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Kundenrezension

am 6. November 2013
Die drei vorherigen Staffeln von "Star Trek: The Next Generation" in HD-Qualität waren von erster Güte. Auch die vierte Staffel macht da keine Ausnahme. Es gibt überhaupt nichts zu bemängeln. Auch was den Ton betrifft. Jedermann, der die DVD-Sammlung hat und über einen Blu-ray-Player samt HD-TV verfügt, sollte ohne zu zögern die in allen Punkten bessere Blu-ray-Ausgaben kaufen.

Die vierte Staffel war jene, dank der TNG so richtig abhob. Das lag auch daran, dass in Staffel 3 die letzte Folge aus dem "Cliffhanger" (unvollständige Episode mit Auflösung erst in der nächsten Staffel) mit der Entführung von Captain Picard durch die Borg bestand und dadurch auch in der Presse enorme Beachtung fand. Der Erfolg ab der vierten Staffel hatte aber auch damit zu tun, dass TNG erstmals ein festes Autorenteam hatte, das gemeinsam an allen 26 Folgen arbeitete.

Für mich am interessantesten sind die Extras bzw. die komplett neu in HD erstellten Dokumentationen "Die Familiensaga von Star Trek: The Next Generation" und "Im Gespräch mit der Ausstattungsabteilung". Diese Extras sind äusserst aufschlussreich. So erzählt etwa Wil Wheaton (Wesley Crusher), warum er nach der vierten Staffel aussteigen wollte. Seine Statements auch im zweiten Teil sind verblüffend offen, wie man das eigentlich nicht erwarten würde. Er war ja während den ganzen Jahren bei den Fans äusserst umstritten. Was auch damit zu tun hatte, dass seine Auftritte von Episode zu Episode qualitativ sehr schwankend waren. Nun sagt er selbst, dass ihn dies sehr belastet hätte. Oft sei er nur der knopfdrückende Typ im Raum gewesen, hätte vom Autorenteam keine schauspielerischen Herausforderungen erhalten.

Auch erhellend ist die Art und Weise, wie Michael Piller die Show gestaltete. Er war es ja auch, der den damals jungen Brannon Braga ins Autorenteam holte, der dann bis zur Serie "Enterprise" blieb. Braga erzählt, Pillers Idee, dass jedermann, also auch ganz gewöhnliche Fans, Ideen für eine Folge beim TNG-Autorenteam einreichen konnte, das sei eine einmalige Sache in Hollywood gewesen, das hätte es vor- und nachher nicht mehr gegeben - obwohl dieses Vorgehen ein richtiger Erfolg war. Das Autorenteam erhielt 30'000 Scripts! Davon wurden ganz wenige verwertet.
Auch über die Kosten pro Show wird diskutiert. 2 Millionen Dollar pro Folge tönt nach viel Geld - doch 1,8 gingen schon nur für die 200 Angestellten inklusive Schauspieler und alle bestehenden Requisiten auf dem Set drauf - 200'000 blieben dann für die Extras übrig, und alles, was man nicht aus der Requisitenkammer holen konnte, war "extra", was für jede Folge ein sehr begrenztes Budget bedeutete. Da zählte man dann auch jeden Phaser-Schuss, der so um die 1000 Dollar kostete.

Im zweiten Teil der Dokumentation kommen dann vermehrt die Schauspieler und Regisseure zu Wort (Patrick Stewart, Brent Spiner, Rob Bowman, Jonathan Frakes, Marina Sirtis, Michael Dorn). So wird etwa auch die Episode besprochen, in der Brent Spiner sowohl Data, wie auch seinen Bruder Lore wie auch seinen Erfinder Dr. Noonien Soong spielt.

Neben den Schauspielern kommen auch die Kulissenmacher und Special-Effekt-Leute über eine Stunde zu Wort (in HD). Auch das Gespräch dieser Runde gibt Einblicke in den Produktionsprozess und ist nur so gespickt mit Fakten.

Die neu erstellten Extra-Dokumentationen in HD sind immer auf Englisch, aber in jeder Sprache untertitelt, die man auch für die Episoden auswählen kann (Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Dänisch, Spanisch, Japanisch, Holländisch, Norwegisch, Finnisch, Schwedisch).

Die Blu-ray ist Code-free, läuft also in allen Blu-ray-Playern. Es ist die letzte Staffel mit Mono-Ton für alle Sprachen ausser Englisch, das in 7.1 DTS-HD Master Audio ertönt.
Das Inhaltsverzeichnis liegt als Flyer in der Blu-ray-Box vor. Einziger Minuspunkt: Ein Bonus-Video namens "The Trek Not Taken" gibts nur als Download - sowas gehört auf die physischen Disks, vor allem in einer Sammeledition.
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