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Kundenrezension

am 11. Mai 2013
Es gab tatsächlich mal eine Zeit, in der das Science-Fiction-Genre nicht nur aus laserschwertschwingenden, "Ich bin dein Vater" röchelnden, asthmatischen Halunken und draufgängerischen Sternenflottencaptains auf dem Weg "Into Darkness" bestand, sondern in der es um intelligent entworfene und rätselhafte Szenarios mit einer komplexen und anspruchsvollen Erzählweise ging... fast habe ich geglaubt, solche Geschichten gäbe es nicht mehr. Aber "Oblivion" hat mich, Gott sei's gedankt, eines besseren belehrt.

Die Erde ist verödet und - vermeintlich - verwaist. Die Menschen leben auf dem Jupitermond Titan. Nur einige wenige Teams sind auf Terra zurückgeblieben, um Wasserförderungsanlagen in Gang zu halten. Jack Harper (Tom Cruise) und seine Freundin Victoria (Andrea Riseborough) bilden eines dieser Teams, das sich darum kümmert, Kampfdrohnen instand zu setzen und auf der verödeten Planetenoberfläche alles unter Kontrolle zu halten. Doch eines Tages stürzt ein Raumschiff ab, das scheinbar aus dem Nichts aufgetaucht ist. Victoria will die Angelegenheit auf dem Dienstweg erledigen, doch Jack hat seine Zweifel - und steht plötzlich allein da...

Ich beginne mal mit dem - meiner Meinung nach - heikelsten Punkt der Sache: Tom Cruise. Aufgrund seiner weltanschaulichen Verirrungen steht dieser Schauspieler ja hierzulande immer wieder in der Kritik, aber ich persönlich finde, dass er in "Oblivion" eine echt gute Figur macht: Er liefert eine gute darstellerische Leistung ab und verleiht der Figur des Jack Harper immense Glaubwürdigkeit und soliden Realismus. Ich bin weiß Gott kein Fan dieses Mannes, aber in "Oblivion" spielt er seine beste Rolle. Finde ich.

Ein wenig enttäuschend hingegen: Olga Kurylenko, die später im Film noch eine wichtige Rolle spielen wird. Ihre Leistung würde ich kritischer sehen als diejenige von Tom Cruise; man tut sich schwer, sich hinterher an die Figur, die Kurylenko verkörpert, zu erinnern. Schlimm ist das aber nicht, da die anderen Schauspieler und generell die vielen anderen hervorragenden Aspekte des Films diesen Mangel ohne Probleme ausgleichen können.

Die Musik (von Anthony Gonzalez, mir persönlich völlig unbekannt) ist sehr gut und passt zu den ästhetischen und wunderschönen Landschaftsaufnahmen. Ich erinnere mich an viele Bilder aus "Oblivion", die eigentlich nur Stilleben zu sein scheinen - es sind in großartiger Weise komponierte Bilder. Ganz besonders beeindruckt hat mich die Szene mit dem Fernglas...

Die Auflösung des Films ist einfach unglaublich und verschlägt einem zunächst den Atem. Joseph Kosinski ist ein wahrer Meister seines Fachs, soviel steht fest. Für mich ist "Oblivion" ein sehr spannender, unterhaltsamer, intelligenter Science-Fiction-Film alter Schule, der nicht anders als mit fünf Sternen bewertet werden kann.
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