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Kundenrezension

am 6. März 2008
Dass es das noch mal gibt, hätte ich nicht für möglich gehalten! Für mich war Fat Joe seit "Loyalty" eindeutig auf dem absteigenden Ast und eigentlich nur noch als Feature zu gebrauchen. Mit seinen mittlerweile 37 Jahren und seinem bereits achten Album, zeigt sich uns der Bronx Terra so stark wie seit 10 Jahren (!) nicht mehr. Die Beats auf "The Elephant In The Room" sind frisch und abwechslungsreich und auch Joey rappt so bissig wie lange nicht mehr. Die Platte hat insgesamt 12 Songs zu bieten, die alle recht gut gelungen sind und für die Fat Joe Hilfe von Cool & Dre, DJ Khaled, Swizz Beatz, Hitmen oder Altmeister DJ Premier bekam.
"The Fugitive" ist ein toller und harter, N.Y.C. typischer Introsong, bei dem Don Cartagena klar aufzeigt, dass er wieder da ist, stärker als zuvor. Ein bisschen Miami-Feeling gibt's mit "You Ain't Sayin' Nothing". Der Beat von Cool & Dre ist wie immer sehr von pumpenden Elektro-Sounds und einer pompösen Hintergrundmelodie geprägt. Neben Joe, der grandios rappt, zeigt uns auch Shootingstar Plies, was er drauf hat. Nach ihrem Mega-Erfolg "Make It Rain", war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann uns der nächste Hit von Fat Joe und Lil Wayne vorgelegt wird. Bei "The Crackhouse" geht das Instrumental wieder richtig gut nach vorne. Harter und schneller Beat mit ordentlich Dampf dahinter, Synthesizer ohne Ende, dazu genial aggressive Rhymes von Joe und Weezy, die sich erneut als perfektes Duo auszeichnen können. Etwas chilliger wäre "Cocababy" mit Jackie Rubio. Auch hier trommelt der Beat rhythmisch und eher mit hohem Tempo, bekommt aber durch die wieder sehr elektrische Hintergrundmelodie eine gewisse Lässigkeit. Fat Joe macht mal wieder alles richtig und Sängerin Jackie Rubio ergänzt ihn mit ihrem Hook. Mein Lieblingssong von "The Elephant In The Room" wäre der DJ Khaled-Hammer "Get It For Life". Das Instrumental ist ein echter Traum. Hat Power aber auch emotionale Elemente, besonders der gesungene Refrain von Pooh Bear, aber auch Joey's ernste Raps sind klasse. Mehr layed back und mit R'n'B ausgestattet ist das schöne Duo mit J. Holiday auf "I Won't Tell". Produziert wurde dieser chillige Smash von Diddy's The Hitmen, die in Sachen R'n'B mit zur Creme de la Creme gehören. Auch auf so einer weicheren Nummer kann Fat Joe glänzen, J. Holiday ist sowieso einsame Spitze, was dies zum echten Ohrwurm macht. Etwas angelehnt an den Film "300" ist der Track "300 Brolic". Hier gibt es ein bombastisches Orchester, das mit seinen tiefen Paukenschlägen richtig unter die Haut geht genau wie die Frauengesänge im Hintergrund. Joe rappt fantastisch und macht allein mit dieser Vorstellung seine mäßigen Vorgängeralben wieder wett. Für etwas Entspannung sorgt nach diesem Hammer "Preacher On A Sunday Morning", bei dem viel auf E-Gitarren gesetzt wird und das durch Pooh Bear's klasse Hook eine gehörige Brise Soul bekommt. Ein kleines Highlight für Rap-Fans des älteren Semesters wäre der Gastauftritt von Legende KRS-One auf "My Conscience". Wieder ein typischer und düsterer New York-Banger, bei dem mir besonders KRS-One gefällt. Mit "That White" klingt "The Elephant In The Room" toll aus. Klasse melodischer DJ Premier-Beat, der an die gute alte Zeit im Big Apple erinnert, dazu ein Fat Joe, der seine Klasse ein letztes Mal aufblitzen lässt. Dies war nur das Beste vom Besten dieses Klasse Albums. Auch Party-Banger "Drop" (feat. Swizz Beatz & Jackie Rubio) und das entspannte "K.A.R. (Kill All Rats)" können überzeugen. Fat Joe hat mich mit dieser Platte echt überrascht und bewiesen, das er noch lange nicht am Ende ist. Das Album ist mir 12 Songs nicht gerade lang, aber wie sagt man doch so schön: Qualität statt Quantität. "The Elephant In The Room" ist ein echtes Highlight im noch jungen 2008 und nicht nur für East Coast Fans, sondern auch für alle andern zu empfehlen.

R.I.P. Big Pun
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