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Kundenrezension

am 29. Oktober 2010
... oder auch "Kontinuität? Was ist das?"

Eines vorweg, ich habe eigentlich gute Lust, der "Collector's Edition" noch mindestens einen Stern abzuziehen, da der Inmhalt wirklich nicht überzeugt. Mit der CE erhalten wir im Grunde genommen zwei Bilder in Postkartengröße, beide Bilder zeigen das Cover der CE und der regulären Version. Dann ist noch ein dünnes "Artbook" dabei, allerdings sind auf den ersten Seiten lediglich eine Hand voll Figurenmodelle abgebildet, nach ihren Auftrittswelten unterteilt, und Screenshots aus dem Spiel. Artwork sieht man hingegen nur auf zwei Doppelseiten. Ehrlich gesagt, mich überzeugt diese Ausbeute nicht im geringsten, da ich mir vom Inhalt etwas mehr erwartet hatte.

Nichtsdestotrotz, das Spiel an sich. BbS selbst ist chronologisch betrachtet noch vor dem ersten PS2-Teil einzugliedern. Tatsächlich ist BbS eine Vorgeschichte, die erklärt, wie die Ereignisse der "älteren" Teile erstmalig ins Rollen kamen. Und sofern es zwischen KH1 und BbS jetzt kein Brückenteil entwickelt wird, fügen sich die Ereignisse auch nahtlos ein.
Im Zentrum der Handlung stehen die drei Schlüsselschwertlehrlinge Terra, Ventus und Aqua, die aus unterschiedlichen Gründen ihre Heimat verlassen, der eine will den verschollenen Schlüsselschwertmeister Xehanort finden, der andere will seinen Freund nicht verlieren und die letzte im Bunde möchte den Ausreißer nach Hause holen. Dabei durchwandern die drei Schlüsselschwertträger natürlich viele Disney-Welten und müssen sich dabei den Herzl... pardon... den Unversierten stellen.

Hier liegt allerdings auch schon der Hase im Pfeffer, die disney-Welten. Wie schon in den PS2-Vorgängern wird in knappen Zügen die Handlung der Disney-Story wiedergegeben. In BbS ist dies jedoch noch um einiges knapper umrissen, da jede Figur nur ein Drittel der Handlung durchlebt, die Stränge der drei Protagonisten jedoch die Ganze Handlung erschließen. Dabei unterscheidet sich nicht nur die Handlung, auch spielen sich alle drei Helden anders und leveln unterschiedlich auf.
Ein weiterer Punkt sind die Größen der einzelnen Welten, diese sind nämlich unausgesprochen klein, hinzu kommt auch noch, dass sich jede Figur nur in einem bestimmten Rahmen der Spielwelt aufhalten kann. Ein Beispiel: Terra darf die Katakomben von Schneewittchens Schloss nach Herzenslust erforschen, er weigert sich jedoch den Wald zu betreten, da es dort "nichts gäbe". Ähnliche Sachverhalte gibt es auch mit Ventus und Aqua, die gewisse Gebiete aus unbekannten Gründen nicht erforschen wollen, da eine unsichtbare Barriere a la "Da ist nichts" sie daran hindert.
Auch ist es ein wenig störend, wie die Handlungen aufgebaut sind. In einer Welt wird Terra gezwungen, etwas gegen seinen Willen zu tun - anstatt dass er jedoch den Schurken zur Rechenschaft zieht, endet an dieser Stelle jedoch sein auftritt in dieser Welt. Terras Unheil dürfen jedoch die anderen beiden ausbaden. Sehr unglücklich gelöst, die Linearität der einzelnen Welten will ich dabei nicht genauer erwähnen, das heißt, Vens Abstecher ins "Enchanted Dominion" ist ein gutes Beispiel, er gibt nur einen Weg, den er nehmen kann.
Auch der Rest der Handlung ist wie schon in den Vorgängern nicht der Rede wert, da wieder einmal die dunkelheit als das Böse überhaupt dargestellt wird. Auch wenn in Terras Strang etwas anderes simuliert wird.
Außerdem, das Ende jeder Figur kann man binnen acht Stunden erreichen, zu dem Zeitpunkt sollte man dann jedoch noch einige Stunden aufleveln, da die Endbosse eine harte nuss sein können.

Vom Gameplay her ist BbS eine Mischung aus CoM und den regulären Teilen. Jede Figur hat ein Kommando-Deck, das eine gewisse Anzahl an Fertigkeiten fassen kann. Diese Fertigkeiten umfassen besondere Angriffskommandos (z.B. Schwertwurf) und Zauber. Setzt man ein Kommando ein, so wird es für einen gewissen Zeitraum ausgeblendet und ein Ladebalken erscheint an seiner Stelle. Das kommando ist erst dann wieder einsetzbar, wenn der Balken komplett gefüllt ist. Dabei werden keine MP verbraucht, diese heißen hier "D-Links" und werden benutzt, um die Skills befreundeter Figuren temporär nutzen zu können. Dadurch wechseln die eigenen kommandos zu dem befreundeter figuren und die D-Link-Leiste sinkt mit der Zeit, bis sie entweder erschöpft ist oder der D-Link beendet wird.
Auch lassen sich Kommandos miteinander fusionieren.Dadurch erhält man neue Fertigkeiten und man kann noch ein Item hinzufügen. Items bringen den nutzen, dem Kommando eine Ability hinzuzufügen, wie Esprit oder Charmeur, die der charakter dann nutzen kann. Abilitys bleiben dabei nur so lange ausgerüstet, wie das kommando ausgerüstet ist, es sei denn, das kommando wird gemeistert, dann wird es automatisch angelegt.

Hinzu kommen Minispiele, besonders zu erwähnen ist die mirage-Arena. dort kann man nach herzenslust Aufgaben erfüllen, größenteils lässt sich mirage mit der "Arena des Olymp" vergleichen, da die meisten modi das bekämpfen von mehreren Wellen Unversierter erfordert. Es gibt jedoch auch noch das Kommando-Brett. Dies ist ein Brettspiel der Marke Monopoly. Für Punkte werden Felder aufgekauft, die mit eigenen Kommandos belegt werden und kommt ein Gegner darauf zu stehen, blecht er Punkte an euch. Ziel ist es, eine bestimmte Geldsumme anzusammeln und dann als erster ins Ziel zu gehen. Sehr lustig und unterhaltsam.
Die mirage-Arena lässt sch auch mit Freunden zusammen spielen, habe dioes jedoch nur alleine probiert.

Noch zwei weitere Punkte, die ich erwähnen möchte sind dann noch die Synchronisation. Diese ist, wie schon im DS-Teil, komplett auf englisch und da sehr viele Sequenzen vertont sind auch oft zu hören. Dass die Sprecher gut sind, ist auch über jeden Zweifel erhaben, mein Problem liegt jedoch im Detail. Da die Synchro englisch ist, werden natürlich auch die Original-Namen genutzt, wo die deutschen untertitel hingegen die deutschen Namen nutzen. Ganz ehrlich, für mich ist das einfach nur befremdlich, wenn Dagobert sich als Scrooge McDuck vorstellt oder statt Malefiz "Maleficient" zu hören ist - es sind nicht gerade wenige Figuren, die im deutschen und englischen andere Namen haben. Das mag Haarspalterei sein, für mich aber dennoch ärgerlich.
Auch die musik ist zu erwähnen, da diese gewohnt gut ist. Insbesondere die Tracks des Enchanted Dominion haben es mit angetan. Andere passen hingegen dann doch nicht so gut zur Umgebung. Der Track des Zwergenwaldes mag zwar noch gut zu den Schlosskatakomben passen, aber für das Bergwerk oder den Wald ist es dann doch zu dumpf. Ebenso wollen die melancholischen Stücke der Dornröschen-welt nicht ganz zu Malefiz' Burg passen. auch gibt es ein paar alte Stücke zu hören, auch Simple and Clean ist wieder mit dabei.
Ach ja, der neue Gegnertyp, die Unversierten... es gibt viel zu wenig Gegnertypen. Genau gibt es drei Typen, die man in jeder Welt wiederfindet - und das zu Hauf. Auch ist unverkennbar, dass viele Unversierte den Herzlosen nicht unähnlich sehen, gleichzeitig haben die Unversierten jedoch nicht annähernd so viel charme, wie die Herzlosen.
Und ehe ich es vergesse, die kontinuität. Zwar reiht sich BbS nahtlos in die anderen teile ein, innerhalb von BbS an sich fehlt davon jedoch jede Spur. Die Handlungen von Terra, Aqua und Ventus mögen sich zwar immer wieder überschneiden, allerdings bleiben die Taten der anderen beiden unbeachtet, während man mit der Spielfigur die Welten erforscht. so bleibt in terras Handlung Malefiz Barriere bestehen, auch wenn Vetus sie schon längst zerstört haben müsste und eine Pforte in Radiant Garden bleibt intakt, obwohl sie in Aquas Strang von einem Unversierten zerstört wird. Diese Lücken bleiben bis zum Spielende bestehen.

Fazit
Also, genau genommen macht das Spiel Spaß und leidet unter den gleichen "Krankheiten", die es schon in den PS2-Teilen gab. Die Handlung arbeitet mit den gleichen Klischees wie diverse andere Vorgänger, die disneywelt-Handlungen werden kurz runtergerattert (hier noch kürzer) und die Kamera, wie auch das Zielsystem könnten besser sein und die eigentliche Handlung wird wegen der Disney-Welten immer wieder unterbrochen - auch wenn es sich seit dem ersten Teil immer wieder verbessert hat, teilweise wird die Haupthandlung mit in die disney-Handlung mit eingefügt.
Trotz allem macht das spiel genauso viel Spaß, wie seine Vorreiter. Fans greifen sowieso zu, allen anderen kann ich das Spiel auch nahe legen. Jedoch, das möchte ich noch anmerken, spart euch die paar Euro und greift zur regulären Fassung. Die paar extras der CE rechtfertigen sich nicht wirklich.
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