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Kundenrezension

am 11. November 2012
Die Beschleunigung des ganzen Systems ist derart immens, dass man sich hinterher fragt, wie so etwas Altertümliches wie eine mechanische Festplatte überhaupt noch verbaut wird (und ich hatte vorher schon eine schnelle HDD mit 7200 rpm!). Immerhin merkt man nach der Migration von HDD auf SSD, dass der Prozessor (bei mir ein Intel Core i7 in einem Fujitsu Lifebook E780) die meiste Zeit bisher Däumchen gedreht hat und nur auf die Festplatte warten musste. Obwohl mein System nur SATA II hat und damit die Festplatte "nur" 250 MB/sec bei Lesen und Schreiben, ist der Effekt ungeheuer und ich möchte nicht wissen, wie es beim doppelt so schnellen SATA III wäre (die Samsung 840 hätte nämlich bis zu 540 MB/sec beim Lesen und bis zu 330 MB/sec beim Schreiben an technischer Möglichkeit).

Plötzlich flutscht alles problemlos und Warten bei irgendwelchen Systemprozessen gehört der Vergangenheit an. Das Arbeiten am Rechner wirkt viel müheloser und auch vor einem Neustart des Systems hat man keine Hemmungen mehr. Selbst wenn viele Programme parallel offen sind wie bei mir, dauert das Runter- und wieder Hochfahren nur eine kurze Zeit (vorher mehrere Minuten, da habe ich es mir gut überlegt!). Updates, Virenscans und ähnliche Wartungsarbeiten sind schwuppdiwupp erledigt und benötigen keine Überlegung mehr, was man denn in der Zwischenzeit machen soll.

Das Geld ist bestens angelegt für alle, die beruflich am Rechner sitzen und einfach zügig damit arbeiten wollen ohne auf irgendetwas zu warten. Windows macht insgesamt einen viel flüssigeren Eindruck, die Festplatte "verschluckt" sich auch nicht mehr bei schreibintensiven Vorgängen (z.B. wenn zwei Anwendungen gleichzeitig viele Festplattenzugriffe haben). Mein Notebook wurde jetzt auch endlich vollständig portabel, da ich es selbst bei voll aktiver Festplatte beliebig herumtragen kann - es gibt ja keine mechanischen Teile mehr, die auf Erschütterung oder Lagewechsel empfindlich reagieren würden! Früher gab es bei solchen Gelegenheiten immer wieder mal einen Bluescreen, wenn der Erschütterungsschutz den Festplattenarm mitten in der Arbeit kurzzeitig zurückzog.

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Ergänzung 11.9.2013, nach 11 Monaten Erfahrung: Von HDD auf SSD umzusteigen war die beste Entscheidung, die ich bei Computern je getroffen habe. Es klappt weiterhin alles einwandfrei und die Geschwindigkeit ist einfach herrlich. Nicht mehr ich warte auf den Computer, sondern der Computer wartet auf mich. So soll es doch wohl auch sein, oder?

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Jetzt im Detail zur Migration, über die ich im Vorfeld viel recherchiert habe und die dann deswegen auch problemlos geklappt hat. Wer Acronis TrueImage der Version 11 und 12 hat, ist fein raus, denn die haben volle Unterstützung für SSDs (will heißen, die SSD wird passend zu ihrer andersartigen Speicherarchitektur auch anders formatiert, auf fachchinesisch Alignment genannt).

Hier meine To-Do-Liste (bestehendes Windows 7 mit allen Programmen seit zwei Jahren laufend auf einer HDD, sollte unverändert auf die SSD übertragen werden):

1: unter Windows in der Computerverwaltung / Datenträgerverwaltung nachschauen, wie die HDD partitioniert ist (z.B. inkl. der versteckten Wiederherstellungspartition von Win7), also Laufwerksbuchstaben, -größen und Attribute (primär, aktiv, logisch), dieses notieren (Gesamtgröße und belegter Speicherplatz); laufende Systemdienste wie z.B. NonstopBackup von Acronis ausschalten, Datenmüll löschen (reduziert die zu übertragende Datenmenge)
2: Ausdruck der Seiten vom Acronis-Handbuch-pdf über "Restore" und "Laufwerk anschließen" (weil man, wenn es ernst wird, nicht mehr im Rechner nachschauen kann!)
3: Vollbackup der gesamten Festplatte auf eine externe Festplatte mittels der Start-CD von Acronis TrueImage 12, inklusive der Option "Backup verifizieren" (Backup und Verifikation nicht unter Windows laufen lassen um sicher zu gehen, dass das spätere Restore ebenfalls funktioniert, das ja zwangsläufig unter der Systemumgebung der Acronis-Start-CD ablaufen muss)
4: HDD aus- und SSD einbauen (vorher sich an einem Heizkörper elektrostatisch entladen!), Acronis Start-CD einlegen und Rechner starten, dabei gleich im BIOS (meist F2 drücken) nachschauen, ob die SSD erkannt wurde und für die Festplatte den Modus AHCI aktivieren
5: in der Acronis Startoberfläche von CD unter "Extras" die Option "Laufwerk anschließen" wählen und die neue Festplatte partitionieren (ggf. auch mit leerem Speicherplatz vor C: für die versteckte Wiederherstellungspartition von Windows7), bei der Gelegenheit kann man auch den Partitionen andere Größen geben wie auf der alten HDD (nur nicht weniger wie belegter Speicherplatz!)
6: jetzt Restore nach den Anweisungen des Acronis-Handbuchs (dafür der Ausdruck, man kann sich vorab nicht jedes Detail merken!), alle Partitionen aber nicht den MBR (der wurde bei "Laufwerk anschließen" neu erzeugt und muss nur in Ausnahmefällen restored werden, siehe Handbuch); Acronis formatiert dabei automatisch die neue SSD nach ihren eigenen, physikalisch nötigen Gesichtspunkten, also anders als eine HDD!
7: Jetzt wird es spannend! Die externe Festplatte abziehen, Acronis CD raus und zum ersten Mal Windows in Windeseile starten sehen! Ggf. mit der Datenträgerverwaltung (siehe oben) noch falsche Laufwerksbuchstaben einzelner Partitionen korrigieren und dann alles von Hand einstellen, was für einen SSD-spezifischen Umgang von Windows gefordert ist (bei Neuinstallation von Win ginge das automatisch): Deaktivierung von Ruhezustand, Windows-Computerschutz (Systemwiederherstellung), Indizierung, Windows Search, Festplatten-Defragmentierung; TRIM aktivieren; Deaktivierung von Prefetch, Superfetch, ReadyBoost und Boot-Time-Defragmentierung, Shock Sensor Utility für die HDD (sofern bei Notebooks vorhanden) deaktivieren oder deinstallieren, in den Energieeinstellungen für die HDD "niemals abschalten" einstellen; Acronis NonstopBackup wieder aktivieren.

Für Punkt 7 muss man noch wissen, wo man dies alles im System findet. Gute Anleitungen sind im Internet zu finden. Leider darf man hier keine Links posten.

Viel Glück und Freude an der neuen SSD!
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