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Kundenrezension

am 1. Juli 2011
Guten Tag,

Convict Conditioning ist das Buch auf das ich lange gewartet habe - ich habe vorher vieles gelesen und vieles probiert.
Irgendwann habe ich festgestellt, dass es mich stört von Gewichten/einem Fitnessstudio/den Öffnungszeiten usw. abhängig zu sein.
Also begann ich mit dem Training mit dem eigenen Körpergewicht.
Ich habe You Are Your Own Gym von Mark Lauren probiert und verschiedene andere "Systeme" z.b. von Sealgrinderpt.com oder Stew Smith.
Das hat mir wirklich Spaß gemacht und mich weiter gebracht, nur ich habe mich öfters überfordert - vor allem das Training nach Mark Lauren sieht z.T. viele viele Wiederholungen von einzelnen wenigen Übungen vor als Einstieg.
Coach Wade geht anders vor: er sieht Leibesübungen als reine Kraftübungen - kurzum geht es darum nicht hunderte Liegestütz oder Klimmzüge zu machen, sondern darum möglichst schwierige Leibesübungen zu beherrschen wie Handstandliegestütz, einarmige/einbeinige Übungen (Liegestütz/Kniebeugen usw.).

Dieses Buch ist anders - wer Fan von Krafttraining mit Hanteln im Studio ist wird hier einiges zu hören kriegen - Coach Wade basht Krafttraining mit Gewichten aufs härteste. Seiner Meinung nach ist das alles Zeitverschwendung und in erster Linie Geldverschwendung.
Seiner Meinung nach ist das Training mit Leibesübungen das einfachste und beste - da jede Übung mehrere Muskelgruppen zusammen erfordert und keine Muskeln isoliert werden wie bei vielen Kraftübungen mit Hanteln/Maschinen im Studio.

Um letztlich zum Inhalt zu kommen:
Coach Wade stellt sich vor als einer der irgendwie irgendwann einige Zeit (ca. 19 Jahre?!) im Gefängnis gesessen hat.
Er ist in den Knast gekommen als Schwächling und hat angefangen zu trainieren um zu überleben und über die Jahre verschiedene Ideen, Konzepte und Trainingssysteme andere Häftlinge gesammelt und selber dieses System entwickelt.

Ziel ist es 6 Master-Übungen zu beherrschen.
- den einarmigen Liegestütz
- die einbeinige Kniebeuge
- das hängende Beinheben (langsam!)
- den einarmigen Klimmzug
- die stand-to-stand Bridge
- den einarmigen Handstand-Liegestütz (!!)

Das System sieht vor insgesamt pro Master-Übung 10 Übungen zu erlernen. Beispiel: man beginnt bei Übung 1 mit Liegestützen im stehen gegen die Wand und arbeitet sich bis Übung 10, den einarmigen Liegestütz vor.
Für die Übungen benötigt man insgesamt eigentlich nichts.
Man brauch genug Raum um sich hinzulegen, eine Möglichkeit Klimmzüge zu machen (Tür, Reck, Baum, Wasser/Gasrohr usw.) und eventuell einen Basketball und einen Baseball (das wird im Büchlein alles erklärt wozu).
Zu jeder einzelnen Übung ist angegeben wie viele Wiederholungen und Sätze man können sollte bevor man zur nächsten Übung übergeht.
Dazu ist zu beachten, dass klar gesagt wird, das jemand der z.b. die ersten leichteren Übungen übergeht, da er schon eine der "höheren" Übungen beherrscht bei den härteren Übungen schnell an seine Grenzen stoßen wird. Es geht um langsamen ruhigen Aufbau - und das funktioniert.
Der Übergang von Übung zu Übung ist allerdings letztlich eine ganz idnividuelle Sache - man soll sich Zeit lassen, damit man Erfolg hat. Wer nur schlampig durch die Übungen "rusht" wird keinen Erfolg haben.

Es werden auch verschiedene Trainingspläne vorgegeben nach denen man trainieren sollte. Abgesehen vom Anfängertrainingsplan ist es meiner Ansicht (so mache ich es von Anfang an) durchaus möglich 2x pro Woche alle 4 Startübungen zu trainieren ohne Probleme zu haben (sofern man bereits sportlich ist).

Ich bin begeistert von diesem Buch - das beschriebene Trainingssystem ist einfach zu verstehen und einfach umzusetzen. Man kann es überall und jederzeit machen, sofern man pro Trainingseinheit ca. 45-60 min Zeit mitbringt, wenn man zuerst weniger Sätze macht auch weniger.
Hier geht es nicht darum schnellst möglich fit zu werden und gigantische Muskelberge aufzubauen - Coach Wade schreibt oft von "putting strength in the Bank" was so viel bedeutet wie "ruhig angehen, hart und präzise arbeiten und die Erfolge werden sich zeigen".

Was fehlt: es wird nicht eingegangen auf Ernährung (was bei jemandem der im Knast saß vielleicht kein Wunder ist, bei dem monotonen Essen) und der Autor selber zeigt kein Bild von sich und berichtet nur von seinen angeblichen Erfolgen (z.b. 12 einarmige Handstand-Liegestütz am Stück).
Auch wenn man durchaus Zweifel an seiner Person haben kann, ändert dies nichts an dem Inhalt. Ich danke dem Autor für dieses wichtige Buch - es macht Schluss mit dem Fitnesswahn unserer heutigen Zeit und zeigt z.T. uralte Alternativen auf.

MfG E.S.
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