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Kundenrezension

am 29. Dezember 2013
Dann schreibe ich den "Disclaimer" mal gleich vorweg: Ich bin selbst Fachbuchautor, habe mit "Flexible Boxes" im selben Verlag (Galileo) eine Einführung zum selben Thema (Responsives Webdesign) geschrieben und das Buch von Andrea Ertel und Kai Laborenz als Rezensionsexemplar erhalten. Eigentlich wollte ich meine Rezension erst im nächsten Jahr schreiben, aber ich habe durch Zufall die "Lone-Star-Rezension" vom 26. Dezember entdeckt, und da diese für mich überhaupt nicht nachvollziehbar ist, möchte ich möglichen Interessenten mein Feedback schon jetzt geben.

Das Buch ist mit fast 40 Euro nicht ganz billig, bietet aber mit Hardcover, DVD, Lesebändchen und einem übersichtlichen Layout in "full color" nicht nur eine entsprechende Ausstattung, sondern auf seinen 438 Seiten auch ein Füllhorn an Informationen. Nach einer gelungenen Einführung mit dem Titel "Denken in flexiblen Strukturen", in der gezeigt wird, was genau "responsive Webdesign" eigentlich ist, geht es mit der beispielhaften Umwandlung eines fixen Layouts in ein flexibles gleich in die Praxis. Im Anschluss an eine sehr gründliche Betrachtung von "Media Queries" in Kapitel 3, die auch zum späteren Nachschlagen geeignet ist, werden Themen wie "Ein responsiver Workflow", "Design und Typografie" und "Semantik und Barrierefreiheit" jeweils in eigenen Kapiteln vorgestellt.

Natürlich gibt es Tipp- und andere Fehler, wie in wohl fast jedem Fachbuch. Der HTML5-Doctor heißt Bruce Lawson (und nicht Lawsen, S. 156), die Linearisierung bei GroundworksCSS wird wahrscheinlich bei 480 Pixeln ausgelöst (und nicht bei 48px, S. 226) und Kapitel 7 hat den etwas seltsamen Titel "Desktop First Responsive Layout-Patterns", beschreibt aber ein Beispiel mit dem Ansatz "Mobile First" und diverse andere Layout-Patterns. Aber Bugs gibt's in jedem Buch, und mir ist bis jetzt nichts aufgefallen, was mich irgendwie grundlegend durcheinander gebracht hätte.

Nach einem kurzen Überblickskapitel zu "Frameworks" (Nr. 8) geht es in Nr. 9 ausführlich um "Navigationskonzepte". In diesem sehr gelungenen Kapitel wird für jedes Konzept auch eine exemplarische Umsetzung gezeigt, sogar für "Multilevel-Menüs". Die Kapitel "Flexible Bildelemente" und "Mehr flexible Inhalte" kümmern sich um genau diese Themen, wobei auch Tabellen, Formulare und selektives Nachladen angesprochen werden. Den Abschluss bildet schließlich Kapitel 12, "Qualitätssicherung und Optimierung", also Testen und Perfomance.

Fazit: Das Buch ist logisch aufgebaut, gut geschrieben und geht an den richtigen Stellen in die Tiefe. Eine echte "Tour de Force". Nichts für Einsteiger, aber es dürfte jedem, der sich intensiv mit dem Gebiet beschäftigen möchte (oder muss), eine große Hilfe sein. Eine Klickanleitung für "Bootstrap" oder andere Frameworks ist es aber definitiv nicht.
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Produktdetails

4,3 von 5 Sternen
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