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Kundenrezension

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Roh, urwüchsig und authentisch, 11. April 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Hard Again (Expanded Edition) (Audio CD)
Dass Muddy Waters im zarten Alter von 64 Jahren ein Comeback feiern konnte, daran war vor allem Waters Fan Johnny Winter ,schuld'. Der überzeugte sein Label ,Blue Sky' ihn unter Vertrag zu nehmen und schneiderte ihm mit Hilfe von Bob Margolin (g), Willie ,Big Eyes' Smith (dr), Pinetop Perkins (p), Charles Calmese (b) und dem großartigen James Cotton an der harp ein Chicago Blues Album auf den Leib, wie man es in dieser Intensität, Power und Originalität bis dorthin wohl noch nie gehört hatte.

Klar - Waters hatte viel früher schon großartige Chicago Blues Alben gemacht, aber dieses hier rockte auch enorm und die Chemie in der Band dürfte absolut getsimmt haben, den die spielen und fühlen hier den Blues nicht nur - Sie SIND der Blues.

Selbst in diesem Alter hatte Waters Stimme nichts von ihrer Strahlkraft eingebüßt, und auch wenn der kommerzielle Erfolg des Albums nicht überwältigend war, so machte diese Platte dennoch enorm viel Wind (u.a. erhielt Waters dafür einen Grammy).

Neben den allesamt sehr guten Eigenkompositionen findet sich auch das Willie Dixon cover ,I Want To Be Loved' auf diesem Album, das 1963 die B-Seite der Debutsingle einer englischen Band namens ,Rolling Stones' war. Die wiederum waren in der Disziplin ,Blues' ja nun durchaus versiert, aber als Sie Waters Version 1977 dann hörten, müssen ihnen wohl die Tränen ins Gesicht geschossen sein, denn der zeigte den Weißbroten einfach wie dieses Stück wirklich zu klingen hat. Als ,Verbeugung' vor ihrem Namensgeber coverten Sie draufhin dann dessen - ebenfalls auf diesem Album hier enthaltenen - ,Mannish Boy' auf der 77er Tour, das auf der ,El Mocambo-Side' des Love You Live Albums zu finden ist. Das machten sie gar nicht schlecht, aber Jagger's Stimme konnte der Waters natürlich auf keinen Fall das Wasser reichen.

Ein unglaublich gutes Blues Album - eines der besten das in den letzten 40 Jahren erschienen ist und auch wenn die beiden nachfolgenden Alben nicht mehr ganz diese Qualität erreichten, so zeigte Waters mit seinem Spätwerk allen Nachgeborenen wer im Blues-Haus wirklich das Sagen hatte.
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1-10 von 16 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 11.04.2011, 11:03:34 GMT+2
Uwe Smala meint:
Da muss man schon `nen Strike drauf lassen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.04.2011, 11:08:51 GMT+2
guitar meint:
ie el mocambo side mag ich nicht, die ist so wichtigtuerisch - seht her, wir kennen unsere wurzeln, wir sind immer noch total blues ...

die stones klangen ja nie wie eine bluesband, sondern wie eine beatband, die den blues spielt. und genau das hat sie stark gemacht. egal, ob sie blues, r+b, soul, rock, funk, reggae oder hardrock spielen - sie klingen immer wie die stones. das ist eine schwäche, die eine stärke ist

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.04.2011, 11:28:01 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 11.04.2011, 11:30:31 GMT+2
Uwe Smala meint:
Ich glaube die Stones-Diskussion hatten wir im letzten Juni
oder Juli schon.. kann mich an sowas wie "lebende Gitarrenständer" oder "Frechheit für so viel Geld" erinnern:-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.04.2011, 11:41:28 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 11.04.2011, 11:41:52 GMT+2
V-Lee meint:
also auf 'midnight rambler' oder 'little red rooster' bspw. klingen sie absolut nach einer blues band. und ihre 'mannish boy' version ist musikalisch mit der von waters eh fast ident, also absolut 'blues'. und bei mir ist das genau umgekehrt - ich mag von der 'love you life' eigentlich nur die 'el mocambo' side. was sie ihren eigenen stücken dort antun, find' ich tw. fast unverzeihlich...

Veröffentlicht am 11.04.2011, 13:16:58 GMT+2
Linda99 meint:
Du bist aber fix, schöne Rezi. HA finde ich auch außergewöhnlich gut und zeitlos und habe die seit '77 noch als LP.

Die Stones-Version von Mannish Boy auf "Love you Live" fand ich stimmlich nie wirklich gut. Gerade der Muddy Waters Song ist sicherlich auch vom Gesang her schwer zu covern. Die Version von "Muddy Waters Live" finde ich auch sehr ausdrucksstark, oder die von "The Last Waltz".

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.04.2011, 13:30:07 GMT+2
V-Lee meint:
the last waltz ist sowieso ein wahnsinnsalbum. da sind eigentlich alle vetretenen künstler darauf gut. sogar der neil diamond.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.04.2011, 14:05:27 GMT+2
Stephan Urban meint:
hab die platte auch und finde sie gut, auch volle zustimmung zum letzten satz. wobei es fast nur sätze gibt in denen die worte "neil", "diamond" und "sogar" immer alle vorkommen ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.04.2011, 14:28:46 GMT+2
V-Lee meint:
sorry, den hab' ich jetzt nicht kapiert.
und meinst du jetzt die muddy waters scheibe, oder 'the last waltz'?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.04.2011, 15:06:38 GMT+2
guitar meint:
die stones klingen immer wie eine weiße bubenband, die versucht, blues zu spielen. aber es geht sich nie ganz aus. und genau deshalb liebe ich sie. weil sie was ganz eigenes sind.

midnight rambler ist, wie auch keith richards in seinem buch sagt, nichtmal formal ein blues. das stück enhält keine bluenotes. es ist auch nicht im I-IV-V-12takterschema. vor allem aber: es klingt überhaupt nicht nach blues, sondern nach hardrock.

und auf little red rooster klingen sie wie die beatles, die blues spielen wollen.

zur klarstellung: ich mag das! ich bin kein purist. puristischer blues ist mir eh fad.

zur love you live: im hit-run auf der vierten seite spielen sie zielich wüst und neben der spur, aber sogar das hat charme und schmiss und schwung.

großartig sind aber die ersten beiden seiten, fantastisch gespielt. honky tonk woman (die beste version), if you can't rock me, get off of my cloud in der neuen rockversion, die beste interpretation von you can't always get, eine herrlich versumpfte version von fingerprint file ...

... so hab ich es gern.

die ersten zwei seiten wurden übrigens in paris aufgenommen, als keith richards gerade erfahren hatte, dass sein sohn gestorben war, und daraufhin spielte wie nie wieder.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.04.2011, 15:49:55 GMT+2
V-Lee meint:
honky tonk woman mag ich nur und ausschliesslich in der studio version. if you can't rock me lass ich gelten udn auch get off of my cloud, aber 'you can't und vor allem fingerprint file verhunzen sie in meinen augen völlig. aber du weisst eh - es gibt für mich nur eine gute stones live scheibe - die 'stripped'.
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V-Lee
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