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Kundenrezension

TOP 500 REZENSENTam 3. Mai 2014
Das halbe Dutzend ist voll: Zeit für Bruno, chef de police von Saint-Denis im Périgord sich einer neuen Aufgabe zu widmen. Und die heißt Balzac. Nein, er sucht nicht Zerstreuung in den Schriften des großen Kollegen seines geistigen Vaters. Balzac ist ein Basset, der neue beste Freund von Bruno. Ihn zu erziehen, wird kein Leichtes. Denn viel lieber scheucht er das Federvieh herum, als es vor Bedrohungen zu beschützen. „Das muss man ganz gefühlvoll und geduldig angehen“, weiß Bruno seine neue Herausforderung zu deuten. Auch der Ausbau des Hauses geht gut voran. Mit Solarpaneelen, ganz umweltgerecht und auch chic.
Doch Bruno kommt nicht weit bei der Erziehung am Morgen. Pater Sentout berichtet ihm am Telefon vom Tode Murcoings, einem der verschrobenen Alten, die ihren Alltag mit Pferdewetten versüßten. Eigentlich kein Grund, um die Polizei zu rufen. Doch Murcoing hielt in seinen kalten Händen eine Vichy-Banknote, monetär kaum etwas wert. Doch aller Wahrscheinlichkeit stammt sie aus einem Raub der Résistance. Dessen Wert würde heutzutage einem mittleren dreistelligen Eurobetrag entsprechen. Es ist wie mit Balzac: Alles ganz normal. Gut zu tun, aber nicht übermäßig. Doch dann klingelt erneut das Telefon. Bei einem der Ausländer im Ort wurde eingebrochen.
Vielleicht die Fortsetzung einer Einbruchsserie? Zuvor wurden schon zwei Ferienhäuser professionell ausgeraubt. Jack Crimson, Engländer, hat das Haus wieder ordentlich in Schuss gebracht, er stiftet Preise bei Tennisturnieren und ist ein angenehmer Zeitgenosse, mit dem Bruno auch schon so manche launige Stunde verbracht hat.
Da hat man gerade mal zehn Prozent des Buches gelesen und schon gibt es eine Leiche inkl. einer kurzen Geschichtsstunde, einen Einbruch und eine neue Figur bei Martin Walker. Und natürlich die liebevolle Beschreibung des Périgord. Weiterlesen wird da schwer, man möchte lieber Koffer packen. Oder doch weiterlesen? Klar, hier ist doch schließlich was im Busch! Zurück zum Einbruch. Auch wenn der Eigentümer nicht anwesend und nicht erreichbar ist, war er – auf Brunos Anraten – sehr sorgsam in Hinsicht auf seine Besitztümer. Der ehemalige Staatsbeamte/Geheimdienstler Crimson hatte alles dokumentiert. Die Teppiche, die wertvollen Möbel und auch die Weinsammlung. Und wieder ein Anruf. Mord. Francis Fullerton handelte in England und Frankreich mit Antiquitäten. Nun liegt er blutüberströmt unter der Sonne des Périgord.
Martin Walker schreibt nicht einfach nur Krimis. Er webt mit diebischer Freude ein Geflecht aus echter Heimatliebe, Besinnung auf die eigenen Wurzeln, genialem Verständnis für Geschichte und der Zuneigung zu den Zutaten des Lebens einen Wortteppich, auf dem man davonfliegen kann.
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