flip flip flip Hier klicken Jetzt informieren Summer Deal Cloud Drive Photos Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicApp AmazonMusicUnlimited BundesligaLive

Kundenrezension

am 23. Dezember 2012
The Inner Sanctum ist nicht so kalt und leblos wie sein Vorgänger Lionheart, es hat mehr Seele und Leben in sich, abermals mit nur 9 Songs gesegnet, kann es auf ganzer Linie voll überzeugen. Schon der smarte Opener "State of Grace"4/5 mit seinem doomigen sakralen Intro und seiner catchy Melodie ist ein guter Beginn, Hymnisch, Melodisch und voller Andacht mit gregorianischen Chören verziert kann man dieses Stück fraglos geniessen, irgendwie ein besonderer einzigartiger Saxon-Song. Mit "Need for Speed"4/5 und "Let me Feel your Power"4/5 folgen 2 kurze schnelle Speedstücke, von denen gerade letzteres auch live überzeugen kann und als Wacken-Hymne durchgeht. "Red Star Falling"4/5 ist dann eine gefühlvolle intensive Power-Ballade üder den Zusammenbruch der Sowjetunion mit einem wirklich gelungenen Refrain der von Peter Byford voller Inbrunst dargebracht wird. "Ive got to Rock"5/5 ist dann ein typischer Saxon-Hardrock-Stampfer mit deutlichem AC/DC-Einschlag, dafür liebe ich SAXON. Wobei ich das nicht im negativen Sinne meine, denn tatsächlich stimmt es auch gar nicht, es dient nur um die Musik des Songs zu erklären, denn tatsächlich machen SAXON schon immer diese Musik, auch die Gassenhauer "Wheels of Steel", "Strong Arm of the Law", "Denim and Leather", "Rock the Nations" und "Solid Ball of Rock" gingen in diese Richtung. Dieser Song ist ein klasse Party-Song und hat einfach eine klasse raue Melodie und lädt einfach zum mitwippen ein, das ist echt tolle Musik und ein richtiger Gassenhauer und Mähnenschüttler, er wurde zurecht als 2.Single ausgekoppelt. Das moderne hoch melodische "If I was you"4/5 wurde als 1.Single ausgekoppelt und besticht durch seinen hohen Wiedererkennungswert, ein echter kleiner moderner Hit. "Going Nowhere Fast"5/5 ist dann ein typischer Gute-Laune-Party-Saxon-Stampfer mit toller Melodie. Die langsame schleppende Hymne "Ashes to Ashes"4/5 könnte auch von Manowar stammen mit einem recht hohen Keyboardanteil als Untermalung und als Teil des massiven Refrains - vielleicht ist der Refrain etwas zu penetrant und wird zu dick aufgetragen? Nach dem kurzen Vorspiel "Empire Rising" kommt das Epos "Attila the Hun"3/5. Ich muss sagen, so recht überzeugen will mich dieser epochale Song einfach nicht, er kommt recht brachial, bedrohlich und düster(viele Moll-Akkorde) daher, hat viele Breaks und ein paar ruhigere Passagen, irgendwie kommt mir der Song recht gestreckt vor, denn er ist 8:09 Minuten lang und hat meines erachtens eigentlich gar nicht das Potential dafür - kein schlechter Song, reisst mich aber nicht vom Hocker.

Die Produktion wurde von Karl Rudolf Bauerfeind ordentlich lebendig umgesetzt, so dass man die einzelnen Instrumente schön heraushören kann, Peter Byfords nöhliges Organ thront wieder über allem. Die Riffs und auch die Solos der beiden Gitarristen Douglas Scarrat und Paul Quinn sind nahezu perfekt und auch die Rückkehr von Drummer Nigel Glockler ist als Gewinn zu verzeichnen. Leider fehlt mir wie immer auch hier wieder der pumpende Bass von Urmitglied Steve Dawson, Timothy Carter versteht es einfach nicht wie man Töne oder gar Melodien aus seinem Instrument entlockt, da hört man immer nur ein undefinierbares wummern, das nicht mehr als einen Klangteppich darstellt. Ansonsten fehlen die ganz grossen Götterhymnen, wie "Wheels of Steel","Strong Arm of the Law","Denim and Leather" oder auch "Crusader", es ist alles weltliche Kost die einem hier vorgesetzt wird, allerdings auf höchstem Niveau. Und es ist auch alles dabei was das Herz begehrt, mal was modernes, eine Ballade, ein Epos, was AC/DC-mässiges, 2 Speedkracher, Hymnen und Party-Kracher -- und das alles ohne Ausfall. The Inner Sanctum ist sicherlich das beste Saxon-Album im neuen Jahrtausend und strotzt nur so vor Power und Spielfreude. Es ist knackig frisch und geht ungeheuer nach vorne los, so muss es sein. Auch wenn die ganz grossen Gassenhauer fehlen, so ist The Inner Sanctum immer ganz dicht dran, und das 9 ganze Mal - auf jeden Fall 5 Sterne wert.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden| Permalink
Was ist das?

Was sind Produktlinks?

Im Text Ihrer Bewertung können Sie mit einem Link direkt zu einem beliebigen auf Amazon.com angebotenen Produkt leiten. Befolgen Sie diese Schritte, um einen Produktlink einzufügen:
1. Das Produkt, zu dem der Link führen soll, auf Amazon.com suchen
2. Internetadresse des Produkts kopieren
3. Klicken Produktlink einfügen
4. Die Internetadresse in das Kästchen einfügen
5. Klicken Auswählen
6. Wenn Sie den angezeigten Artikel auswählen, erscheint ein Text wie dieser: [[ASIN:014312854XHamlet (The Pelican Shakespeare)]]
7. Sobald Ihre Bewertung auf Amazon.com erscheint, wird dieser Text in einen solchen Hyperlink umgewandelt:Hamlet (The Pelican Shakespeare)

Ihre Bewertung ist auf 10 Produktlinks beschränkt, und der Linktext darf maximal 256 Zeichen betragen.


Produktdetails

4,4 von 5 Sternen
38
13,90 €+ 3,00 € Versandkosten