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Kundenrezension

am 19. Dezember 2010
Da schon viel über die 60D geschrieben worden ist, und auch viele gute Testberichte im Netz zu finden sind, möchte ich hier nur anhand von Spiegelstrichen eine Gegenüberstellung mit der kleineren 550D veranschaulichen.

Ich habe mir die 550D im März 2010 gekauft, nachdem ich zuvor jahrelang mit verschiedenen Nikon-DSRL's fotografiert habe.
Vor einiger Zeit habe ich mir für die 550D das Tamron 17-50 2.8 gekauft - eine meiner Meinung nach perfekte Kombination.
Eigentlich war/bin ich mit der 550D sehr zufrieden, da ich aber ein technik-verliebtes Spielkind bin, musste unbedingt eine 60D her... :-)

Bei dem Vergleich bin ich von identischen Rahmenbedingungen ausgegangen, also in beiden Fällen unter Verwendung des Tamron 17-50 2.8.

Hier nun also zunächst die Vorteile der 60D gegenüber der 550D:
- der Body ist größer, gröber gummiert und hat eine andere Oberflächenstruktur, liegt dadurch besser in der Hand - wichtig bei größeren Objektiven
- Der Sucher ist merklich größer und scheint leicht (!) grünlich getönt - sehr angenehm
- Das ausklappbare Display bietet bei einigen Aufnahmesituationen Vorteile, so dass man sich nicht verbiegen muss
- eingebaute Wasserwaage
- Wahlrad auf der Rückseite zur Dateneingabe und zum Durchblättern von Fotos
- beleuchtetes Display
- schnellere Bildfolge
- Weißabgleich in Kelvin einstellbar - hilfreich bei Beleuchtung durch Energiesparlampen
- AF-Modul verbessert durch mehrere Kreuzsensoren
- sehr langlebiger Akku (noch länger als der ohnehin schon sehr gute Akku der 550D)
- Verschluss scheint hochwertiger und klingt auch so - mehr nach SLR
- mehr Einstellungsmöglichkeiten
- interner Raw-Converter ermöglicht anhand eines Fotos genaue Kelvin-Einstellung des Weißabgleiches

...und hier die Nachteile gegenüber der 550D
- Blitzaufnahmen mit dem verwendetem Objektiv waren alle deutlich unterbelichtet - die 550D belichtet bei identischen Einstellungen tadellos!
- deutlich schwerer
- Bedienung nicht so intuitiv wie bei der 550D
- Wahlrad zur Belichtungsanpassung während des Fotografierens schlecht zu erreichen
- Änderung der ISO-Einstellung ohne Hinzusehen nur mit Glück möglich, da Knöpfe neben dem oberen Display zu flach
- ausklappbares Display klapperte bei einem meiner beiden Modelle, da es nicht passgenau verriegelte
- man schleppt immer einen relativ dicken "Klotz" mit sich rum, nicht so dezent wie die 550er, hat aber in Sachen Bildqualität keinen Vorteil!
- bei montiertem Displayschutz ist es, je nach Stärke der verwendeter Folie, vorbei mit dem Zuklappen des Displays, da der Platz zwischen Display und Gehäuse nicht ausreicht.

Die Qualität der Fotos ist -wie bereits erwähnt- in Bezug auf die sichtbare Auflösung identisch!
Gleicher Sensor, gleicher Prozessor, aber eine leicht geänderte Software, da die Farben ETWAS (!!!) anders dargestellt werden. Aber das sind wirklich nur Feinheiten für Pixelschubser (wie mich :-) ).
Wer möchte, kann die Farben mittels der mitgelieferten Software PictureStyleEditor anpassen, was bei der 550D mit ihren etwas "plüschigen" Rottönen auch Sinn machen kann. Da sollte aber wirklich nur jemand rangehen, der weiß, was er macht!!!
Ich verwende die Einstellungen "Standard" oder "Neutral" mit leicht verringerter Sättigung der Rottöne und ebenfalls leicht geänderter Kontrastkurve (Tiefen ganz leicht angehoben/Höhen ganz leicht verringert, was einen etwas geringeren Kontrast bewirkt).

Einen Vorteil in Sachen Bildqualität zugunsten eines der beiden Modelle könnte ich hier trotz kalibrierter Displays am Rechner nicht erkennen (...auch, wenn "CHIP" die 60D in Sachen Bildqualität bei 100% sieht, die 550D aber nur bei 93,3%. Etwas merkwürdig bei gleichem Sensor und etwas weicherem AA-Filter der 60D!?! Einen leichten Unterschied hätte ich aufgrund der geänderten Software-Engine als angemessen empfunden, da die NR-Einheit überarbeitet worden ist, aber diesen drastischen Unterschied schiebe ich mal eher auf des Testers Affinität zu neuen Produkten.
"Traumflieger" hingegen hat der 60D aufgrund des geänderten AA-Filters mit 1878 zu 2051 Linien eine etwas geringere Auflösung als der 550D attestiert. Aber das sind theoretische Werte, die man nur unter Laborbedingungen wird sehen können, die also keinen Einfluss auf das für den Endnutzer am heimischen Rechner sichtbare Bild haben).

Ich habe mich für die 550er entschieden, da ich bei Spaziergängen durch den Wald oder Wanderungen im Gebirge wenig Gewicht und Größe bei guter Qualität haben möchte.

Wäre ich jetzt noch so ambitioniert wie früher, also mit mehreren (auch größeren) Wechselobjektiven, würde ich aber sicherlich die 60D bevorzugen.
Ein 70-200er an der 550er macht denke ich nicht soooo viel Sinn, da ich bei Stativaufnahmen Bedenken hätte, dass mir das Bajonett aus dem Body reißt.
Aber das ist eher eine Bauchentscheidung. Aus Kunstftoff sind schließlich beide Gehäuse.

Alle drei Kameras, also meine 550D und auch die beiden 60D, hatten übrigens Probleme mit der Justierung. Alle hatten einen leichten Frontfokus.
Meine 550er habe ich inzwischen von Canon justieren lassen. JETZT sind die Ergebnisse auch bei Offenblende perfekt!

Schade finde ich nur, dass einem die erste Freude nach dem Kauf einer neuen Kamera durch mangelde Fertigungsgenauigkeit verdorben wird.
Bei der ersten der beiden 60D kam noch hinzu, dass auf der Oberseite der Mattscheibe zwei Schmutzpartikel lagen, die sich nur durch den Service von Canon hätten entfernen lassen können.

Aber bei Nikon habe ich das auch schon erlebt - scheint also (leider!) normal zu sein...
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