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Kundenrezension

33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Berg ruft! - manchmal ruft er aber schräg...., 25. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: 100 Alpenpässe mit dem Rennrad: Anfahrt, Weglänge, Schwierigkeit, Detailkarten, Höheprofile und Übersichtskarte (Taschenbuch)
Zuerst zum Guten: Natürlich ist es schön, eine Zusammenfassung von 100 Pässen zu erhalten; und als normal arbeitender Mensch dauert es sicher seine Zeit, das Buch zu 'erfahren'. Also ist die Auswahl - wenn auch nicht umfassend - so doch ausreichend. Und zur Planungsvorbereitung allemal hilfreich, da es einfach nichts (mir bekanntes) Vergleichbares gibt.

Nun zur Kritik: wie schon im 'Vorgängerbuch' ist die Wahl der Fotos sehr alt - und leider auch öfter die Information zum Strassenzustand. Die eigentlich schöne Idee eines idealisierten Höhenprofils wird völlig ad absurdum geführt: die Grafik ist überflüssig wie mundgewalktes Froschleder, da sie keinerlei Hinweis auf den tatsächlichen Höhenverlauf zuläßt. Nur die Prozentangaben deuten auf tatsächliche Steigungen hin und auch hier ist nicht immer richtig recherchiert. Der Text ist leidlich akzeptabel - damit und den Prozentangaben in der Grafik ist eine grobe Planung möglich, dennoch sollte man sich nicht auf die Angaben verlassen, da sich immer wieder kleinere Fehler einschleichen - besonders ärgerlich, wenn man laut Beschreibung 'das schlimmste überstanden' hat, sich psychisch darauf einstellt, froh ist, dass 'jetzt eine gleichmäßige Steigung' kommt und dann die Realität leider nichts mehr mit der Beschreibung gemein hat. Die Kurzbeschreibung eines jeden Anstiegs ist prinzipiell gelungen, die Übersetzungsvorschläge sind allerdings albern, in Zeiten der Kompaktkurbeln und dreifach Antriebe; zumal das Buch auf einem technischen (und 'trainings-ideologischen') Stand von vor Herbst 2003 ist - vermutlich noch älter.

Fazit: mangels Alternativen werde ich mit dem Buch weiterplanen - die irreführenden Höhenprofile und mühsame Aussiebung des tatsächlich zu erwartenden Anstiegs machen den schönen ersten Eindruck zunichte. Der Autor ist zwar ausgewiesener Radler, das Buch erweckt aber den Anschein, dass er beim Schreiben eher an seine Motorradklientel dachte - daher nur sehr bedingt empfehlenswert.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 11.11.2008 17:03:58 GMT+01:00
Harald Eder meint:
Ich habe dieses Jahr das erste Mal mit diesem Buch gearbeitet, bin 23 der darin beschriebenen Pässe und Bergstraßen gefahren und halte diese Kritik für reichlich überzogen.
Begründungen:
1. grafische Darstellung der Höhenprofile:
wer sich des Öfteren mit Höhenprofilen beschäftigt, weiß, dass diese aufgrund ihrer zwangsweise komprimierten Form nie genau mit dem tatsächlichen Profil übereinstimmen können. Ebenso sollten bei der grafischen Betrachtung die Distanzen der einzelnen Anstiege berücksichtigt werden. So kann man die grafische Darstellung eines 11 km-Anstieges nicht mit der eines 25 km-Anstieges vergleichen.
Genauso kann eine Durchnittssteigung von 10% auf 5 km durchaus Rampen über mehrere 100 Meter mit z.B. 20%iger Steigung beinhalten.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Grafiken sehr wohl deutliche Hinweise auf den Höhenverlauf geben, was mir z.B. beim Befahren der Zillertaler Höhenstraße und des Kitzbüheler Horns eine große Hilfe war.
2. Prozentangaben:
tendenziell sind diese richtg und sehr aufschlußreich, man sollte hier beachten, dass es bei der Höhenmessung sowohl zu wetter-/luftdruckbedingten als auch fabrikatsbedingten Abweichungen kommen kann. So zeigt der HAC von Ciclosport oftmals höhere Steigungswerte an, als z.B. der VDO MC1.0.
Mit den in den Texten beschriebenen %-Angaben kann man meines Erachtens sehr gut arbeiten, weil sie teilweise sehr präzise Hinweise geben.
3. Übersetzung
zunächst einmal wird in dem Buch deutlichst darauf hingewiesen, dass die Übersetzungsvorschläge eben nur selbige sind und von der Konstitution und Kondition des einzelnen Fahrers abhängen.
Wenn etwas albern ist, dann die Behauptung des Kritikers, dass heutzutage Kompaktkurbeln und Dreifachantriebe zeitgemäß wären - 90% der Rennradler fahren 2-fach Kurbelblätter und nehmen ggf. fürs Bergfahren eine Änderung der Ritzelzusammenstellung vor.

Mir persönlich hat dieses Buch bisher sehr aufschlußreiche Informationen vermittelt und ich kam mit den Beschreibungen sowohl in Text- als auch in grafischer Form sehr gut klar, weswegen ich es durchaus für empfehlenswert halte.

Veröffentlicht am 16.11.2015 15:23:26 GMT+01:00
Käufer MW meint:
@Harald Eder: Ich weiss nicht was an den Kritikpunkten falsch sein sollte:
1. Im Zeitalter von GPS uns Computern sind doch akkurate Höhenprofile und detaillierte Steigungsangeben eigendlich kein Thema. Und wenn gegenanstiege fehlen, dann kann man sich das Höhenprofil sparen und gleich auf eine Karte schauen

2. Ja, auf die Steigungsangabe eines Fahrradcomputers kann man sich nicht verlassen. Die Beine sind da oft ein genaueres Messgerät.

3. Also ich sehe in den Bergen fast nur noch 3-fach Übersetzungen. Ob die Leute dadurch schneller weden ist eine andere Sache. Und der Großteil der Hobbyfahrer baut nicht extra eine andere Kassette für eine Tour auf sein Rad. Da die Geschmäcker da ohnehin abweichen ist es ein sauberes Steigungsprofil um so wichtiger.
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