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Kundenrezension

am 18. Juli 2010
>>> ZUM FILM <<<
Vermutlich geht es mir wie vielen anderen, wenn ich sage, dass die Morlocks bei mir quasi ein frühkindliches Trauma ausgelöst haben. Ich weiß jedenfalls nicht mehr, wie zahlreich die Nächte waren, in denen sie mich in meinen Albträumen heimgesucht haben. Inzwischen sind mehrere Jahrzehnte vergangen, die Welt hat sich weitergedreht, Special Effects wurden perfektioniert und mir sind in Filmen inzwischen zahlreiche Monster begegnet, gegen die die Morlocks geradezu lächerlich wirken.... aber trotzdem: "Die Zeitmaschine" zählt nach wie vor zu einem meiner "all time favorite movies".

Im Gegensatz zu modernen Special Effects-Filmen, bei denen die Handlung hinter den Effekten oftmals nicht mehr zu erkennen oder höchstens zu erahnen ist, steht hier die Story im Vordergrund. Die Handlung ist nicht schmückendes Beiwerk, sondern zieht den Zuschauer schnell in ihren Bann. Dazu tragen die Charaktere bei, die - abgesehen von den Morlocks - durchweg sympathisch rüberkommen. Selbst in Georges kritischer Herrenrunde hat jeder Charakter Eigenschaften, die ihn irgendwie sympathisch erscheinen lassen. Ganz besonders gilt dies für Georges besten Freund, David Filby, den für mich heimlichen Helden des Films.
Das Production Design wurde mit viel Liebe zum Detail bewerkstelligt. So wird in den ersten Minuten die Atmosphäre im London der Jahrhundertwende sehr gut wiedergegeben. Die entsprechende Ausstattung begeistert mich jedes Mal aufs Neue. Und das Setting der Welt im Jahre 802701 ist phantsievoll und fremd genug, um faszinierend und glaubwürdig zugleich zu wirken.
Getragen wird der Film von Russell Garcias wundervollem Soundtrack. Schon das Titelthema und "Filby`s Theme" gibt ganz zu Beginn einen Vorgeschmack auf die sehr guten und ausgefeilten Kompositionen, die den Film begleiten. Es folgen noch zahlreiche Stücke, die wunderschön sind und gleichzeitig zur besonderen Atmosphäre des Films beitragen. Meiner Ansicht nach ist dieser Soundtrack einer der schönsten, die jemals komponiert wurtden.

Natürlich gibt es auch offensichtliche Schwächen: Die Effekte wirken heute mehr als angestaubt. Auch dürften die Morlocks bei den meisten Zuschauern unserer Tage, die mindestens das Schulalter erreicht haben, vermutlich eher Gelächter als Grusel auslösen. Und blonde Haare wirken in dem Film zumeist wie das was sie sind: Perücken. Und trotzdem versprüht "Die Zeitmaschine" auf mich auch heute noch einen Charme wie nur wenige Filme außer ihm.

>>> ZUR DVD <<<
Die Qualität der DVD ist okay, reißt jedoch nicht wirklich vom Hocker.
Das Bild zeigt immer wieder wieder deutliche Unschärfen. Auch sind regelmäßig Kratzer oder Verschmutzungen zu sehen.
Enttäuschend ist der deutsche Monoton, der hinter dem englischen Dolby Digital-Sound um Welten zurück bleibt. Vor allem der Soundtrack geht dabei beinahe vollkommen unter. Als einzig nennenswertes Extra kann der in den 90ern produzierte Beitrag "The Journey Back" empfohlen werden. Rod Taylor selbst führt durch dieses Special, in dem nochmals auf die Entstehung des Films und auch auf die Zeit danach eingegangen wird.

>>> NACHTRAG - BLU RAY <<< (am 31.07.2014 veröffentlicht):
Die HD-Bildqualität kann nicht mit der Qualität aktuellerer bzw. sehr gut gemasterter Produktionen konkurrieren. Doch ich bin von der Bildqualität positiv überrascht! Vor allem in dunkleren Szenen - z.B. zu Beginn im viktorianischen London oder später in den Morlock-Höhlen - weiß der Transfer zu gefallen. Bei Tageslichtaufnahmen hingegen werden Details nicht immer überzeugend dargestellt. Ebenfalls angenehmen: Das Filmkorn ist stests sichtbar, ohne störend zu wirken.
Die Detaildarstellung mag nicht perfekt sein, sie ist jedoch der sehr bescheidenen DVD-Qualität bei weitem überlegen. Im Vergleich zur bisherigen DVD-Veröffentlichung stellt die Bildqualität der Blu Ray insgesamt eine DEUTLICH SICHTBARE Verbesserung dar.

Beim Ton gilt dasselbe wie schon bei der DVD: Die englische Tonspur ist der deutschen auf jeden Fall vorzuziehen. Vor allem Russel Garcias Soundtrack-Kompositionen profitieren von der Mehrkanalfassung ungemein.

>>> FAZIT <<<
Das Remake aus dem Jahre 2002 hatte außer einer interessanten Ausgangssituation, einem sehr guten Soundtrack und zeitgemäßen Effekten leider sehr wenig zu bieten. Er war kurzweilig und unterhaltsam, doch leider fehlte ihm der Charme des Originals.

Ich für meinen Teil kann daher George Pals Original nur jedem ans Herz legen!
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