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Kundenrezension

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ernüchternder Einblick in den Profi-Radsport, 8. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Radsport-Mafia und ihre schmutzigen Geschäfte (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich hatte ich mir das Buch als kleine Bettlektüre hingelegt und hatte vor immer 2-3 Seiten vor dem Einschlafen zu lesen. ABER....schon nach wenigen Seiten kam ich nicht mehr davon los. Ich kann nur sagen.....es wurde eine lange Nacht.

Ich verfolge den Radsport seit Jahrzehnten und war schon immer der Meinung, dass man die Tour de France zwar ohne Doping fahren kann, aber eben nicht in dem Tempo wie das immer wieder vorgeführt wird. Ich persönlich war immer Armstrong-Fan und kann bis heute nicht verstehen, wieso man ihm seine 7 Toursiege aberkannt hat. Er hat gedopt....stimmt....aber es haben alle gedopt und somit war er damit für mich dann trotzdem am Ende wieder der Beste Athlet.
Doping hin oder her......letztlich möchte ich die Schlachten Armstrong-Ullrich-Pantani und wie sie alle hießen nicht missen. Dass trotz Dopings ein extrem hartes Training dazugehört und eben auch sehr viel Talent sich zu quälen.....das sollte uns allen klar sein.

Das Buch von Tyler Hamilton schaut schonungslos hinter die damaligen Kulissen und zeigt auch mir einige sehr unschöne Seiten Armstrongs wie er alles aber auch wirklich alles verwendet hat um sich und sein Team auf dieses eine Ziel zu kanalisieren.....eben die Toursiege. Aber trotzdem gibt ihm letztlich der Erfolg recht, auch wenn menschlich da kein schönes Bild gezeichnet wird. Wer nicht mitzog wurde aussortiert....auf die härteste Weise.
Hamilton erzählt nicht nur über seinen Aufstieg vom Durchschnittsfahrer der nie dopen wollte über das Engagement im Blue-Train von US-Postal bis zu seinen späteren Teams (unter anderem mit Bjärne Riies) und man erkennt schnell, dass letztlich überall die gleichen Süppchen gekocht wurden.

Besonders spannend fand ich die Beschreibungen, wie Dopingkontrollen ganz gezielt aus dem Weg gegangen werden konnte (kann ?) und wie er beschreibt wie man dopen konnte um dann zur Kontrolle trotzdem einen normalen Wert zu haben.

Weiter beschreibt Hamilton dann seinen persönlichen Abgang als sich die Schlinge um seinen Hals immer enger schnürte. Dabei kann man sich richtig gut in seine Lage versetzen in welcher Zwickmühle er zu der Wahrheit war. Auf der einen Seite die Öffentlichkeit, seine Verwandten und Freunde und auf der anderen Seite das Wissen, dass es doch am Ende rauskommen würde.
Also ich kann das Buch jedem Radsport-interessierten sehr empfehlen. Es ist sehr kurzweilig beschrieben und sollte besser nicht als Nachtlektüre begonnen werden........es sei denn....man hat vor diese Nacht.....NICHT zu schlafen.... ;-)
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 23.09.2014 08:56:15 GMT+02:00
Pink Lady meint:
" Ich persönlich war immer Armstrong-Fan und kann bis heute nicht verstehen, wieso man ihm seine 7 Toursiege aberkannt hat. Er hat gedopt....stimmt....aber es haben alle gedopt und somit war er damit für mich dann trotzdem am Ende wieder der Beste Athlet"

Naja, seine skrupelose diktatorische Art, auch mit Kollegen (Simeoni, wenn nicht bekannt mal googlen) ist dann schon eine ganze Nummer weiter gegangen als ein "einfacher" Doper....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.09.2014 22:22:20 GMT+02:00
Kraichtaler meint:
Hi Geoqueen. Sehe ich genauso. Wenn man Armstrong seine 7 Toursiege wegnimmt müsste man sie zig anderen Siegern auch wegnehmen. Ich finde es heuchlerisch wenn sich Leute jetzt als Richter über Armstrong hinstellen, aber scheinbar vergessen haben, dass erst durch Armstrong-Ullrich-Pantani-Beloki und wie sie alle heißen, ein Radsport-Boom ausgebrochen ist an dem gerade sie mit offenen Händen dagestanden sind und gehörig mitverdient haben.
Mir ist es heute egal ob Armstrong gedopt hat oder nicht. Wer glaubt man könnte einen Durchschnittsfahrer nur mit Doping zum Tour-de-France-Sieger machen, der lebt eh hinter dem Mond. Da gehört weit mehr dazu.....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.06.2015 18:27:24 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.06.2015 18:30:20 GMT+02:00
Sie haben 100 Prozent recht. Die Zeit der sieben Rundfahrt-Siege von Lance Armstrong waren, man sollte nicht darumherumreden, die goldenen Zeiten der Tour. Gedopt wurde i.Ü. schon im 19. Jahrhundert bei den Sechstagerennen in den USA. Das heißt, Armstrong hat es nicht erfunden. Er tat das, was Fausto Coppi, Bartali, Anquetil, Merckx usw. usw. vor ihm taten. Die Radsportverbände haben Armstrong zudem jahrelang abgedeckt. Doping war und ist sicher ein Sündenfall im Leistungssport, aber es ist der Sündenfall des Radsports, von Beginn an.
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