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Kundenrezension

am 25. Oktober 2005
PRIMAL FEAR haben sich von Album zu Album gesteigert, sind spätestens mit ihrem Überflieger „Devil's Ground" zur absoluten Weltspitze des traditionellen Metals aufgestiegen und haben in Sachen Dynamik, Power und packendem Songwriting nicht wenige renommierte Größen hinter sich gelassen. Die Vermutung schien nun nahe, dass die Schwaben an diesem, sich selbst erlegten Meilenstein, nie mehr vorbeikommen und der Nachkomme zum bisherigen Karrierehöhepunkt einen schweren Stand haben würde.
Weit gefehlt, PRIMAL FEAR liefern einen absolut würdigen Nachfolger und setzen ihren Triumphzug weiter fort !
„Seven Seals" ist definitiv der nächste, richtige Schritt in der Karriere der sympathischen Band, klingt noch ausgereifter, selbstbewusster und abwechslungsreicher ohne jedoch die bandeigenen Trademarks zu leugnen, geschweige denn einen Funken Heavyness einzubüssen. Lässt sich die Sache mit dem wuchtig bombastisch polternden Opener „Demons And Angels" und dem geradlinig eingängigen Banger „Rollercoaster" zwar sehr befriedigend aber noch sehr typisch an, lassen die Herren um Riffkanonier Matt Sinner danach erst so wirklich den Bolzen vor die Tür. Das episch angelegte Titelstück verzückt mit tollem Aufbau, sensationellen Vocals (Ralf Scheepers klang nie besser und variabler als auf diesem Album!), entpuppt sich als mächtig kraftvolle Power Ballade mit düsterem Anstrich und zeigt PRIMAL FEAR ebenso wie das saftig getragene „Diabolus" von ihrer bislang ausgefeiltesten und andächtigsten Seite seit der Übernummer „The Healer".
Aber keine Angst Bangervolk: Trotz all dieser „erwachsenen" Ausbrüche, aller dezent bombastischen Untermalungen lassen die Herren Schwabenbomben natürlich ihre klassisch metallischen und vor allem PRIEST'SCHEN Wurzeln nicht außen vor und haben genügend arschharte, abermals perfekt produzierte, Brocken am Start um die Nacken der Jünger spalten zu können. So entpuppen sich fett riffende Stampfmosher wie „The Immortal Ones", das ultraerdig polternde „Carniwar" oder „All For One" als hitverdächtige Old School Banger und das effektive Vollgasgeschoss „Evil Spell" sowie das saugeile „Question Of Honour" Remake als Abrüber vom allerfeinsten. Zum Abschluss gibt's mit „In Memory" dann wirklich eine astreine Ballade, den ersten „nicht bangkompatiblen" PRIMAL FEAR Song überhaupt und ein ebenso gelungen wie ungewöhnliches Finale.
Ob „Seven Seals" nun wirklich das allerbeste PRIMAL FEAR Werk ist und den Geilheitsfaktor von „Devil's Ground" langfristig überbieten wird können, wage ich nicht zu beschwören. Fest steht allerdings, dass die Jungs definitiv einige der besten und herausragendsten Metal Songs des Jahres auf das Bangervolk loslassen, Schwachpunkte weit und breit nicht zu belauschen sind und dieses sechste Album aus dem Hause Sinner & Co. keinen, aber schon gar keinen Fan von echtem, ehrlichen und bodenständigem Heavy Metal enttäuschen wird!
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