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Kundenrezension

am 25. September 2009
Kurz vorweg: Ich bewerte die "Limited CD im Mediabook" Version mit den drei Bonus Live-Tracks,
zu hoffen ist hierbei, dass nicht die CD selber sondern das komplette Mediabook limitiert ist (entgegen der Amazon Beschriftung) und man nicht nach einer bestimmten Stückzahl ein leeres Mediabook ohne CD zugeschickt bekommt ...

Nun aber Spaß beiseite: 'The Root of All Evil' ist das neue Arch Enemy Album, das komplett auf den ersten drei Alben Back Earth, Stigmata und Burning Bridges basiert und (in meinen Augen) einige der größten Hits dieser Alben aufgreift. Auf The Root of All Evil finden sich diese Songs neu aufgespielt mit Sängerin Angela Gossow, allgemein in besserer Audioqualität und Gitarren-Technisch teilweise sehr geringfügig verändert.

Das Album ist leider ein zweischneidiges Schwert für die Jenigen, die mit den alten Songs vertraut sind.
Natürlich kommt theoretisch kein Arch Enemy-Fan um dieses Hit-After-Hit Album herum, allerdings sollte man gewarnt sein: Der Unterschied der beiden Sänger ist wirklich enorm und verändert die Songs mehr, als ich persönlich es vor dem Hören erwartet hätte. Und somit gelangen wir auch schon zum ersten und für mich einzigen Kritikpunkt des Albums: Angelas Stimme.

Vielleicht kurz bevor ich weiter darauf eingehe: Meiner Meinung nach sind sowohl Johan Liiva als auch Angela Gossow sehr gute Sänger, mein Gehör bevorzugt speziell keinen der beiden und ist prinzipiell keiner der beiden Stimmen abgeneigt - Mir hat Angela's Gesang auf den vorherigen Alben Anthems of Rebellion, Doomsday Machine und Rise of the Tyrant sehr gut gefallen.

Auf The Root of All Evil gab es für mich beim Hören einiger Lieder leider immer wieder ein paar kurze Momente, in denen ich den Gesang als störend empfand. Ich bin mir nicht sicher, woran genau es liegt, eventuell ist es Angela's neuer "Gesangstil" (falls man es so nennen kann), vielleicht liegt es auch am Mastering des Albums - Jedenfalls kann ich den Gesang vom Hören leider teilweise nur so beschreiben: Würgend, gurgelnd. Ich bin im Grunde genommen (auch, wenn das alles etwas wissenschaftlich klingen mag) mit Angela's Gesang zufrieden aber in diesem Album klingt es manchmal so, als würde sie buchstäblich veruschen, irgendwelche Rachenschleime hochzuwürgen. Es tut mir leid, falls ich anderen, die das bisher nicht so gehört haben Songs verderbe, weil es ihnen jetzt beim kritischen Hören eventuell auffällt aber ich empfinde es als recht störend.
Vielleicht hat der Herr Mixer Andy Sneap (Megadeth, Testment) auch nur die Höhen bei der Vocal-Line zu weit aufgedreht - Bei Dave Mustaine (Megadeth) passiert da nicht viel, bei dem Gegrowle von Angela Gossow ist es in meinen Augen u. Ohren jedenfalls verheerend.
Ich habe die CD übrigens auf einer durchschnittlichen Anlage mit Stereo-Standboxen gehört, der unangenehme Gesang sollte also nicht am Klangsystem liegen. ;-)
Ich empfehle also, vorher in die Songs reinzuhören! (Vor allem "Pilgrim"), schlagt mich, wenn ihr nichts hören solltet aber vor einem blinden Kauf sollte man wirklich vorher reinhören!

Wie gesagt ist das aber auch der einzige Kritikpunkt des Albums: Abgesehen vom seltsamen Gesang bei einigen Songs erwartet den Hörer nämlich eben ein absolutes Hit-Album, die Solos sind nämlich die echte Glanzseite und es hat wirklich Spaß gemacht so geniale Solos wie eben in Pilgrim, Silverwing und Daemonic Science in aufpolierter Version nochmal zu hören.

Abschließend bleibt zu sagen:
Das Album ist "hochwertig". Es gibt keine Skandale *aber* Leute, die die Songs bereits von früher kennen sollten vielleicht erstmal einen vorsichtigen Blick um die Ecke riskieren, um keine bösen Überraschungen zu erleben!
Abgesehen von der Gesangs-Geschichte finde ich das Album absolut empfehlenswert - Ein Reinhören kann auf keinen Fall schaden, hergeben will ich's auf jeden Fall nichtmehr! ;-)

Die Bonus Songs sind übrigens wirklich zu empfehlen, da sie in sehr guter Qualität aufgenommen wurden!
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