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Kundenrezension

am 11. August 2013
Nachdem ich mir sicherlich dutzende von im Web zu findenden Testberichten (darunter auch von ct und Warentest) wie auch Videos angetan habe, war ich mir sehr unschlüssig ob es ein Roomba 780 von iRobot oder evtl. neben diesem hier ein LG HomeBot 2.0 (Nachtrag: HomeBot 3.0 heißt hier zu Lande SQUARE, es war mir zuvor leider entgangen dass es den schon in DE gibt, sonst wäre er anstelle dem 2.0 getreten) werden sollte.

Die Roomba's fahren alle nach einem Zufallsprinzip (Nein, da steckt ganz sicher kein System dahinter!). Das hat den Vorteil dass sie die gleiche Stelle öfter aus verschiedenen Winkeln her überfahren. Bei Teppichen (vor allem bei billigen) hat das so seine Vorteile, dazu aber später etwas mehr. Was aber oft übersehen wird ist, dass die Roomba's (ging aus einigen Videos von der Tube sehr gut hervor) dafür drei bis viermal so lange durch die Wohnung irren und wenn es dumm läuft nicht mehr den Weg zur Ladestation finden. Beim 780 Modell sind deswegen auch "Lighthouses" dabei an denen sich der Roomba dann orientieren kann. Wer auf den noch folgend genannten Luxus verzichten möchte und seinen Roomba des öfteren mal suchen gehen möchte kann hier bedenkenlos zugreifen. Denn alle Tester waren sich einig dass die Reinigungsleistung hervorragend (für einen Saugroboter) ist.

Der HomeBot 2.0 soll nach vielen Videos sehr ähnlich dem Samsung arbeiten, die gleichen schwächen (kommt gleich mehr dazu) haben und von daher musste ich mich vorerst für ein Modell zum testen entscheiden. Wie man ja nun hier sieht habe ich mich für den Samsung entschieden (und werde ihn ohne die anderen zu testen auch behalten!).

Aber warum?

Ganz einfach, der Samsung 8980 bringt neben zwei Außenbürstchen (Roomba's haben nur eine!) auch eine Absaugstation mit (hat sonst keiner). Ein echtes Killerfeauture in meinen Augen! Immer wenn der NaviBot fertig ist fährt er zurück zur Ladestation und reinigt (vollautomatisch versteht sich) seine Hauptbürste und entleert den Dreckauffangbehälter. Alleine das erlaubt es einem den NaviBot für eine Woche komplett zu vergessen!
Was mich schon zum nächsten Vorzug bringt. Man kann ihm sagen an welchen Wochentagen er um welche Uhrzeit mit der Reinigung loslegen soll. Das habe ich nun eine Woche lang getestet und bin sehr zufrieden. Jeden Tag 1300 geht's los - wenn ich zurück komme ist er entleert und wieder aufgeladen.

Einmal in der Woche sollte man dann aber dennoch die vorhandenen Filter am NaviBot reinigen (ausklopfen reicht wohl meist aus) und den großen "Tank" der Absaugstation entleeren. Wenn man schon dabei ist sollte man auch nachsehen ob sich etwas in der Hauptbürste verfangen hat und ob die Sensoren noch sauber sind.

Die Navigationsart (sowohl beim Samsung als auch beim LG) ist in meinen Augen der größte Vorteil - aaaaaber auch ein Nachteil. Denn Während die Roomba's eine gefühlte Ewigkeit umherirren, fahren die beiden Konkurrenten sehr Zielgenau und gerichtet. LG und Samsung benutzen dafür optische Erkennungssysteme. Samsung setzt lediglich auf eine Deckenkamera, LG zusätzlich noch auf einen Bodenscanner (ähnlich einer Computermaus). Ob der Bodenscanner wirklich etwas bringt wage ich zu bezweifeln kann aber bestimmt auch nicht schaden. Wo ist nun aber der Nachteil?! Ganz einfach. Ist es zu dunkel (Man denke an mit dem Handy geschossene Bilder in Dämmerung) und ist der Deckenaufbau monoton, wird es sehr schwer sich für den NaviBot zu orientieren und seinen Weg zuverlässig zu finden. Das gleiche Problem ist bei starkem Lichtniveauwechsel; sprich wenn es von Sonnenschein schlagartig in Dämmerlicht umschwingt. Denn dann passen die Fotos von zuvor (wichtig für den Rückweg) nicht mehr zu denen von gerade eben und der NaviBot denkt er sei nun ganz wo anders.
Man sollte also in den zu reinigenden Räumen immer den Rollladen zumindest zu einem Teil oben haben und die automatische Startzeit auf nicht zu früh und nicht zu spät legen.

Die Fernbedienung ist für mich ein kleines Highlight denn damit kann man den NaviBot auch selbst manövrieren. Das macht Spaß :-). Vor allem wenn man wie ich einen Mops (Kurzes Borstenfell) hat und ihn damit zum verdutzten "Wassn na deees??? Und warum verfolgt mich deeees na au no?!!!!" bringen kann.

Zu den Programmen des NaviBot mag ich nicht viel sagen, er hat alles was man braucht. Anfänglich liest man immer... "Ach, guck mal der hier kann aber wesentlich mehr als der da" und so weiter. Fakt ist, der NaviBot hat alles was man braucht und läuft sogar sehr leise (60dBA). Das ist wirklich nicht laut. Klar ist es gut hörbar aber dennoch so leise das man wirklich noch telefonieren oder TV sehen kann. Im Turbomodus sieht das schon etwas anders aus (da dreht die Hauptbürste mit maximaler Drehzahl), da ist man dann zwar noch immer sehr weit von der Lautstärke eines richtigen Staubsaugers entfernt, aber telefonieren würde ich dann woanders. TV gucken macht dann da auch keinen Spaß mehr. Aber wie ja geschrieben - wer tagsüber arbeitet merkt es weder so noch so.

Kurz noch einen Abstecher zum Thema Teppich. Hier werden alle Saugroboter auf die eine oder andere Art an Ihre grenzen Stoßen...:
Sind die Teppich-schlingen so lang dass sie sich von der Hauptbürste gut verfangen lassen, wird es zu einer Akkuraubenden wenn nicht gar "verhängnisvollen" Angelegenheit. Da ist also von einem Bot ganz klar abzuraten.
Bei kurzfloorigen / normal geknüpften Teppichen ist das kein Problem und die Bots donnern brav darüber.
Ich habe hier aber auch noch so einen Billigteppich mit super-kurzen "Borsten". Wenn der Bot in Webrichtung darüber fährt ist alles bestens, fährt er jedoch gegen diese Richtung hoppelt er und nimmt sogt wie nichts auf. Aber dieses Phänomen kann man mit dem Staubsauger zuvor ja selbst testen.

Zum NaviBot 8980 werden zwei kleine Geräte mitgeliefert. Diese senden ein Infrarotsignal aus was sich wie eine Schranke für den Bot verhält. Möchte man z.B. Tagsüber durchlüften und öffnet alle Türen in der Wohnung, möchte aber nicht dass er im Schlafzimmer fährt (weil z.B. Wäsche am Boden liegt, oder unter dem Bett zu viel Gerümpel ist) stellt man direkt nach der Türe solch ein kleines Helferlein auf und der Bot meidet diesen Raum. Sehr praktisch!

Damit man sich eine kleine Vorstellung machen kann: Ich lasse vier Räume reinigen (ca. 70qm), ins Büro darf er nicht. Dafür benötigt er ca. 30-35 Minuten (kommt darauf an ob er zwischenzeitlich seinen Dreckauffangbehälter entleeren muss). Im Wohnzimmer darf er sich immer auf den Billigteppich freuen, im Schlafzimmer auf den hochwertigen Teppich mit normaler Höhe und im Bad auf einen Läufer mit mittelhohem Floor. Aber auch den packt er mit leichter Mühe ganz gut. Der Akku ist im normalen Modus noch über die Hälfte voll, lasse ich ihn das alles mit Turbo absolvieren ist der Akku auf ca. ein Drittel runter. Sprich meine ca. 90qm würde er auf jeden Fall schaffen.

Wichtig ist das man (egal für welchen Hersteller man sich letztlich entscheidet) seine Wohnung Roboterkonform gestaltet. D.h. große, freie Flächen, frei zugängliche Ecken und wenige (eigentlich keine) Kabel oder am Boden umher hängendes Zeug.

Zuletzt sollte man aber nicht vergessen dass die Ersatzteile (für alle Bots) ziemlich teuer sind. Eine Bürste liegt im Schnitt bei 40-60 Euro, der Akku bei 50-100 Euro usw.

Es sollte also gut überlegt sein sich diesen Luxus zuzulegen; denn einen richtigen Staubsauger ersetzt er nicht. Man darf nicht vergessen dass es Ecken gibt wo die kleinen Helfer nicht hingelangen und auch starke Verschmutzungen die sie nicht entfernt bekommen. Bei mir darf er täglich rumdüsen und schafft so dennoch 95% des Unrates aufzunehmen. So bringt er mir durchaus sehr viel und das richtige Saugen entfällt von wöchentlich bis auf wenige Male im Jahr komplett.
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