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Kundenrezension

am 10. Mai 2009
Gleich vorweg eine Warnung für alle, die den Film nicht gesehen haben. Ich werde im weiteren Verlauf dieser Rezension das Ende des Films andeuten. Wer sich das nicht vorweg nehmen möchte, liest besser nicht weiter.

Next ist an und für sich ein guter Film mit einer Idee, die Potential hat. Cris Johnson kann zwei Minuten in die Zukunft sehen. In seine eigene Zukunft zumindest. Diese Gabe will sich das FBI zu Nutze machen, um eine gestohlene Atombombe zu finden, die in der Stadt gezündet werden soll. Und hier haben wir bereits das erste Problem: die Beweggründe der Ganoven, angeführt von Thomas Kretschmann, dessen Charakter im Film leider keinerlei Tiefe besitzt, die Bombe zu zünden, bleiben gänzlich unklar.

Schön ist die Spielerei mit Cris' Gabe. So wird der Zuschauer Zeuge, wie er alle Möglichkeiten durchspielt, seinen Schwarm Liz anzubaggern. Auch in der Fluchtsequenz aus dem FBI und der "Schuttlawine" zeigt der Film schön, was Cris mit seiner Gabe so anstellen kann. Das ist stellenweise beeindruckend in Szene gesetzt - etwa wenn Cris plötzlich erschossen wird, zu Boden geht und plötzlich erst um die Ecke kommt, weil das lediglich seine Vision war. Leider merkt man dem Film besonders in aufwändigeren Szenen den Zeitdruck an. Die visuellen Effekte in der Lawinensequenz oder als Cris' Wagen von einem Zug erwischt wird, wirken technisch unterdurchschnittlich und dadurch unstimmig.

Das größte Problem ist aber das Ende des Films. Auf den ultimativen "Holy Shit"-Moment folgt die große Ernüchterung. ACHTUNG, SPOILER: Cris erkennt, einen Fehler gemacht zu haben, die Bombe detoniert und löscht die gesamte Stadt aus. Kurz darauf erwacht Cris im Bett mit Liz und die gesamte letzte halbe Stunde des Films entpuppt sich als Vision. Nur wenige Momente später ist der Abspann zu sehen. Ernüchternd. Klar sollte zwar sein, dass Cris die Bombe schließlich findet und die Detonation verhindern kann - allein aufgrund der detaillierten Informationen seiner plötzlich deutlich längeren Vision (auch hier wird das "Warum" nicht klar) - dennoch wäre es schön gewesen, uns das zumindest kurz zu zeigen.

Auch gelingt es den Machern nicht, Cris' Gabe immer perfekt visuell umzusetzen. Als Cris am Ende im Hafen nach Liz sucht und in seiner Zukunftsvision alle erdenklichen Wege im Lagerhaus abläuft, sieht der Zuschauer plötzlich rund 50mal Nicolas Cage auf dem Bildschirm. Hier wird die Gabe des 2 Minuten-Zeitsprungs mächtiger dargestellt, als sie es für die Figur von Cage wirklich ist - genau wie im Café bei seiner Anmache geht Cris hier lediglich alle Möglichkeiten durch, leider wird es unpassend dargestellt.

Viel gemeckert. Dennoch ist der Film nicht sooo schlecht wie es vielleicht den Anschein macht. Man sollte nicht versuchen, alles zu verstehen denn 100% logisch wirkt der Streifen nicht (warum wird Cris in der letzten Szene des Films während des Telefonats auf der Terasse nicht erschossen, obwohl die Scharfschützen im Wald doch auf ihn warten?). Wer aber ein Faible für Zeitsprung-Geschichten hat und wem Memento ZU kompliziert war, könnte hier Spaß haben. Aber nicht über den Schluss ärgern...
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