlagen erstellt. In ihnen war auch eine maßvolle Schärfung eingestellt.
Die ersten Dateien aus der D7000 waren für mich ein Schock. Die Bilder aus der D7000 waren so scharf das z. B. bei Porträts wirklich jede Pore des Fotografierten zu sehen war. Ähnlich bei Landschafts- oder Gebäudeaufnahmen wo die Aufnahmen vor Schärfe pixelig waren. Wobei die kamerainterne Schärfung auf minimal eingestellt oder auch mal ganz abgestellt ist.
Die Schärfung im Programm musste abgestellt werden. Jetzt habe ich auch neue Vorlagen für die Raw-Dateien der D7000. Die Bilder der D7000 sind scharf! Eine nachträgliche Schärfung per Programm am PC ist kaum notwendig.

Rauschen: In meinem Anwendungsbereich nicht. Nachtaufnahmen sind mangels Gelegenheit noch nicht erfolgt.

Bildaufbereitung: A c h t u n g! Jetzt kommt Kritik!
Kontrast und Schärfe sind in Ordnung, so sagen die Histogramme und die entsprechenden Kurven. Aber die Farbsättigung!
Gemeint ist die Aufbereitung im JPG-Format. Für meinen Geschmack fällt die Darstellung der Farben sehr verhalten aus. Es scheint, dass die dafür verantwortlichen Entwickler bei Nikon eine Schwäche für zurückhaltende oder gar schwarzweiße Bilder haben. Also da bereitet die viel einfachere D40 aber kräftiger auf.
Auch im Raw-Format scheinen die Fotos schwächer in der Farbdsättigung als bei der D40. Das mag subjektiv sein und kann über die genannten Bearbeitungsprogramme ausgeglichen werden. Aber für mein Teil hätte ich gerne auch Bilder ohne Aufbereitung, sozusagen "fertig". Dafür stecke ich vor der Aufnahme viel Energie in Motiv, Blickwinkel, Lichtverhältnisse usw. Bei den Lichtverhältnissen kommen dann die manuellen Einstellungen, Zeit-, Verschluss- oder Programmautomatik, ins Spiel.
Bei der Bildaufbereitung war ich sogar schon soweit mit der Vermutung dass die Kamera, das Objektiv oder mein Polfilter eine "Macke" hat. Versuche es demnächst mit einem anderen Filter und einem anderen Objektiv. Bei der Darstellung der Farben bin ich im Zweifel. Vielleicht Rückfrage bei Nikon.
Wie gesagt: der Unterschied zur D40 oder ist letztere sogar.......

Objektiv: Bei Autofokus gut, ebenso bei Schärfe usw. Gutes Preis- Leistungsverhältnis.
Aber auch hier Kritik. Die manuelle Fokussierung ist mir zu schwammig. (Makroaufnahmen) Der Fokusierring ist im Autofokus nicht arretiert, lässt sich quasi im "Leerlauf" mitdrehen. Bei den einfacheren Objektiven an der D40 war das nicht der Fall. Das ist verwirrend und meine Rückfrage bei Nikon ergab das dies so sein soll. Nun gut, ich selbst habe Schwierigkeiten bei diesem Objektiv mit der manuellen Fokussierung. Manchmal funktioniert das nicht, aber vielleicht habe ich "den Trick" noch nicht erkannt......

Fazit: Die D7000 ist technologisch auf dem neuesten Stand. Dennoch ist gerade bei der Qualität der Aufnahmen und der Bildqualität so viel mit der D90 verglichen worden - wobei gerade in Bezug auf die Bildqualität die D90 oft besser dargestellt bzw. hoch gelobt wird - dass man versucht ist sich die D90 zu kaufen. Wenn der Geldbeutel es hergibt. Oder vielleicht wenn möglich bei Freunden auszuleihen um einen Vergleich aus eigener Ansicht zu haben.
Wenn es hier bei uns in Schleswig-Holstein mal nicht aus Eimern regnet werde ich weiter auf jeden Fall weiter ausprobieren.
Für mich selbst ist die Bildqualität im wesentlichen OK. Bei der Farbsättigung könnten die Techniker von Nikon für meinen Geschmack noch nachbessern. Vielleicht bei der nächsten Firmware-Version?

Bewertung: Ich schwanke bei der Bewertung zwischen 4 und 5 Sternen. 4,5 geht nicht, erst mal vier!

Nachtrag 18.02.2011:
In Bezug auf die Farbsättigung habe ich von einem anderen Rezensenten den Tip erhalten dass man im Einstellungsmenü die Farbsättigung individuell einstellen kann. Tätsächlich besteht diese Möglichkeit im Menü --> Aufnahme --> Bildoptimierung. Allerdings können diese Optionen nur angewählt werden wenn am Einstellknopf die Aufnahmemodi "M", "S", "A" oder "P" aktiviert sind. Dort können die Einstellungen für die Farbsättigung schrittweise erhöht werden. Einfach probieren bis das Ergebnis gefällt. Die Wirkung ist bei den danach folgenden Aufnahmen sofort sichtbar. Ob die geänderten Einstellungen sich danach auch auf die Aufbereitung bei den 19 Motivprogrammen auswirken (wenn man mal wieder "zu faul" war) muss ich noch nachschauen. Die Aufbereitung dafür nimmt die Kamera lt. Gebrauchsanweisung gemäß interner Parameter pro Motivprogramm vor. Inwieweit sie dabei auf die vorgenannten Einstellungen zurückgreift weiss ich nicht.
Jedenfalls bin ich wegen der weiter oben genannten Kritik bezüglich der Farbsättigung wieder "versöhnt".
Doch selbstverständlich ist auch das rein subjektiv und Geschmackssache jedes Einzelnen.

Ein weiterer Tip den ich erhalten habe besagt dass man die Belichtungskorrektur um -0,3EV herunterregeln soll damit eine evtl. Überbelichtung vermieden wird. Auch das war ein guter Hinweis.

Vielen Dank dafür.
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