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Kundenrezension

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 14 gute und schlechte Geschichten, 22. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Im Kabinett des Todes: Düstere Geschichten (Taschenbuch)
reihen sich hier nahtlos aneinander an, zum größten Teil begleitet von Kommentaren des Autors. Der Einfachheit halber nehme ich mir hier mal die Freiheit, jede Geschichte einzeln zu bewerten um dann einen Durchschnitt für das ganze Buch zu bilden (vielleicht kann sich jemand mit dieser Art der Bewertung anfreunden):
1. Autopsieraum 4
Der Börsenmakler Howard Cottrell erwacht in einem Autopsieraum, unfähig sich zu rühren oder einen Laut von sich zu geben. Bei vollem Bewusstsein muss er miterleben, wie die Pathologin sich daran macht, ihn aufzuschneiden...
Herrlich makaber, mit einer richtig grotesken Schlußpointe. Schön schwarze Geschichte, die aber nicht richtig mitnimmt. Dafür ****
2. Der Mann im schwarzen Anzug
Ein kleiner Junge macht beim Angeln Bekanntschaft mit dem Leibhaftigen in Gestalt eines dunkel gekleideten Mannes. Er erzählt diese Geschichte als alter Mann von über 90 Jahren.
Ziemlich flache Story, dafür aber interssant verpackt. Spielt ein wenig mit den Urängsten und der Angst vor dem Tod. S.K. hat für diese Geschichte den O`Henry Award für die beste Kurzgeschichte erhalten (1996). Von mir gibts für diese Story ***
3. Alles, was du liebst, wird dir genommen
Der vom Leben angeödete Vertreter Alfie Zimmer beschliesst, seinem Leben ein Ende zu setzen. Allein seine Sammlung von Klosprüchen (!), die er auf seinen Reisen gesammelt hat, scheint ihn davon abzuhalten.
Das Ende ist hier offen, dem Leser bleibt es überlassen sich auszumalen ob Alfie den Stecker zieht oder nicht. Mir war es egal, die Story ist langweilig, der Plot mit den Klosprüchen unsinnig und unrealistisch. Dafür nur **
4. Der Tod des Jack Hamilton
Auf der Flucht mit John Dillinger und dem Erzähler Homer van Meter wird Jack Hamilton schwer verwundet. In der Folge versuchen John und Homer Jack mit kleinen akrobatischen Kunststücken am Leben zu erhalten während das FBI ihnen auf den Fersen ist.
Das ist eine kleine Randgeschichte aus dem Leben des Gangsters John Dillinger und seiner Bande, die wirklich amüsant und bedrückend geschrieben ist. Dillinger wird hier nicht nur als reiner Bandit und Staatsfeind Nr. 1 dargestellt. Die Geschichte ist gehobener Durchschnitt: ***
5. Im Kabinett des Todes
In Südamerika in irgendeiner Bananenrepublik wird der Journalist John Fletcher einem Verhör durch Folter unterzogen...
Oberflächliche Story ohne richtigen Tiefgang, strotzend vor Klischees. Dafür mit ein paar Splatterelementen. Wurde bereits in einem Hörbuch namens "Blood&Smoke" veröffentlicht. Macht **
6. Die kleinen Schwestern von Eluria
Die Schwestern von Eluria sind Krankenschwestern, die ihren Patienten allerdings nach deren Genesung das Blut aus den Adern saugen. Die skurrile Ärzteschaft besteht aus einer Horde schwarzer Käfer. In dieses illustre Krankenhaus wird Held Roland aus der Saga um den dunklen Turm "eingeliefert", nachdem er von grünen Mutanten niedergeknüppelt worden ist....
Zeitlich ist die Story noch vor dem ersten Band "Schwarz" angesiedelt und daher für die Fans dieser Saga ein Muß. Auch ansonsten ist das eine der längeren und besten Geschichten aus dieser Sammlung:****
7. Alles endgültig
Dinky Earnshaw kann mit Hilfe obskurer Symbole, die er per Mail oder Post verschickt, Menschen töten.
Auch so eine ausgeschmückte Randerscheinung aus der "dunkle Turm"-Saga, vom Inhalt aber deutlich schwächer als "die kleinen Schwester von Eluria", daher ***
8. L.T. Theorie der Kuscheltiere
L.T. bekommt von seiner Frau einen Hund geschenkt, beide hassen sich gegenseitig vom ersten Augenblick an. Im Gegenzug schenkt L.T. seiner Frau eine Katze, die Beziehung zwischen Frau/Katze ist dieselbe wie die zwischen Mann/Hund: sie hassen sich. Letztenendes wird L.T. von seiner Frau verlassen, den Hund nimmt sie mit (die Katze natürlich nicht).
Hört sich öde an, ist es auch. Abgesehen vom Ende ist die Story absolut platt. Dafür gibts nur ** (obwohl dies angeblich S.K.`s Lieblingsgeschichte aus diesem Buch ist).
9. Der Straßenvirus zieht nach Norden
Kinnell kauft aus dem Nachlass eines verstorbenen Künstlers ein Bild, dass einen jungen Mann mit Reißzähnen in seinem Auto zeigt. In der nächsten Zeit verändert sich das Bild laufend, in seinem Kielwasser geschehen einige Morde. Irgendwann erreicht der Mann sein Ziel....
Eine Story mit klassischen Horrorelementen, einfach geschrieben aber immer schön spannend. Macht ****
10. Lunch im Gotham Cafe
Steve und Diane lassen sich scheiden. Um die Angelegenheiten angemessen zu erörtern treffen sie sich mit einem Anwalt im Gotham Cafe. Allerdings dreht der Oberkellner namen Guy komplett durch und versucht beide zu töten....
Eine Horrorgeschichte ohne Hintergrund, dafür um so einfacher zu verstehen. Genau der richtige Stoff für eine blutige Kurzgeschichte. ***
11. Dieses Grfühl, dass man nur auf französisch ausdrücken kann
Carol ist mit ihrem Mann in ihren zweiten Flitterwochen. Dabei ist sie in einem dauerhaften Deja-vu gefangen, durchlebt dies Sequenzen immer und immer wieder....
Was bei "Und täglich grüßt das Murmeltier" wenigstens witzig ist, ist hier eigentlich nur unglaublich langweilig. Ich kann noch nicht mal einen tieferen Sinn dahinter erkennen, so muss ich mich mit S.K.`s Erklärung bescheiden: Die Hölle ist ewige Wiederholung. Amen, macht knappe ** für die schlechteste Geschichte dieser Sammlung.
12. 1408
1408 ist die Nummer des Zimmers im Dolphin Hotel, in dem Mike Enslin, ein Autor auf Recherchetour, einen sehr intensiven Horrotrip erlebt. Die Geschichte wurde bereits mit John Cusack verfilmt und wurde bereits in "Blood&Smoke" veröffentlicht. Eine gute Geschichte, nicht richtig spannend und meines Erachtens zu kurz geraten. ***
13. Achterbahn
Als Alans Mutter einen Schlaganfall erleidet, macht er sich per Anhalter auf den Weg ins Krankenhaus. Unterwegs steigt er zu einem Toten ins Auto, der ihn vor die Wahl stellt, ihn oder seine Mutter mitzunehmen....
Kommt Ihnen das bekannt vor? Die Story wurde bereits als e-book und nachfolgend als eigenständiger Roman veröffentlicht. Den Roman "Achterbahn - Riding the bullet" habe ich bereits rezensiert, hier schneidet die langweilige, hintergrundarme und unschlüssige Geschichte auch nicht besser ab: **
14. Der Glüggsbringer
Darlene schlägt sich und ihre beiden Kinder mehr schlecht als recht als Zimmermädchen durch. In einem Zimmer findet sie 25 Cent als Trinkgeld sowie einen Zettel, der diese Münze als "Glüggsbringer" bezeichnet. Erst räumt sie damit beim einarmigen Banditen, später beim Roulette groß ab. Nur um dann festzustellen, dass sie das nur geträumt hat. Den "Quarter" gibt sie ihrem Sohn, der die Münze in einen einarmigen Banditen steckt und.....gewinnt.
Was passiert als nächstes? Das kann sich der geneigte Leser selbst ausmalen. Die Story ist weder Fisch noch Fleisch sondern einfach nur eine mit "open end". Langweilig, wirkt so, als hätte S.K. das Ganze in einer Stunde auf einem Bierdeckel geschrieben. **

Insgesamt kann ich für diese Sammlung (wie oben angekündigt) als Durchschnittswert aufgerundete *** geben. Zu stark ist die Diskrepanz zwischen guten und schlechten Geschichten.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.05.2012, 17:46:23 GMT+2
Lennek meint:
DANKE für diese detaillierte Rezension, die auf die Geschichten im einzelnen eingeht (statt nur ein - wenig aussagekräftiges - Pauschalurteil abzugeben, wie leider hier allzu oft der Fall)! Wenn ich nach eigener Lektüre auch in dem ein oder anderen Fall zu einem anderen Ergebnis komme, bietet solch eine Besprechung auf jeden Fall eine nützliche Orientierung. Danke nochmal für die Mühe!
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