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Kundenrezension

277 von 292 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Budget-Plattenspieler mit USB-Anschluss, 20. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Dual DT 210 USB Schallplattenspieler (USB-Anschluss, 33/45 U/min) schwarz (Elektronik)
Nachdem ich einige Zeit damit verbracht habe, einen nicht zu kostspieligen "Einsteiger"-Plattenspieler zu suchen, ist meine Wahl auf den Dual DT210 gefallen. Die Gründe dafür sind rasch aufgezählt:

+ wirklich verlockender Preis
+ die Möglichkeit, einen Computer via USB anzuschließen und damit bei Bedarf LPs zu rippen
+ ganz Ehrlich: auch wenn es mit dem Original aus längst vergangenen Zeiten nicht viel zu tun hat, und man sich bei dem Preis keine Wunder erwarten darf, ist die Marke "Dual" nach wie vor um einiges attraktiver als andere vergleichbare Marken. Dieses bisschen Irrationalität sei gestattet...

Der Plattenspieler selbst wurde prompt von Amazon geliefert, nachdem es mit einem zuvor gewählten Drittanbieter ziemlich nervige Lieferschwierigkeiten gab.

Im Lieferumfang befindet sich neben dem Plattenspieler ein Cinch-Kabel zum Anschluss an einem Phonoeingang, ein USB-Kabel, eine CD mit Audacity sowie eine gedruckte Anleitung in Deutsch und Französisch. Wie schon einigemale hier erwähnt, ist das Audiokabel ziemlich kurz. In den meisten Fällen wird also ein Verlängerungskabel nötig sein, was in meinem Fall nicht besonders ärgerlich ist, da ich ohnehin einen Steckeradapter benötige. Dafür ist das USB-Kabel umso länger, was erfreulich ist und den meisten Aufstell-Situationen entsprechen sollte (kurzer Weg zwischen Plattenspieler und Stereoanlage, dafür längerer Weg vom Plattenspieler zum PC/Mac).
Audacity gehört für mich zu den gelungensten Beispielen für freie Software -- dass sich die Hersteller entschlossen haben, sie auf CD beizulegen, finde ich irgenwie "altmodisch"; eventuell könnte man auch darauf verzichten.

==Montage==
Das Anbringen des separaten Plattentellers auf dem Plattenspieler ist inclusive Lesen der Anleitung und Verstehen der Abbildung eine Sache von 30 Sekunden: Der Gummiriemen wird mit Hilfe eines Textilbandes über den Antrieb gezogen, und alles ist erledigt. Im Gegensatz zu einem Vorredner halte ich übrigens die Filzmatte weder für mickrig noch für schlechter als eine Gummimatte, und ich hatte auch noch keine Probleme mit statischer Aufladung oder dergleichen.
Der Plattenspieler steht stabil auf Gummifüßen, während der Plattenteller etwas schwingend gelagert ist und somit normale Erschütterungen locker wegstecken sollte. Auch hier darf man sich natürlich -- gerade wenn man wie ich noch die "echten" Dual-Produkte kennt -- keine Wunder erwarten.

==Abspielen==
Es gibt eine Start- und Stopautomatik. Es ist also nicht nötig, den Tonarm manuell zu verschieben und abzusenken. Der Tonarm dürfte bei meinem Modell korrekt ausbalanciert sein, denn über die Automatik wird er ziemlich sanft auf die Platte gesenkt und macht keinen Lärm dabei.
Wer will, kann auch alles manuell erledigen, denn es gibt eine eigene Taste zum Heben und Senken des Tonarms.

Drei weitere Schalter regeln die folgenden Optionen:
+ Drehzahl (33/45 -- Schellackbesitzer bleiben also außen vor)
+ Plattengröße (LP/Single, für die Automatik)
+ Anschluss (Phono/Line je nach Anschlussart an der Stereoanlage)

Gleich das Auflegen der ersten Platte war eigentlich ein ziemlich erfreuliches Ergebnis. Da die Platte neu war, gab es so gut wie keine Störgeräusche und der Klang war rein. Die Automatik funktionierte (und funktioniert bis jetzt) einwandfrei. Der Antrieb gibt ein leises, singendes Geräusch von sich -- vergleichbar etwa mit einem herkömmlichen CD-Laufwerk. Durch die Abdeckung hält sich das Geräusch, das direkt von der Nadel kommt, stark in Grenzen. Es gibt -- zumindest bei meiner Konfiguration -- keinerlei Brummen.
De facto kann man bei aufgelegter Platte das Gerät verwenden wie einen CD-Player: auf "Start" drücken und los gehts!

Da ich mit solchen Sachen ziemlich spitzfingerig und vorsichtig umgehe, gab es bislang auch kein Problem mit der Bedienung oder mit der Handhabung der Platten.

==Aufnahme==
Für mich (momentan) nicht so wichtig, aber trotzdem einen Versuch wert: Aufnehmen einer Platte auf dem Computer. Laut Hersteller funktionieren zumindest Windows-PCs und Macs. Ich hatte bereits eine aktuelle Version von Audacity installiert, möchte aber bei der Gelegenheit anmerken, dass das ganze Thema Aufnahme wohl nur für Personen geeignet ist, die ein wenig Ahnung von Computern haben. Alle anderen sollten sich, wenn es ihnen ums aufnehmen geht, wohl einen anderen Plattenspieler besorgen, der diesbezüglich mehr Einfachheit bietet. Denn das Einrichten von Audacity (nebst zusätzlicher Installation von FFmpeg und/oder LAME) wird einem zwar nicht wirklich schwer gemacht, ist aber auch nicht ganz trivial und wird von einigen Zeitgenossen sicher als "Gefrickel" empfunden.

Sobald man den Plattenspieler via USB mit dem Computer verbindet (ich verwende ein Notebook mit Windows 7), sollte er automatisch erkannt werden. Das Gerät wird als "Microsoft Soundmapper" installiert und kann somit in Audacity als Aufnahmegerät ausgewählt werden. Nach kurzer Aussteuerungstätigkeit (wenn die Störgeräusche zu arg sind, ist die Tonquelle zu laut eingestellt) kann mit der Aufnahme begonnen werden. Da die verwendete Software modern und zeitgemäß ist, ist das Ergebnis eigentlich überraschend gut. Wenn eine LP in gutem Zustand ist und entsprechend Staubarm ist, kann man sicher gut klingende mp3-Files erzeugen

Mein Fazit, wie schon eingangs erwähnt: Um diesen recht niedrigen Preis bekommt man ein angemessen gutes Allround-Gerät für einen mehr als befriedigenden Alltagseinsatz. Poweruser, Audiophile, oder Leute, die ihre ganze Plattensammlung digitalisieren möchten, sind unter Umständen mit einer Alternative besser beraten, und müssen mit ziemlicher Sicherheit (viel) mehr Geld in die Hand nehmen.
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1-10 von 10 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.12.2012, 21:24:41 GMT+1
Kirsten meint:
Danke für die nützlichen Hinweise!

Veröffentlicht am 27.11.2013, 15:32:07 GMT+1
P.A.S. meint:
Vielen Dank für diese außergewöhnlich gute und auch Objektive Rezension.
Ich habe wirklich schon viele Rezensionen hier gelesen und auch einige geschrieben, wobei mir das Schreiben einer Rezension immer halbwegs schwer fällt (daher respektiere ich gute Rezensionen immer sehr). Werde mich aufgrund Ihrer Rezension und auch der anderen meist positiven Rezensionen vermutlich für diesen Plattenspieler entscheiden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.11.2013, 16:34:59 GMT+1
Tannenelch meint:
Freut mich, dass ich Ihnen helfen konnte. Meistens reicht ja die Produktbeschreibung, die in dem Fall leider so gut wie gar nicht vorhanden war.

Falls es Ihnen hilft: Mein Plattenspieler läuft nach wie vor und mehr denn je, ich habe den Kauf zu keinem Moment bereut! Ich hoffe, dass es Ihnen genau so geht.

Veröffentlicht am 23.03.2014, 18:32:30 GMT+1
" ... auch wenn es mit dem Original aus längst vergangenen Zeiten nicht viel zu tun hat, und man sich bei dem Preis keine Wunder erwarten darf, ist die Marke "Dual" nach wie vor um einiges attraktiver als andere vergleichbare Marken."

Es hat nicht nur "nicht viel zu tun" - es hat rein gar nichts mit DUAL zu tun. Es wird einfach auf einen Fernost-Spieler ein DUAL-Label geklebt. Mehr ist nicht.

Veröffentlicht am 13.05.2014, 03:21:32 GMT+2
Super Rezension, danke!! Sehr ausführlich und verständlich dargelegt. Und aufgrund Ihrer guten Beschreibung habe ich mich nun gegen den Kauf entschieden und werde weiter suchen...
Grüße von Berlin nach Österreich!!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.05.2014, 21:12:38 GMT+2
Tannenelch meint:
Gerne, ich hoffe, dass Sie zufrieden sein werden (meiner ist nach wie vor im Einsatz).

Veröffentlicht am 16.09.2014, 07:01:10 GMT+2
Biker61 meint:
Hallo, ich hätte eine Frage: Wie kann ich den Plattenspieler an meinen Pioneer 2020 anschließen?
Phonoeingang hat der leider keinen.
Und über USB an den PC will ich eigentlich nicht.
Danke und schönen Tag.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.09.2014, 10:39:36 GMT+2
Tannenelch meint:
Gute Frage. Eigentlich müsste es über jeden (freien) analogen Anschluss möglich sein, eventuell ein richtiger Steckeradapter (z.B. Klinke (weiblich) --> 2x RCA (männlich)) vorausgesetzt. Den Pioneer 2020 kenne ich leider nicht, da möchte ich Ihnen nicht dilettantisch das Blaue vom Himmel versprechen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.02.2015, 09:33:16 GMT+1
Don Spell meint:
Ja, das funktioniert, da er einen eingebauten Phono-Vorverstärker besitzt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.02.2015, 09:44:06 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 17.02.2015, 09:45:05 GMT+1
Don Spell meint:
Der Spieler ist robust (ich meine damit wirklich robust), die Automatik funktioniert tadellos (wenn auch die Nadel hart aufsetzt) und - was für mich unheimlich wichtig ist -: Die Geschwindigkeiten verstellen sich nicht von selbst. Dieses nervige Problem besitzen ältere Gebraucht-Plattenspieler, die oft nur einen Drehpoti zur Feinjustierung besitzen, an den man nur mit etwas Aufwwand rankommt. Nach 2 Wochen dann ist dann schon wieder alles verstellt. ... Dieses Problem hat der DUAL DT 200/210 NICHT und ganz gleich, ob der Klang nun mies ist oder nicht; ich möchte mich nicht ständig mit Drohpotis oder Geschwindigkeitsreglern beschäftigen müssen, denn ich habe Wichtigeres zu tun. Der DUAL DT 200/210 hält seine Geschwindigkeiten.

Etwas schade ist, dass sich der Tonarm nicht festklemmen lässt.

Eine neue, bessere Matte wirkt übrigens Wunder und sollte gleich mitbestellt werden. Ist aber sowieso bei jedem neuen Dreher Pflicht.
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