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Kundenrezension

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Echtes "Genesisfeeling", 28. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Genesis Revisited: Live At The Royal Albert Hall (Audio CD)
Wer bei Genesis in den Jahren seit dem Weggang von Steve Hackett - so wie ich als alter Fan - quasi heimatlos geworden ist, der wird sich über diese Platte sehr freuen. Da kommt vom ersten Ton an das echte "Genesisfeeling" auf, wie ich es seinerzeit in vielen Konzerten erlebt habe. Dass hier etwas verloren gegangen ist, hat auch Genesis selbst offensichtlich erkannt, weshalb bei der Tour 2007, die auf der DVD "When in Rome" dokumentiert ist, ja auch sehr viel stärker auf die alten Stücke zurückgegriffen wurde. Wenn man dieses Konzert mit dem hier besprochenen vergleicht, schneidet Steve Hacket meiner Meinung nach keinesfalls schlechter ab. Mich persönlich stören auch die Gesangsinterpreten nicht, die teilweise sogar verblüffend nah an das Original von Peter Gabriel oder Phil Collins herankommen. Ob die "Geschlechtsumwandlung" bei "Ripples" ein Gewinn ist, darüber kann man sicher unterschiedlicher Meinung sein. Generell ist es halt immer ein Problem, wenn in einer Band maßgebliche Protagonisten ersetzt werden müssen - das gilt ganz besonders bei einem Leadsänger (Uriah Heep oder Queen z.B. können im wahrsten Sinn des Wortes ein Lied davon singen). Aber wie gesagt, mich überzeugt das Experiment von Steve Hacket und ich habe die Stücke mit großem Genuss gehört, auch wenn man die Originalsänger gelegentlich natürlich vermisst.
Für mich war die Platte Anlass, über die Bedeutung der Mitglieder einer Band und die Folgen ihres Weggangs zu reflektieren. Als 1974 die Nachricht die Runde machte, dass Peter Gabriel Genesis verlassen hatte, herrschte allgemein die Befürchtung, dies könnte das Ende dieser Kultband bedeuten. Tatsächlich erhob sich Genesis zwei Jahre später mit "A Trick of the Tail" wie ein Phönix aus der Asche und erlebte ihre möglicherweise besten, mit Sicherheit aber erfolgreichsten (wobei nicht unbedingt die Verkaufszahlen entscheidend sind) Jahre. Diese Phase ist - für mich einmalig gut - dokumentiert auf der Live-Platte "Seconds Out" von 1977 bei der Steve Hacket zwar auch schon nicht mehr an Bord war, die sich aber aus dem Songmaterial mit Steve speist. Mit dem Weggang von Steve Hacket vollzog sich dann - so habe ich es jedenfalls empfunden - der Bruch, den man nach Peter Gabriel befürchtet hatte. Alles was danach an Platten kam (vielleicht mit Ausnahme von "...And then there were Three" von 1976, die quasi den Übergang markierte), hat mich persönlich weder angesprochen noch interessiert. Ist es nicht seltsam, dass der Verlust eines Künstlers von höchstem Rang wie Peter Gabriel es zweifellos ist, der eine herausragende Solokarriere beschritten hat, von Genesis quasi "schadlos" bewältigt wurde, während ein Steve Hacket, der als hervorragender Musiker auch sehr gute und interessante Soloplatten gemacht aber nach meiner Einschätzung nicht das Niveau eines Peter Gabriel erreicht hat, für Genesis mit einem gravierenden Identitätsverlust verbunden war? Steve Hacket muss als Bandmitglied für Genesis eine Bedeutung gehabt haben, die sich erst anhand der Folgen seines Weggangs angemessen einordnen lässt, während die Bedeutung von Peter Gabriel für Genesis anscheinend eher überschätzt wurde. Aber das sind sehr subjektive Überlegungen - das mögen andere völlig anders sehen.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.09.2014, 12:37:04 GMT+2
Harald Mausa meint:
Ich kann vieles aus dieser Rezension nachvollziehen. Aber in einer Sache muss scharf widersprochen werden: Steve Hackett war sehr wohl bei den Aufnahmen zu "Seconds Out" noch mit an Bord des "Genesis Schiffes"....
Er verliess die Band aber noch während der Fertigstellung des Live-Albums. "Böse Zungen" meinen, dass er dafür dann ziemlich in den Hintergrund gemischt worden ist....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.10.2014, 18:02:17 GMT+2
Raymund Karg meint:
Völlig richtig natürlich! Vielen Dank für den wichtigen Hinweis.
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