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Kundenrezension

am 21. November 2012
Ich habe den Datalogger bei einem anderen Händler gekauft und jetzt drei Wochen getestet. Na gut, er tut im Prinzip, was er soll. Als Messgerät für Temperatur und Luftfeuchtigkeit erledigt er seine Arbeit zufriedenstellend, auch wenn die Messegenauigkeit zu wünschen übrig lässt. Laut Händler muss ich mit einer Toleranz von +/- 2 Grad bei Temperaturmessungen sowie +/- 5% bei der angezeigten Luftfeuchtigkeit rechnen. Das ist nicht so toll.

Aber vor allem soll das Ding ja die Daten aufzeichnen und zur Auswertung bereitstellen. Die Aufzeichnung funktioniert - man kann ein Intervall einstellen und auf Wunsch vier Zeitspannen vorwählen, während der die erhobenen Daten aufgezeichnet werden sollen. Allerdings: All diese Einstellungen lassen sich nicht am Gerät, sondern nur mit der mitgelieferten Software per PC vornehmen. Die ist jedoch schlicht und einfach eine Nullnummer.

Mein erstes Problem: Unter Windows 7 64bit wurde das angeschlossene Gerät nur ausnahmsweise mal erkannt, unter XP ging es dagegen ordentlich. Sowas sollte eigentlich heute nicht mehr passieren: 64bit-Windows gibt es schon seit XP-Zeiten, und Windows 7 ist nun auch schon eine ganze Weile auf dem Markt. Um unter der neueren Windows-Version mit dem Gerät überhaupt arbeiten zu können, habe ich mir eine aktuellere Variante der Software besorgt. Die produzierte während der Installation aber eine Fehlermeldung - danach lief sie immerhin, indes nur auf Englisch. Na gut ...

Das Programm erinnert im Design an Windows 3.1 und ist etwas hakelig zu bedienen. So ärgert es mich zum Beispiel, dass ich oft nach dem Anschließen des Gerätes keine Diagramm-Anzeige erhalte. Ich muss dann die eben bereits vom Gerät heruntergeladenen Daten auf dem PC löschen und sie neu einlesen (das dauert ...). Ein weiteres Problem: Man kann zwar im Diagramm einzelne Messzeitpunkte mit der Maus ansteuern und dann die zugehörigen Daten ablesen, aber das klappt oft nur mit gutem Zureden und einiger Maus-Wackelei. Die erhobenen Daten lassen sich auf dem Gerät nicht löschen - dazu muss man die Batterie aus dem Gerät entfernen und einen Hard-Reset ausführen. Ach ja: Wenn das Programm die Daten vom Logger herunterlädt, macht es nichts anderes: Während dieser Zeit etwa Einstellungen an den Logger zu senden, ist nicht möglich.

Die auf den PC geladenen Daten lassen sich exportieren: wenn man die Diagramm-Ansicht gewählt hat, als Bitmap im BMP-Format (ich sag ja, Windows 3.1 lässt grüßen), bei der Textansicht als CSV-Datei. Der CSV-Export ergibt bei mir aber einen für Excel 2010 kaum verdaulichen Datenbrei: Die Werte für einen einzelnen Messzeitpunkt landen zwar in einer Zeile für sich, aber leider auch in einer einzigen Spalte; und bedauerlicherweise hängt das Programm an jeden Datensatz Datum und Uhrzeit des Herunterladens vom Gerät an. Das ist dann natürlich für Tausende Werte identisch. Was soll das? Mit einiger Bastelei in Word 2010 habe ich dann eine halbwegs nutzbare Tabelle hinbekommen. Das kann es aber doch nicht sein!

Fazit: Das Gerät an sich ist okay, wenn man mit der relativ großen Messungenauigkeit leben kann. Es ist nützlich, um zum Beispiel Schwankungen bei Temperatur und Luftfeuchte in einem Tages- oder Wochenverlauf nachzuvollziehen. Es soll sogar möglich sein, es zur Überwachung im Gefrierschrank einzusetzen (ich bin gespannt ...). Letztlich eine nette technische Spielerei. Das Handbuch zum Gerät ist recht ordentlich und nützlich, auch wenn es die wichtigen Infos zur Messgenauigkeit unterschlägt. Die Software zum Gerät ist allerdings eine Zumutung: Wer als Hersteller im Jahr 2012 so etwas ausliefert, sollte besser die Branche wechseln. Wer sich an der zuweilen nötigen Fummelei nicht stört, der kann den Datalogger kaufen. Und so kriegt er von mir gerade noch zwei Sterne. Grundsätzlich kann ich den Kauf aber nicht guten Gewissens empfehlen.
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