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Kundenrezension

5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein unglaublicher Film - in vielerlei Hinsicht., 14. April 2014
Rezension bezieht sich auf: 12 Years a Slave [Blu-ray] (Blu-ray)
Besucht und liked bitte meine Facebook-Seite: Filmfreak Kritik

Was die Geschichte des Films angeht, sagt der Filmtitel zwar schon das wichtigste, allerdings geh ich trotzdem kurz drauf ein.
In dem Film geht es um Afro-Amerikaner Solomon Northup (Chiwetel Ejiofor), welcher als freier Mann mit seiner Familie in New York, Mitte des 19. Jahrhunderts lebt.
Er ist ein großartiger Geigenspieler und bekommt von zwei Fremden ein gutes Angebot für einen abendlichen Auftritt.
Dieser Abend endet für Solomon jedoch in Ketten, welche ihn so schnell nicht wieder los lassen werden, egal ob er die Ketten gerade trägt oder nicht, denn er ist von nun an ein gefangener Sklave.
Ohne seine Papiere und mit einem neuem Namen wird er zusammen mit anderen schwarzen Sklaven nach Louisiana gebracht wo er mehrmals verkauft wird und von nun an unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten muss.

Und diese unmenschliche Bedingungen, kombiniert mit dem menschenverachtendem Verhalten der ¨Master¨, denen die Sklaven gehören, werden in diesem Film gnadenlos gezeigt.
Selten entwickelt man in einem Film, einen solchen Hass auf die Charakteren wie hier, was schlicht daran liegt, dass uns der Film alles zeigt, was die Sklaverei beinhaltete.
Da sind die Arbeiten unter brennender Hitze auf den Feldern noch das geringste Übel.

Denn neben der Arbeit wird vor allem der harte Umgang mit den Sklaven gezeigt, wo ich mich gewundert habe, dass der Film ab 12 Jahren freigegeben ist.
Während man in anderen Film nicht direkt sieht, wie Menschen gequält und gefoltert werden, hält die Kamera hier zum Beispiel voll drauf, wenn eine Frau nackt blutig gepeitscht oder für Sex ausgenutzt wird.

Dieser Film ist schwere Kost und nichts für zarte Gemüter.
Während meiner Kinovorstellung kam es nicht nur einmal vor, dass Zuschauer ihren Blick kurz abgewandt und/oder den Kopf geschüttelt haben.

Auch wenn man sieht wie eine Mutter getrennt von ihren Kindern verkauft wird, geht das nicht spurlos an einem vorbei.
Zum einen weil der Film schauspielerisch auf höchstem Niveau ist, zum anderen weil de mit langen Szenen arbeitet und man meist lange Kameraaufnahmen sieht, statt viele kürzere Szenen, was einen mehr in den Film reinversetzt und mehr mitfiebern lässt.

Bleiben wir kurz bei den Schauspielern.
Diese sind wie gesagt auf höchstem Niveau, wobei ich hier Micheal Fassbender hervorheben muss.
Dieser gibt hier einen so unglaublich fiesen und diabolischen Master ab, dass man es kaum in Worte fassen kann.
Während der gesamte Cast die (wenigen) guten, traurigen und bösen Rollen perfekt spielt, sticht Fassbender einfach hervor und übertrifft alle - auch was seinen irren Charakter angeht.
Er ist nämlich nicht nur der fiese Master Edwin Epps, sondern hält auch religiöse Reden für seine Sklaven. Und was das für ein Schauspiel ergibt, sollte man gesehen haben.
Auch Brad Pitt, welcher leider erst sehr spät und auch nur kurz auftritt, hat mich schnell in seinen Bann gezogen, obwohl ich kein Fan von ihm bin.
Bemerkenswert ist auch das Minenspiel von Hauptdarsteller Ejiofors.
Denn obwohl er als Sklave weder Meinung noch Gefühle freien Lauf lassen darf, erkennt man als Zuschauer anhand seines Blickes, was er gerade denkt, fühlt oder plant - ganz großes Kino.

Was mich auch begeistert hat, war die Inszenierung von dem Film.
Kostüme, Landschaften und alles drumherum wurden perfekt gewählt, präsentiert und eingesetzt.

Dies gilt auch für die Musik von Hans Zimmer, aber wenn wir ehrlich sind, kennen wir ihn auch gar nicht anderst.

Nicht weniger großartig waren die Dialoge in dem Film. Was sich die Sklaven hier anhören müssen, ist unglaublich - vor allem wenn man bedenkt dass der Film auf einer wahren Geschichte basiert und es solche Dialoge zur damaligen Zeit in einer ähnlichen, wenn nicht gar selben Form gegeben hat.

Auch hat mich überrascht, wie schnell die Zeit verging.
Der Film geht über 2 Stunden, fühlte sich aber keineswegs so an.

Es ist in meinen Augen eine Schande dass der Film bei uns so spät und nur so kurz gelaufen ist, denn er hätte viel mehr verdient als diesen kurzen Auftritt.
Aber zum Glück bekommt er den in anderen Kinos und vor allem bei den Oscars - zurecht einer der Favoriten dieses Jahr.

Fazit:
Das hier ist einer der sehr wenigen Filme, die wirklich von der allerersten bis zur letzten Sekunde packen und einen nicht mehr loslassen.
Und wenn er dann noch an so vielen Stellen auch unter die Haut geht, kommt ein unglaublich emotionaler Film heraus, den sich jeder ansehen sollte.

Wertung: 4 1/2 von 5 Sterne

Anmerkung:
Der letzte halbe Stern fehlt, weil ich und meine Begleitung uns einig waren, dass was gefehlt hat.
Wir konnten nicht genau feststellen was es war, aber ich vermute es lag einfach daran, dass die Gerechtigkeit am Ende gefehlt hat, denn ganz ehrlich: Sklaventreiber will man leiden sehen!!!

An dieser Stelle möchte ich euch ¨Lincoln¨ von 2012 (nein, nicht den Vampirjäger) empfehlen, wo es ja darum ging, die Sklaverei abzuschaffen - ein ähnlich großartiger Film, welchen man sich passend nach ¨12 Years a Slave¨ ansehen kann beziehungsweise sollte, wenn man mit der Materie was anfangen kann.
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