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Kundenrezension

am 4. November 2004
Das Beste und die Essenz der Märchenwelt von 1001 Nacht präsentiert der „Dieb von Bagdad" in einer Weise, die bislang kein anderes Werk der Filmgeschichte erreichen konnte. Die Amazon- und andere Kundenrezensionen geben darüber weitreichend Aufschluss. Was sich rund um die Filmproduktion erzählen lässt, hört sich teilweise ähnlich spektakulär an. Hier nur einige Fakten und Episoden:
1. Den 1940 uraufgeführten Film bekam man in Mitteleuropa aus Kriegsgründen vor 1945 nicht zu sehen. Den Nazis gelang es jedoch, ein englisches Schiff mit einer Filmkopie an Bord zu kapern. So gelangte dieser Streifen ins Privatkino von Adolf Hitler, der vom „Dieb" genauso begeistert war wie Josef Goebbels, der in seiner Eigenschaft als Schirmherr des deutschen Films meinte: „Das können wir auch!" und umgehend die Produktion des Films „Münchhausen" mit Hans Albers in Auftrag gab.
(Berühmte Filmemacher wie George Lucas und Steven Spielberg bezeichnen den Film ebenfalls als ihren Lieblingsfilm.)
2. Teile der Dreharbeiten sollten in Bagdad durchgeführt werden - dies wurde durch Kriegsumstände zunichte gemacht. Traurige historische Parallele: auch im Jahr 2004 wären die Dreharbeiten vor Ort wiederum nicht möglich.
3. Als Hauptdarsteller waren ursprünglich das Schauspielerpaar Laurence Olivier (Ahmat) und Vivien Leigh (Prinzessin) vorgesehen. Als Leigh die Hauptrolle in „Vom Winde verweht" erhielt, lösten beide die Verträge und reisten nach Hollywood ab.
4. Der 79jährige Darsteller Morton Selten ließ sich trotz dringenden Abratens seines Arztes die Rolle des alten Königs nicht nehmen. Er verstarb im Juli 1939 nur wenige Stunden nach seinem einzigen Drehtag.
5. Der im Abspann genannte Drehbuchautor Lajos Biro war 1917/18 Präsident einer ungarischen Übergangsregierung.
6. Der Vater des im Abspann genannten Regisseurs Ludwig Berger (eigentl. Bamberger) war unter Reichskanzler Bismarck deutscher Finanzminister.
(Infos u.a. aus dem Buch: "Charmes Lives" von Michael Korda)
Zu Bild und Ton: die deutsche Synchronisation fand kurz nach Kriegsende statt, die Sprachverständlichkeit ist entsprechend schlecht. Die Bildqualität ist erstaunlich gut: die Farben sind brillant, Klarheit und Schärfe sind makellos.
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