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Kundenrezension

15 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Madness, 21. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: The 2nd Law (Limited Edition CD+DVD im Softpack) (Audio CD)
Ich war ein Muse-Fan der allerersten Stunde. War. Leider. Ich sah die Jungs erstmals Ende der Neunziger auf einem Festival und sah Großes auf mich zukommen. Ich wurde nicht enttäuscht: Nach dem tollen Debüt lieferten sie mit dem zweiten Album ein gigantisches Machwerk aus Klangwänden, Verzerrungen und genialen Melodien ab. Songs wie "New Born" oder "Citizen Erased" werden immer in meiner TOP 50 stehen. Auch die weiteren Alben begeisterten mich mit Lautsprecherbelastungsproben wie "Hysteria" oder dem epischen "Knights of Cydonia". Schon bei "Black Holes..." erkannte ich damals eine stärker werdende Veränderung in den Konzepten und war in positiver Art und Weise sehr gespannt auf die Zukunft meiner Muse.

Dann kam "The Resistance" und ich war zunächst erstaunt, danach enttäuscht. Immer mehr Elektro-Schnick-Schnack und überkandidelte Spinnereien zerstörten die typischen Strukuren, die sonst übliche Aggression wich einer affektierten Überheblichkeit. Bestätigt wurde mir der Imagewechsel auf einem Konzert der "Resistance"-Tour: Boybandgehabe und Effekthascherei durch eine pompöse Bühnenshow auf der einen Seite und ein Bravo-Hits-Publikum auf der anderen. Manche Bands wollen halt um jeden Preis in den Mainstream. Um jeden. Das Ende war abzusehen und ließ nicht lange auf sich warten.

"The 2nd Law" kaufte ich mir - legal - als günstigen Download, für einen Albenliebhaber wie mich schon ein Statement. Meine Vorahnung war gerechtfertigt, mich empfing der wahrgewordene Drogentraum eines pupertären Popstars. Keine Substanz, keine tollen Gitarrenriffs, keine in Erinnerung bleibenden Klangwelten. Muse verlieren sich mit diesem Album in sich selbst, sie habe ihre Musikerseele zugunsten eines Egoshootings verkauft. Hauptverantwortlich dafür sehe ich in erster Linie Matthew Bellamy, der seinen Größenwahnsinn nun ohne Hemmungen auslebt. Schade eigentlich, er hätte einer der ganz Großen werden können.
Nun sorgt er aber dafür, dass Muse für mich Geschichte sind und ich von ihnen nur noch in der Vergangenheit reden und denken werde. Leider. Alles, was jetzt noch kommen wird, kann mit dem Titel des Albumhits umrissen werden: Madness.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 05.06.2015 03:10:17 GMT+02:00
H. Karl-Heinz meint:
Finde ich putzig. Das bedeutet: Jeder der 20 Jahre BMW fährt und sich dann mal einen Audi kauft ist wie Muse.

Diesen Standpunkt verstehe ich - ;=). Jetzt mal im Ernst - warum soll hier jemand größenwahnsinnig geworden sein? Wenn es eine Band verdient hat, Geld mit Ihrer genialen Musik zu machen, dann Muse. Und Mainstreamtitel waren auf jedem einzelnen Album vorher - z.B. Feeling good, Uno, Time is Running out und Starlight.

Ich finde das sie trotz neuer Elemente sich selber treu geblieben sind - Drones geht wieder richtung OldMuse - dürfte dir wieder mehr taugen
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