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Kundenrezension

am 2. Februar 2005
Nun versuche ich mich mal an einer Rezension über das Meisterwerk von Peter Gabriel:
Auffallend ist bei den ganzen Kritiken hier, dass die Meinungen immer weit auseinander gehen. Entweder mag man dieses Album oder man verabscheut es. Das ist anscheinend aber gar kein Kritikpunkt, denn dieses Werk ist nichts für den typischen Radiohörer. Es scheint so als wenn diejenigen, die die Musik als langweilig empfinden, das ganze nicht verstanden oder sich zuwenig damit auseinandergesetzt haben. Man muss sich schon eine zeitlang konzentriert damit auseinandersetzen um die Musik zu „verstehen". Wenn man mit der falschen Einstellung darangeht und von Anfang ein eher Collins orientiertes Album erwartet, wird man in kurzer Zeit eher wenig gefallen daran finden.
Ich hab in letzter Zeit selten so komplex schwierig arrangierte Musik gehört, die so detailgenau komponiert wurde und dabei so tiefsinnig geht wie dieses Album. Die Platte ist meiner Meinung nach so komplex und teilweise verstörend, da lässt Peter Gabriel im Bezug Melancholie Opeth's Damnation fast wie ein Versuch einer lausige Schülerband aussehen. Dabei ist die Musik so kreativ progressiv, dass es kaum zu glauben ist, das ein Künstler im DSDS Zeitalter solche derart umwerfende Musik entwickelt. Dieses Album weicht aber stark ab, von den bekannteren Songs wie „Sledgehammer" oder halt von den Hit Alben SO und US.
Ein Manko dieser Platte ist wirklich seine Zugänglichkeit. Mit Popmusik oder Easy Listening hat das hier nichts mehr zu tun - vergleichbar wie bei King Crimson. Ich habe eine Ewigkeit gebraucht um jeden Titel auch nur halbwegs zu erfassen, doch jeder ist ein Meisterwerk für sich und fast jeder Titel hat einen unglaublichen Spannungsbogen, die derart ausschweifend sind, dass das Ende des Liedes mit dem Anfang absolut nichts mehr zu tun hat, ohne den Zusammenhang zu verlieren. Technisch wurde hier wohl auch alles derzeit mögliche aufgefahren und mit fantastischen Musikern (Tony Levin u.a.) eingespielt.
Einziger Minuspunkt sind die Tracks „The Barry Williams Show" und der im Nachhinein nicht vorkommende Song „ Burn You Up Burn You Down", der auf der Promo CD enthalten war. „Barry Williams Show" verarbeitet ein recht ausgelutschtes Thema, hat aber musikalisch viel zu bieten. Jedoch zerstört der alberne Refrain das Ganze. Da hätte man weniger mit den vielschichtigen Stimmen arbeiten sollen und lieber was pompöseres arrangieren sollen.
„Burn You Up Burn You Down" verfolgt eher die „Sledgehammer" Linie und hätte eine leichte Auflockerung des ganzen dargestellt und evtl. Einsteigern den Zugang zu den komplizierteren Tracks erleichtert. Jedoch verändert das nicht die Gesamtnote, weil der Rest sehr stimmig ist. Die übrigen Tracks zu kommentieren spare ich mir jetzt, weil man das ganze eher als Gesamtwerk sehen sollte.
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