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Kundenrezension

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Ansätze, mittelmäßige Umsetzung, 24. September 2013
Rezension bezieht sich auf: A Vampyre Story [Download] (Software Download)
Lange im Kasten verstaubt, jetzt endlich gespielt. Um das Fazit gleich vorweg zu nehmen: "A Vampyre Story" hat sehr gute Ansätze und einige tolle Momente, kann insgesamt aber nicht ganz überzeugen und vergeudet letztlich einen Teil seines wahren Potentials.

Fangen wir mit dem Positiven an: Die Atmosphäre des Spieles stimmt - ohne Wenn und Aber. Der grafische Stil ist durchgehend gelungen und stellt das düster-komische Geschehen in Draxsylvanien perfekt dar. Auch die Musik, die sich mit jeder Location ändert, kann überzeugen und wurde sehr passend gewählt. Die Dialoge, die vor Anspielungen auf Musik, Filme und andere Spiele strotzen, sind meiner Ansicht nach - mit wenigen Ausnahmen - ausgesprochen witzig. Sogar die Synchronsprecher bzw. die Übersetzung sind ausnahmsweise einmal gut ausgewählt worden. Und last but not least haben es die Programmierer tatsächlich geschafft, die gute, alte Point & Click-Atmosphäre in die Gegenwart zu übertragen. Sogar Zugeständnisse an die Moderne, Beispielsweise der Hotkey für klickbare Objekte und die Möglichkeit, die Spielfigur beschleunigt durch die Kulissen zu bewegen, wurden gut eingebunden. Auch dass es neben der eigentlichen Spielfigur "Mona" noch einen Begleiter (die Fledermaus "Froderick") gibt, ist eine gute Idee - manche Aufgaben lassen sich nur mit Teamwork lösen.

Optisch, akustisch und atmosphärisch ist "A Vampyre Story" also sehr gut gelungen. Es gibt allerdings einige Probleme, die das Spielvergnügen erheblich mindern. Größtes Ärgernis: Die Rätsel sind teilweise derart unlogisch und an den Haaren herbeigezogen, dass man sich fragt, wie man ohne Komplettlösung vorankommen soll. Vom Schwierigkeitsgrad her, hat wohl "Maniac Mansion" Pate gestanden... Zweiter Punkt ist die Bedienung. Die klassischen Verben ("Gehe zu..." usw.) gibt es natürlich nicht mehr. Das Interface besteht aus vier möglichen Aktionen ("Schauen" - "Sprechen" - "Nehmen" - "Fliegen"), zusätzlich gibt es ein Inventar, in dem Gegenstände automatisch abgelegt werden. Zumindest, wenn die Spielfigur gerade "Lust" dazu hat - wenn nicht, "merkt" sie sich, wo ein wichtiger Gegenstand liegt und holt ihn im Bedarfsfall. Klingt kompliziert? Naja, zumindest ein wenig. Insgesamt sind Interface und Bedienung jedenfalls wenig intuitiv und eher schwerfällig. Vor allem die "Merkfunktion" im Inventar ist ein Ärgernis und sorgt für lästige Unterbrechungen im Spielfluss: Jedes Mal, wenn ein "gemerkter" Gegenstand verwendet wird, "teleportiert" sich die Spielfigur dorthin, wo er liegt und wieder zurück. Das dauert seine Zeit und ist meiner Ansicht nach vollkommen überflüssig. Ein möglicher Sinn dieser Vorgehensweise könnte sein, dass die Programmierer die Spielzeit ein wenig strecken mussten - das ist nämlich ein weiterer Kritikpunkt. "A Vampyre Story" ist im Endeffekt sehr kurz, eigentlich zu kurz für ein Vollpreis-Spiel. Mittlerweile ist das Produkt ja sehr günstig zu haben, deshalb kann man den Punkt heute eigentlich vernachlässigen - zum Erscheinungszeitpunkt wäre das ein klarer Grund für eine Abwertung gegeben.

Als letzten Punkt möchte ich die Story ansprechen. Großen Tiefgang habe ich mir an dieser Stelle ohnehin nicht erwartet - aber was "A Vampyre Story" letztlich bietet ist nicht mehr, als ein Ansatz für eine gute Geschichte. Das Spiel besteht eigentlich nur aus einer einzigen Aufgabe - aus dem Schloss und letztlich aus dem Land zu entkommen. Das alles funktioniert sehr linear - alternative Lösungswege oder Möglichkeiten, Aufgaben in einer anderen Reihenfolge zu lösen, gibt es nicht. Diese Geradlinigkeit und die eindimensionale Hintergrundgeschichte lassen den Wiederspielwert gegen Null tendieren. Auch das ist schade - einige Verstrickungen in der Story hätten dem Spiel sicher gut getan.

Letztlich ist "A Vampyre Story" ein netter Zeitvertreib für frustresistente Abenteuer, die sich gerne an unlogischen Rätseln die Zähne ausbeißen. Nicht mehr und nicht weniger. Da retten auch die witzigen Einfälle, die nahezu am laufenden Band zu bemerken sind, nicht viel. Schade, es hätte mehr draus werden können/müssen. So reicht es nur für magere drei Sterne.
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