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Kundenrezension

am 23. Februar 2009
So ganz kann ich die vielen guten Kritiken zu diesem Film nicht nachvollziehen. Offensichtlich spielt hier doch der Nostalgie-Effekt in Verbindung mit nebulösen Kindheitserinnerungen eine entscheidende Rolle.

Nüchtern betrachtet handelt es sich um einen zwar äußerst ideenreichen und phantasievollen SciFi-Zeichentrickfilm, bei dem jedoch aufgrund des geringen Budgets aus animationstechnischer Sicht Abstriche gemacht werden müssen (selbst nach Standard 1982). Der Film wurde von mehreren Teams, u.a. in Ungarn gezeichnet, was zu qualitativ unterschiedlichen Ergebnissen führte. So ist z.B. die Figur des Piel sehr schön gelungen, während Jaffar sehr hölzern und ausdruckslos gezeichnet wurde.

In erzählerischer Hinsicht kann man den Film außerdem nicht an normalen Maßstäben (nachvollziehbare Handlung, Charakterentwicklung, innere Logik etc.) messen, ohne ihn dann gleichzeitig deutlich abzuwerten. Zumindest ich empfand den Film teilweise als schwer nachvollziehbar. Man hat zeitweise den Eindruck, als wäre der Film an einigen Stellen geschnitten (was aber nicht so ist). So muss man sich einiges "zusammenreimen" und manches erscheint zudem unglaubwürdig (z.B. wie man auf dem Planeten Gamma 10 das Böse bekämpft). Auch mit der Logik nimmt es der Film nicht ganz so genau.

Ich möchte für diejenigen, die den Film noch nicht kennen, an dieser Stelle nicht zuviel verraten, aber es sei gesagt, dass der Film mit einem überraschenden Ende aufwartet. Leider ergeben sich hierdurch aber einige Fragen, die der Film nicht ganz aufklären kann (z.B. Wie kann es sein, dass Jaffar und Claude Freunde in etwa gleichem Alter sind?....Wie ist Igors Rettungsaktion zeitlich einzuordnen?). Aufgrund der ansonsten eher naiven, kindlichen Machart des Films und der angesprochenen Handlungslücken fällt es schwer, das als "gewollt mysteriös" zu akzeptieren (anders als z.B. das Zeitreiseparadoxon in "Donnie Darko"). Ich werte das daher als Logikfehler, was das im ersten Moment beeindruckende Ende im Nachhinein leider etwas schmälert.

Vielleicht sind die Ungereimtheiten einigen auch überhaupt nicht aufgefallen oder andere können darüber hinwegsehen. Mir ist das leider nicht gelungen. Aber wahrscheinlich darf man bei diesem Film wirklich nicht die üblichen Filmmaßstäbe zu Grunde legen und muss ihn eher als "filmisches Unikum" werten.

Eltern wird in jedem Fall geraten, sich den Film vorher anzusehen und nicht einfach auf die Altersfreigabe zu vertrauen. Als Kinderfilm ist er insgesamt gesehen ziemlich düster, kaum verständlich und könnte evtl. sogar verstörend wirken (vielleicht haben ihn gerade wegen der morbiden Faszination so viele als Kindheitserinnerung im Gedächtnis behalten).

Subjektive Wertung Film 6,8/10 (1 Punkt Abzug wegen der vielen Fragezeichen).
DVD 6,5/10 (Bild 7,5/10, Ton 4/10, Extras 2/10, Verpackung 7/10).
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