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Kundenrezension

am 22. August 2012
Sicher, nach etwas ganz Neuem klingt schon der Klappentext nicht und eine Steampunk-Offenbarung habe ich auch gar nicht erwartet, aber etwas pfiffiger hätte man mit den Klischees, die auf jeder Seite zu finden sind, schon umgehen können.

Ein wenig wirkt es, als hätten sich die Autoren einen Wikipedia-Artikel zu Steampunk durchgelesen und die einzelnen Punkte der Reihe nach abgearbeitet um ihre Welt zu kreieren. Natürlich sind wir im viktorianischen England, es gibt Computer ähnelnde Maschinen, zum Teil seltsame anmutende Kleidung und -selbstverständlich- Flugschiffe. Nichts neues hier.
Auch bei den Hauptpersonen hat man sich eher auf altbewährtes verlassen; beide sind wie Tag und Nacht, können sich zu Anfang nicht leiden, müssen aber zusammenarbeiten. Dass sich hier bald eine kleine, verkappte Romanze anbahnen wird, weiß der Leser schon nach dem zweiten Kapitel.
Storymäßig ist ebenfalls keine Überraschung zu erwarten, die Helden kämpfen gegen eine Geheimorganisation, die die Weltordnung ändern möchte, kennt man, ist so originell wie die böse Stiefmutter.

Aber das ist ja alles gar nicht so schlimm, auch Abgedroschenes kann man mit kleinen Twists in der Story und einem flotten Schreibstil wieder aufpolieren, aber genau da hakt es dann. Die Charaktere bleiben nie mehr als ein wandelnde Klischees auf z vier Beinen. Sie bekommen nicht eine Eigenschaft, die sie ein wenig aus den Schubladen von "sexy Actionheldin" und "steifer Engländer" herausholen könnten, gerade Eliza wird schnell langweilig, da sie die typische Superfrau zu sein scheint. Sie kann alles, ist abenteuerlustig, klug, verdreht allen den Kopf, kann sich anpassen, hat starke Mutter- und Beschützerinstinkte, ist selbstbewusst, mitfühlend - kurz: zu perfekt. Selbst ihre angeblichen Makel und Macken werden als positiv und hilfreich dargestellt. (Schließlich ist es ihrer Sturheit zu verdanken, dass der Fall ins Rollen kommt). Auch ihre ständigen Bemühungen, ihren Partner Wellington mit Zweideutigkeiten aus dem Konzept zu bringen, entlocken einem zu Anfang vielleicht noch ein gnädiges Schmunzeln, schnell kann man aber nur noch entnervt mit den Augen rollen.

Trotz aller Kritik werde ich den nächsten Band jedoch mal anlesen. Denn, betrachtet man den ersten Band als zu lang gearteten Prolog, könnte sich vielleicht (!) eine interessante Story entwickeln, die im ersten Band mit kleinen Andeutungen und kurzen Zwischenspielen eingeleitet wurde. Allerdings macht mir die Beschreibung des zweiten Bandes wenig Hoffnung.
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