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Kundenrezension

TOP 1000 REZENSENTam 4. Mai 2014
Im Herbst 2013 wurden von Garmin Deutschland mit Pressemitteilungen vom 16. Sept. 2013 die beiden neuen Laufcomputer-Modelle Garmin Forerunner 620 und 220 angekündigt. Die Forerunner 620 als Topmodell stellt dabei eine erhebliche Weiterentwicklung der seit Sommer 2011 erhältlichen Top-Laufuhr Garmin Forerunner 610 dar, die in 2011 erstmals Touch-Bedienung in einem eleganten und kompakten Laufuhrendesign einführte, das gleich mit dem renommierten Red-Dot-Designpreis ausgezeichnet wurde. Der Rezensent (610-Käufer der ersten Stunde) hat die neue 620 kürzlich einen Tag lang am Rande einer organisierten Laufschulung getestet. Die 220 hatte er bereits vorher gekauft und zwei Monaten lang bei allen Läufen eingesetzt.

Seit dem Jahr 2003 hat der passionierte Hobbyläufer mit technikaffinem Analysedrang eine Reihe von Top-Laufcomputern von Garmin (101, 205, 610) und Polar (S410, S625X, RCX5) besessen und bei Trainings und internationalen Läufen (Marathons, Halbmarathons, Stadtläufen) eingesetzt. Nachdem Garmin seine Herzfrequenzanalyse gemeinsam mit dem finnischen Hersteller Firstbeat Technologies verfeinert und verbessert hat, gibt es derzeit (Mai 2014) wohl kaum einen Laufcomputer, der so professionell GPS-Fähigkeiten und Herzfrequenzanalyse in eine leichte Laufuhr kombiniert. Garmin ist inzwischen bei der Herzfrequenzanalyse offenbar auf Augenhöhe mit dem ewigen Spezialisten Polar aus Finnland.

Die Laufzeitschrift RUNNER's WORLD hat im Frühjahr 2014 (Ausgabe März 2014 und online) acht GPS-Laufuhren getestet und versieht die teuerste Uhr im Test, die Forerunner 620, mit dem RUNNER'S WORLD "TIPP": "Technisch, funktionell und vor allem ergonomisch ist Garmin mit seinem neuen Topmodell FR 620 ein großer Schritt nach vorn gelungen".

Leider übertrifft der von Garmin empfohlene Kaufpreis für die Forerunner 620 inklusive (neu entwickeltem) Premium-Herzfrequenzgurt und -sender (HRM-Run) mit EUR 449 (UVP) den ursprünglichen Kaufpreis der 2011er 610 noch einmal um EUR 50. Ob die 620 den aktuell noch hohen Kaufpreis wirklich rechtfertigt, bezweifelt der Rezensent - aber Laufcomputer im EUR 400-Preissegment haben den Markt im letzten Jahrzehnt geprägt (lange dominiert von Polar). Vielleicht muss man einfach noch die Marktdurchdringung der 620 abwarten - und damit deutlich gesunkene Preise.

Für die (subjektive) Kaufentscheidung für oder gegen 620 oder 220 sollte zuerst einmal der Leistungsumfang verglichen werden, denn viele Kerneigenschaften des Forerunner 620 stecken auch im Forerunner 220.

Vergleichstabelle LEISTUNGSMERKMALE

GARMIN Forerunner___________________620_______220

Farb-Display___________________________ja________ja
Touch-Bedienung_______________________ja______nein
Konnektivität (Garmin Connect App)________ja________ja
Bluetooth_____________________________ja________ja
WiFi/WLAN____________________________ja______nein
Beschleunigungsmesser__________________ja________ja
Pace Alarm____________________________ja________ja
Auto Pause____________________________ja________ja
Trainingsplan-Unterstützung______________ja________ja
VO2 max.-Abschätzung__________________ja______nein
Erholungsratgeber______________________ja______nein
Wettkampf-Vorhersage__________________ja______nein
Laufeffizienzwerte______________________ja______nein
Virtual Partner_________________________ja______nein
Training Effect (FirstBeat Technologies)_____ja______nein
Konfigurierbare Datenfeldseiten (bis zu)_____4_________2

(Quelle: eigene Recherchen, Manuals, "Garmin 620 220 Produktvergleich")

Der Rezensent hat zunächst die 220 gegen eine 610 getestet (eigene Rezension unter "bezahlbarer Semi-Profi unter den GPS-HF-Laufcomputern" bei Amazon auffindbar) und kürzlich die 220 und 620 an einem Tag parallel bei Dauerläufen und einem Stadion-Tempotraining eingesetzt. Bei vier verschiedenen Läufen (Tempotraining, langsame bzw. lockere Dauerläufe) mit der 220 am linken und der 620 am rechten Arm und nachträglicher Analyse auf Garmin Connect im Internet konnten keine Fehler oder Ausreißer bei Aufzeichnung von Herzfrequenz oder Momentan-Pace beobachtet werden. Nur die Stadionrunden der 400-m-Bahn lagen etwas zackelig übereinander, was bei höherem Lauftempo und einer typischen GPS-Genauigkeit von ca. 5 Meter (war bei der 610 bei gutem GPS-Signal noch so angezeigt) nicht verwundert. Auch die Bluetooth-Datenübertragung funktionierte bei der 620 nach erster Koppelung mit dem Smartphone (iPhone 4S) problemlos.

Die Touch-Bedienung, die der Rezensent bereits von seiner 610 kennt, überzeugt ihn auch bei der 620 immer noch nicht vollends - immerhin hat ja auch die 620 noch vier Drücker (die 220 fünf). Die 220 (ohne Touch) setzt bei ähnlichem Seitenaufbau nur auf zwei Auf- und Ab-Tasten für das Blättern in Menüs und Anzeigeseiten. Dies ist vor allem beim Laufen, mitunter noch bei Regen, subjektiv treffsicherer. Die Auswahlflächen der 620, die z. B. beim Blättern durch Menüs getroffen werden müssen, sind mitunter zu klein. Aber wer Touch mag...

Die WLAN-Fähigkeit der 620 erlaubt direktes Hochladen der Läufe auf die Garmin-Connect-Internetseiten (ansonsten via Smartphone mit Bluetooth und Garmin Connect App (iOS oder Android) oder USB-Anschluss mit der kabelgebundenen Ladeklammer). Zusätzlich verbessert WLAN-Anbindung im Haus die Startzeit der GPS-Startphase im Außenbereich mit aGPS (assisted GPS).

Bereits bekannt sind der Virtual Partner aus den ersten "Personal Trainer"- und Laufcomputer-Modellen von Garmin. Der seit 610 bekannte "Training Effect"-Wert kategorisiert jeden abgeschlossenen Lauf auf Basis einer Laufdaten- und Herzfrequenzanalyse, die das finnnische Unternehmen FirstBeat Technologies zum Garmin-Know-How beisteuert. Erstmals in Garmin-Uhren findet sich in der 620 nun eine VO2-max-Abschätzung der relativen Sauerstoffaufnahmefähigkeit (in ml / min / kg), die ansonsten aufwändig über eine Atemanalyse auf dem Laufband bestimmt wird - und dem OwnIndex von Polar ähnelt. Anders als bei Polar, dessen Top-Laufcomputer oder Polar Beat App einen Fitness-Test beinhalten, bestimmt Garmins Forerunner 620 die VO2-max-Kapaziät und damit Fitness-Leistung bereits automatisch auf Basis analysierter Läufe (mithilfe von Know-Hows des Cooper-Instituts).

Ob der Erholungsratgeber einem erfahren Läufer wirklich nützt (z. B. "Erholungszeit: 23 h" nach o.g. absolviertem Tagestraining) ist fraglich. Interessant ist die Wettkampfvorhersage der 620, die - wie das Handbuch betont, angemessenes Training vorausgesetzt - aus dem Fitnesszustand das Läufers die 10 km-, Halbmarathon- und Marathon-Zeit ableitet - Formeln dazu finder man auch in einschlägigen Laufbüchern. Der von der Uhr laufend aktualisierte VO2-max-Wert soll die aktuelle Fitness des Läufers charakterisieren.

Wohl kaum bei einer anderen Laufuhr zufinden ist die Lauf-Effizienzanalyse, die den neuen Garmin-Burstsender (HRM-Run mit Textilgurt ist beim Toppaket der 620 mitgeliefert) nutzt. Der neue Sender (mit einem eingeprägten Läufersymbol auf der Frontseite) enthält nach Garmin-Angaben einen eigenen Beschleunigungssensor, der die Bewegung des Oberkörpers und die Bodenkontaktzeit analysiert. Schon die 220 enthält allerdings einen Beschleunigungssensor in der Uhr selbst, der die Trittfrequenz ebenfalls aufzeichnet und auf "Garmin Connect" im Internet grafisch aufbereitet mit präsentiert.

Der Rezensent findet den neuen Garmin Forerunner 620 sehr reizvoll, hält das Leistungspaket für um die EUR 400 derzeit aber noch für zu teuer. Die Kerninformationsbedarfe des Läufers (Herzfrequenzwerte, Pace, Entfernungs- und Streckenaufzeichnung mit GPS) werden mit der neuen 220 bereits ebenfalls gedeckt. Hohe Ambitionen beweist die Anschaffung der 620 - keep on running!

Sollte diese Rezension nützlich für die eigene Entscheidungsfindung sein, dankt der Rezensent für einen Klick auf "hilfreich"...
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