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Kundenrezension

am 2. Mai 2006
Bilder müssen, wenn sie auffallen wollen, mit unseren Sinnen spielen, uns mit optischen Tricks und Täuschungen irritieren, uns dazu verleiten, zu assoziieren. Wie das geht, zeigt und erklärt Uwe Stoklossa.

Aufmerksamkeit ist unser knappstes Gut geworden. Jeden Tag buhlen Tausende von Werbebotschaften um das kleine Bisschen Aufmerksamkeit, das uns noch geblieben ist. Wer wahrgenommen werden will, muss mit unserer Wahrnehmung spielen. Unser wichtigster Sinn in diesem Spiel ist das Sehen, denn: Das Auge sitzt vor dem Verstand, wie Herausgeber Thomas Rempen im Vorwort von "Blicktricks" zu Recht festhält.

Von der Diplomarbeit zum Buch

Thomas Rempen ist nicht irgendwer. Er ist ein erfahrener Werber. Und Professor an der Universität Essen. Dort unterrichtet er Kommunikationsdesign. Natürlich muss er auch Diplomarbeiten prüfen. Etwa "Ich sehe nichts, was du nicht siehst" von einem gewissen Uwe Stoklossa. Dieser Stoklossa wollte am Beispiel Werbung den Phänomenen der Wahrnehmung auf den Grund gehen. Er sammelte, analysierte, sezierte, sortierte und ordnete Abertausende erfolgreicher Anzeigen, um ihr Erfolgsgeheimnis zu lüften.

Die Diplomarbeit hatte das Zeug zu mehr, meine Professor Rempen, weil sie übersichtlich, lesbar, interessant und, vor allem, lehrreich war. Darum legte er sie einem Verlag vor, der sich auf Typografie und Grafik spezialisiert hat. Dieser, bekannt für besonders aufwändige Bücher, sagte zum Glück "ja" - und aus der Diplomarbeit wurde ein Buch. Mehr noch: Ein Kompendium für alle, die wissen wollen, wie erfolgreiche visuelle Kommunikation verführt; ein Lehrbuch für alle, die lernen wollen, was wir sehen und wie wir sehen.

Die Prinzipien des Sehens lernen

Wahrnehmungspsychologen, Mediziner, Biologen, Physiker und Künstler beschäftigen sich schon lange damit, wie wir Bilder wahrnehmen. Im Kommunikationsdesign galt bisher als talentiert, wer gut, anregend und letztlich erfolgreich warb. Uwe Stoklossa sieht das nicht ganz so, denn für ihn sind die Prinzipien des Sehens lernbar, zumindest bis zu einem gewissen Grad. Er beweist das in zehn Kapiteln, von "Figur und Grund" bis "an Ort und Stelle" mit rund 500 Beispielen, die ihr Geheimnis oft erst auf den zweiten Blick preisgeben.

Während diese zehn Kapitel zeigen, wie wir verführt werden, erklärt das abschliessende Kapitel "aus den Augen - in den Sinn", wie diese Blicktricks funktionieren. Die 60 Seiten sind fachlich fundiert und dennoch leicht und spannend zu lesen; auch der Laie versteht, wie optische Tricks und Täuschungen mit unserem Sehsinn spielen. Dieses Wissen reicht allemal, um sich für die Macht des zweiten Blickes zu sensibilisieren und damit die Umworbenen zu verführen, ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen. Zumindest für einige wenige Sekunden.
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