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Kundenrezension

am 18. August 2006
Mit ihrem 146 Minuten umfassenden Doppelalbum "Stars Die - The Delirium Years 1991 - 1997" bietet die Band um Frontmann Steven Wilson dem geneigten Hörer einen umfassenden Überblick über die Frühphase der Band, die als Ein-Mann-Projekt von Steven Wilson ins Leben gerufen wurde.

Und hier liegt auch schon das größte Manko des Albums: Ein Mann allein kann ohne andere Mitglieder einfach nicht den Sound herüberbringen wie eine vierköpfige, eingespielte Kapelle. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn es sich um ein gefühlvolles

Songwriter-Album handeln würde, allein eingezupft bei Kerzenschein mit Akustikklampfe und jeder Menge Herzblut, aber leider tickt unser guter Wilson in dieser Hinsicht etwas anders. Auch damals hatte er nämlich schon den Anspruch, epische Rocksongs mit Überlänge zu schreiben, wie man es von den letzten beiden sehr guten Porcupine-Tree-Alben "Deadwing" und "In Absentia" gewohnt ist.

Die Drums stammen bei vielen Songs aus dem Drumcomputer, was zusammen mit den teilweise arg künstlich wirkenden Synthesizer- und Keyboardeffekten zu einer "Synthetisierung" des Sounds führt. Die Musik ist insgesamt viel ruhiger als auf den neueren Alben der Band und hat nicht mehr viel mit den Prog-Metal-artigen Ausbrüchen der neueren Porcupine Tree zu tun. Was aber damals genauso war wie heute, ist die schöne Gesangsstimme von Steven Wilson, die aber leider nicht so oft eingesetzt wird. Der Instrumental-Anteil ist sehr hoch und desöfteren unterbrechen geisterhafte Erzählstimmen die meist tranceartigen Songs.

Die Highlights bilden aber die immer mal wieder auftauchenden, genialen Gitarrensolis, die denen der späteren Alben in absolut nichts nachstehen. Hier zeigt die Band eindeutig, was ihre Paradedisziplin ist: Der vielfältige, innovative Einsatz von Gitarren.

Ein paar Songs der oberen Güteklasse spuckt das Album trotzdem aus: "Fadeaway", "Voyage 34 - Phase One", "Sever" und vor allem "Dark Matter" können mit den Highlights der späteren Alben wie "Arriving Somewhere But Not Here" oder "Trains" mithalten.

Am ehesten eignet sich das Album für Fans der Band, die erst durch den Erfolg von "In Absentia" oder "Deadwing" aufmerksam geworden sind und wissen wollen, wie die Band in ihrer Frühphase klang. Denn eines dürfte feststehen: Der Blick der Band ist gerade durch den großen Erfolg von "Deadwing" nicht in die Vergangenheit gerichtet, sondern in die Zukunft.
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4,3 von 5 Sternen
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