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Kundenrezension

am 29. Mai 2005
Hallo liebe Leser, schön dass Sie wieder vorbeischauen, wenn es wieder einmal heißt: Scorpio rezensiert BattleTech-Romane!
Es ist wieder spät in der Nacht, ich hätte eigentlich besseres zu tun, aber dieses gelesene Buch zwingt mich förmlich dazu, in die Tasten zu hauen und die Uni mal Uni sowie den Job mal einen Job sein zu lassen. Es dreht sich um den zweiten Teil der Trilogie ohne besonderen Namen von Martin Del Rio. Den ersten Teil „Der Himmel schweigt" wurde ja bereits durch meine Wenigkeit rezensiert, die Rezi des zweiten Bandes „Schatten der Wahrheit" lesen Sie gerade und der dritte Band wird auch durch meine Hände gehen, sobald er erscheint und gelesen werden kann.
Da der Band auf seinem Backcover nicht so einen Schindluder treibt wie der letzte, kann ich ja etwas eher einsetzen. „Schatten der Wahrheit" setzt die Geschehnisse seines Vorgängerbandes fort, sprich: es geht noch immer um den Konflikt um die Welt Northwind. Die Stahlwölfe haben sich zwar eine blutige Nase beim letzten Angriff geholt, aber geschlagen sind sie noch lange nicht. Anastasia Kerensky hat ihre verbliebenen Truppen nämlich erst gar nicht vom Planeten geschafft, sondern versteckt. Das ist den Northwindern unter dem Kommando von Tara Campbell aber nicht aufgefallen, da die Satelliten immer noch zerstört sind, ebenso wie die meiste Elektronik. Nachdem alle bekannten Charaktere aus dem ersten Band dann auch ihr Stelldichein hatten, geschehen dann mehrere Dinge. Frau Kerenskys Tarnung fliegt auf, sie greift die Hauptstadt an. Tara Campell und ein gewisser Paladin im Dienst der Spähre genannt Ezekiel Crow kommen sich näher. Die sympatische Infantriegruppe um Will Elliot wird befördert und darf nun mehr Kampfeinsätze mitmachen, etc.
Aber neben den ganzen schönen Entwicklungen, die uns der Autor mal wieder sehr galant und sympatisch näher bringt, gibt es diesmal auch mehr Action. Zwar scheinen die Mechs nun Bewegungen zu beherrschen, die selbst bei Matrix noch artistisch gewesen wären, aber das tritt nur am Rande auf. Ein Mech der einen Handstand macht, das ist in meinen Augen... nicht richtig. Auch nicht sonderlich physikalisch will ich meinen.
Jedenfalls baut Del Rio die Stärken des ersten Bandes gekonnt weiter aus. Die Charaktere sind sympatisch und wachsen einem durchgängig ans Herz. Aber trotzdem scheut sich der Autor nicht mal einen hopps gehen zu lassen oder eine sehr, sehr unsympatische Tat zu vollziehen. Wer diese Tat begeht und was sie bewirkt, soll aber hier nicht verraten werden. Das soll jeder schon selbst nachlesen, der neugierig geworden ist. Oder er soll mal in meine Rezi zum dritten Buch nachsehen, da werde ich das sicherlich erzählen, weil ich nicht mehr an diese Rezi gedacht habe *g.
Naja, weiter oben habe ich gesagt, dass alle Charaktere sympatisch sind... das möchte ich dann doch nicht so behaupten. Anastasia Kerensky ist... einmalig. Sie ist brutal, arrogant, kaltblütig, machtbesessen und hat einen seltsame Art von Humor, aber sie ist trotz aller Anti-Sympatie ein solch faszinierender Charakter! Del Rio schafft es, dass sie zwar Dinge tut, die ich für sagen wir mal „ungut" halte, aber sie wirkt dabei nie böse. Sie ist nicht der schurkische Gegenpart zu Tara Campbell, auch wenn sich beide Frauen äusserlich stark unterscheiden, klar. Tara Campbell ist die kurzhaarige, blonde Kommandantin und Anastasia Kerensky hat lange, schwarze Haare. Aber hübsch sind sie beide ;).
Die Namen sind im übrigen auch alle toll gewählt und sicherlich kein blinder Zufall, sondern durchaus sprechend.
Ich kann dem Autor nur mein Lob aussprechen! In den weiterhin knackig kurzen Kapiteln erlebt man die Geschehnisse aus den Sichtweisen aller Seiten und dankenswerterweise mal nicht nur der Kommandeure und Mech-Krieger. Persönliche Schicksale stehen hier, wie im Vorgängerband, vor epischen Schlachten, was mir ausgesprochen gut gefällt. Ich sehe keinen Grund für einen BattleTech-Fan, sich diesen Roman nicht zu holen. Naja, außer er hasst die DarkAge-Reihe grundsätzlich. Ich jedenfalls freue mich auf „Den Toten dienen", dem letzten Teil der Trilogie.
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