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Kundenrezension

18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurz und rockig, 23. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: More (remastered) (Audio CD)
"More" aus dem Jahre 1969 wird allgemein zu den weniger bedeutenden Pink-Floyd-Alben gezählt. Das mag daran liegen, dass es sich "nur" um einen Soundtrack für einen Film handelt - noch dazu um einen, dessen Titel wiederum nur deshalb nicht in Vergessenheit geraten ist, weil die Musik von Pink Floyd stammt. "More" von Barbet Schroeder, ein Film um eine drogenumnebelte Hippiekommune auf Ibiza, ist auch wirklich kein großes Ding.

Hinzu kommt, dass sich Pink Floyd sinerzeit in einer Umbruchphase befanden und nach einem neuen Stil suchten. Die wilde experimentelle Phase lief nach dem Ausscheiden des Masterminds Syd Barrett 1968 langsam aus, die Zeit der großen Rockepen sollte erst noch kommen. Man versuchte sich an Singles, was man mangels Erfolg aber schnell wieder aufgab. Blieben noch die Filmmusiken: Da galten Pink Floyd als Experten, hatte ihre Musik doch immer eine sehr starke visuelle Komponente.

In dieser Phase sind die 13 Stücke von der LP "More" entstanden. Anders als die ausgefeilten Produktionen vorher und vor allem später ist ein rohes, ungeschliffenes - kurz: rockiges - Album herausgekommen. Die Musik ist keineswegs opulent, sondern reduziert - Floyd light sozusagen. Gerade das hat aber auch seinen Reiz. Die Bluesgitarre und die verkiffte Stimme des jungen David Gilmour prägen die meisten Stücke, begleitet wird er vom dynamischen Spiel von Drummer Nick Mason und dem eher jazzinspirierten Rick Wright, der teils dezent seine Orgeltupfer einstreut, teils aber auch bedrohliche Klanggebilde im Stile von "Saucerful of Secrets" aufbaut - wie z.B. bei "Quicksilver", einem Instrumental, das ein wenig an die experimentelle, avantgardistische Phase anknüpft.

Roger Waters tritt, abgesehen von den seinem rätselhaften Gesang auf "A Spanish Piece", überwiegend als Songwriter in Erscheinung. Bei "Cymbaline" deuten sich seine Qualitäten an, die er später auf großen Alben wie "Dark Side of the Moon" unter Beweis stellte. "Cymbaline", herrlich verträumt und entspannt, ist eines der besten Stücke auf "More". Seinerzeit gehörte es bei Floyd zum festen Konzertprogramm, seit Anfang der 70er wurde es von der Gruppe m.W. gar nicht mehr live gespielt. Auch auf der Tour von David Gilmour 2006 war ihm, anders als anderen vergessenen Stücken der Floyd-Frühphase, keine Renaissance vergönnt. "Green Is The Colour" oder "Cyrrus Minor" sind atmosphärisch ähnlich geraten: entspannt, hippieesk.

Daneben sind auf "More" aber auch lupenreine Hardrocknummern vertreten ("The Nile Song", "Ibiza Bar"), die für Floyd-Verhältnisse schon recht markig sind.

Alles in allem ein interessantes Album mit einigen Stücken, die gelungener sind als der Füllstoff auf "Atom Herart Mother" oder "Meddle". Trotzdem sollte man sich "More" eher dann zulegen, wenn man den größten Teil des Floydschen Werks kennt. Wer jedoch Gefallen daran findet, dem sei noch der Soundtrack zu "Zabriskie Point" von 1970 empfohlen. Auch dort steuerte die Band eher kurze, rockige Nummern bei.

Die remasterte Fassung von "More" besticht durch satten, klaren Sound. Allzu große Unterschiede zu früheren CD-Fassungen vermag ich allerdings nicht zu erkennen, zumal sich Pink-Floyd-Alben klanglich immer auf höchstem Niveau bewegten.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 25.02.2015, 17:09:50 GMT+1
Norbert Carls meint:
Ein Hilfreich von mir, obwohl der Satz hier:

" die gelungener sind als der Füllstoff auf "Atom Herart Mother" oder "Meddle""

gar nicht geht! Vielleicht in einer ruhigen Stunde noch mal ganz anhören?!
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