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Kundenrezension

am 25. Oktober 2013
Ich habe die 24STUNDENDIÄT ausprobiert. Hier mein Erfahrungsbericht, den ich auf Facebook bei der 24STUNDENDIÄT gepostet habe. Da das meine erste "richtige" Diät war, habe ich nicht so viele Vergleiche ...

Vor Tag 1

Wie so oft ist es nur eine angebliche Kleinigkeit, die dass Fass zum Überlaufen bringt. Bei mir war es eins der letzten Partyfotos – mit elegantem Doppelkinn und irgendwie doch erkennbarer Hüftspeckrolle – und der „Sprint“ zur U-Bahn, um mir dort angekommen, die Seele aus dem Leib zu husten. Und dabei bin ich doch erst 40 (was ja die neue 30 ist) und so junggeblieben! Dachte ich zu mindestens ... und als dann beim Shoppen partout keine Winterhose passen wollte, stand ich knietief im Wasser. Das Fass war mehr als übergelaufen. Okay. Schluss aus. Da muss sich was ändern! Bis 30 konnte ich einfach 2-3 Tage nichts essen und hatte 2 kg weniger. Das funktioniert so leider nicht mehr. Außerdem reden wir hier nicht über 2 sondern eher 10 kg zu viel.

Auf dem Weg zur Arbeit, ich bin Berater in einer Werbeagentur, fiel der Groschen. Wenn das Gute liegt so nah ... Unter anderem betreue ich das Produkt 24STUNDENDIÄT und dort versprechen wir doch 2kg in 24 Stunden. Und was liegt da näher, als genau jetzt mal das Produkt zu testen. Natürlich ohne es dem Kunden gleich auf die Nase zu binden (Sorry, Achim!). Also gleich mal den letzten Ausdruck des E-Books geschnappt und abends mit ins Bett genommen und gelesen und gelesen und gelesen. Okaaay, das mit dem Sport klingt erst mal etwas heftig, aber einmal schuften, um den Kohlehydratspeicher zu leeren, muss ja wohl drin sein. Und am nächsten Tag gleich nochmal? Gut, das funktioniert nur am Wochenende. Es ist Mittwoch. Donnerstag auf die Waage und gut zu merkende 75 kg.

Tag 1

Heute ist Freitag und seit gestern bereite ich mich seelisch und moralisch auf heute vor. Nach der Lektüre des E-Books wusste ich ja, dass ich heute Abend den Kohlehydratspeicher leeren muss. Ergo erst gar nicht so viele Kohlehydrate zu mir nehmen. gab es wie meistens das Existenzialistenfrühstück – Kaffee, Zigarette, Morgenmagazin. Gegen 10 Uhr einen Becher Buttermilch (nicht so richtig lecker ...), zum Mittag 3 Scheiben Vollkornbrot mit rohem Schinken und so 16 Uhr einen Teller Obst. Dazu unter ständigem Selbstermahnen 2 Kannen Wasser. Gute Vorbereitung ist die halbe Miete.

Als ich dann 19 Uhr von der Arbeit zu Hause war, wusste ich auch endlich, wie ich die Leerung vornehmen kann. Fahrrad fahren kam nicht in Frage, da ich seit ein paar Wochen kein Fahrrad mehr habe – häng nie Dein Herz an materielle Dinge, wenn Du in der Hamburger Schanze lebst. Skaten ist auch schwierig, wenn man keine Rollschuhe hat und nicht weiß, ob sich solch eine Investition lohnt. Auf einen Stepper in einem Fitnessstudio? Och nö ... so in der Öffentlichkeit ... mit Sportsachen, die echte Sportler nur den Kopf schütteln lassen. Und joggen kam schon gar nicht in Frage. Nach 500 m wäre wahrscheinlich der erste Passant stehen geblieben und hätte ob meiner Atmung und roten Kopfes versucht, mich medizinisch zu versorgen.

Ich hatte ja ein WII-Bord, das ziemlich eingestaubt unter dem Fernseher vor sich hin gammelte. Und zum Kauf des Bords gab es ja WII Fitness dazu. Also rein in die 80-Jahre-Sportklamotten und Spiel gestartet. Erst 30 Minuten „freies Steppen“ – rauf aufs Bord, runter vom Bord – und danach noch 30 Minuten „freies Jogging“ – einfach auf der Stelle laufen. Boah ... Schweiß gebadet und komplett aus der Puste stand ich japsend am offenen Fenster und sagte mir, wenn der Speicher jetzt nicht leer ist, dann weiß ich auch nicht. Nachdem ich mich beruhigt und wieder getrocknet und bei Atem war, ging’s ab in die Küche zum Pulver shaken. Ich habe es einerseits nicht auf die Reihe bekommen, adäquate Lebensmittel für eine eiweißreiche Mahlzeit zu besorgen und andererseits wollte ich ja auch das Produkt testen. Der Geschmack war etwas gewöhnungsbedürftig, aber erinnerte mich an Haferflocken und Kindheit. Kein so schlechter Geschmack. Kurz darauf fielen mir auch schon die Augen zu und da man ja mindestens 7,5 Stunden schlafen soll, begrüßte ich mein Bett mit offenen Armen.

Tag 2

Samstagmorgen 9 Uhr wachte ich auf und war voller Elan, diesen zweiten Tag zu einem 24STUNDENDIÄT-Tag zu machen. Zum Frühstück gab’s den nächsten Shake. Im Gegensatz zum Abend vorher, als ich das Pulver mit Wasser zubereitete, nahm ich jetzt 0,8%ige kalte Milch. Schmeckte viel besser und brachte zusätzlich ein Kalzium-ist-wichtig-Gefühl. Dazu 2 Tassen Kaffee schwarz.

Gegen 11 Uhr ging’s noch mal für ne halbe Stunde auf das Bord und danach zu Fuß zum Einkaufen inklusive großer zügiger Umwege. Mittags gab es ein leckeres Steak mit grünem Salat. Und zwischendurch immer wieder eine Tasse grünen Tee mit Zitrone. Alles Fatburner ☺ am späten Nachmittag gönnte ich mir eine Runde Obst – 1 Apfel, 1 Orange und die letzten bezahlbaren Blaubeeren des Jahres. Und übrigens fühlte ich mich den ganzen Tag wohl und hatte dieses gute Gefühl irgendwas irgendwen besiegt zu haben.

Zum Abendbrot gab es dann noch einen Shake und eine bunte Sendung ohne Bier und Schokolade. Die Waage lockte mich zwar schon, aber: nüchtern am Morgen und die Waage macht weniger Sorgen. Um 23 Uhr ging’s wieder ab ins Bett und die Spannung auf die tatsächliche Gewichtsabnahme ließ mich erst nicht einschlafen.

Tag 3+

Als ich Sonntag aufstand, fühlte ich mich schon irgendwie leichter. Nachdem ich fix im Bad war, stellte ich mich auf die Waage und sah erstaunt auf die Anzeige. 72,8. Okay, 2,2 kg weniger. Nicht schlecht ☺ das hätte ich dann doch nicht erwartet! Und bevor ich es selber merkte, stand ich beim Tatort auf dem Bord und hatte ein fettes Grinsen im Gesicht.

Jetzt hatte mich der „Ehrgeiz“ gepackt. Da geht doch noch mehr. Vielleicht ist es jetzt genau der richtige Zeitpunkt dran zu bleiben?! Ich habe genau das getan. Mittlerweile seit 8 Wochen – keinen Zucker (außer es ist Fruchtzucker), kaum Alkohol, Vollkornprodukte, 3 Teile Gemüse/2 Teile Obst und 2 Liter Tee am Tag. Einmal wöchentlich bin ich mittlerweile zum 8. Mal beim Aqua Bodystyling, steige immer Treppen (ich arbeite im 5. Stock ...) und am Wochenende jogge ich eine halbe Stunde im Park. Macht leider immer noch keinen Spaß, aber gibt ein gutes Gefühl. Und unter der Woche immer mal wieder aufs Bord und dabei auf den Fernseher geschaut.

Seit einer Woche zeigt die Waage 65,x kg an und pendelt sich langsam auf die 65 kg ein. 10 kg in 8 Wochen! Ich drücke die Daumen, dass aus den 8 Wochen 8 Jahre werden. Denn im Großen und Ganzen ist es gar nicht so schlimm, und ich sündige auch immer mal wieder, aber in Maßen. Ich fühl mich einfach besser und das ist gut so. Und demnächst werden neue Klamotten geshoppt.
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