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Kundenrezension

70 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein faszinierendes Buch mit einem flammenden Plädoyer für die Evolution, 15. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Fisch in uns: Eine Reise durch die 3,5 Milliarden Jahre alte Geschichte unseres Körpers (Gebundene Ausgabe)
Neil Shubin ist Paläontologe und so wäre das Schreiben dieses faszinierenden Buches eigentlich nicht seine Sache gewesen. Aber eines Tages musste er für einen Kollegen an der Universität einspringen, der einen Anatomiekurs für Medizinstudenten halten sollte. Während der Vorbereitung auf diesen Kurs und während seiner Unterrichtsstunden fiel Shubin auf, dass er dafür als Paläontologe einen entscheidende Vorteil mitbrachte: er kannte seit langem die Baupläne von urzeitlichen Fischen und Reptilien.

Und so entstand in seinem Kopf die Idee für dieses Buch, das er zu einem flammenden Plädoyer und Bekenntnis zur Evolution gestaltet. Ohne mit einem einzigen Wort einzugehen auf die zum Teil heftige Debatte, die in den USA zwischen den Befürwortern und den Kritikern der Evolutionstheorie ( Kreationisten) entflammt ist, und zum Beispiel im letzten Jahr in Hessen in die aktuelle Schuldebatte eingeflossen ist.

Neil Shubin nimmt seine Leser mit auf eine auf weite Strecken sogar sehr unterhaltsame wissenschaftliche Reise durch die 3,5 Jahre alte Geschichte unseres Körpers. Er lässt diese Geschichte auf einer einsamen Insel in der Arktis beginnen, wo er ein Fossil findet, das für ihn den Übergang von den Fischen zu den Landtieren bezeichnet. Er nennt dieses Tier, das sowohl Schuppen und Flossen, als auch Ellenbogen und Handgelenke besaß, den Tiktaalik, und wird mit diesem Fund weltberühmt. Die zahlreichen Bilder, mit denen er sein Buch illustriert hat, sind faszinierend und stützen überzeugend seine These der Evolution. Er erklärt, wie die ersten und einfachsten Lebewesen aufgebaut waren und funktionierten und zeigt immer wieder auf, dass alle höheren Tiere einschließlich des Menschen immer nur komplexere Varianten dieser einfachen Baupläne waren. Shubin gelingt es, seine eigene Faszination über dieses Wunder der Evolution auch sprachlich auf seine Leser zu übertragen.

Der legt am Ende ein anspruchsvolles Buch aus der Hand, dem es gelungen ist, ihn tief in die Materie einzuführen, ohne dass es ihm langweilig oder gar unverständlich wurde. Der agnostische Leser wird sich bestätigt fühlen, und der an einen Schöpfergott glaubende Leser ebenfalls, dem ein solches Wunder kein Zufall zu sein scheint.

Obwohl Shubin, wie gesagt, mit keinem einzigen Wort auf die religiöse Dimension des Themas eingeht ( vielleicht interessiert sie ihn nicht), bietet das Buch ein Fülle von Stoff für die immer noch aktuelle Debatte, die auch in Ansätzen in unseren Schulen geführt wird, und bei der man nicht zulassen sollte, das religiös-ideologische Positionen die Oberhand gewinnen.
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.02.2009 14:30:07 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.02.2009 14:40:10 GMT+01:00
Lucullus meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.02.2009 10:59:00 GMT+01:00
Guten Tag, lieber Valer Ambrus,

da ich Ihre Rezensionen sehr schätze, und sie verfolge, ist es mir vollkommen unverständlch wie sie meinen Text als oberlehrerhaft lächerlich machen wollen.

Es grüßt Sie

Winfried Stanzick

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.02.2009 14:07:30 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.02.2009 14:07:46 GMT+01:00
Ich kann in dieser Rezension nichts entdecken, was die Bemerkung "oberlehrerhafte Bemerkungen" rechtfertigen könnte. Die Rezension ist sehr klar formuliert und sehr informativ.

Veröffentlicht am 04.05.2009 16:16:49 GMT+02:00
Sehr gute Rezension und auch ich kann keine "oberlehrerhaften Bemerkungen" entdecken.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.10.2009 10:16:56 GMT+02:00
Tom meint:
Ich sehe hier ebenfalls ncihts Oberlehrerhaftes - vermutlich handelt es sich bei dem Autor um einen beleidigten Religioten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.10.2013 17:19:52 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.10.2013 18:07:53 GMT+02:00
Jayanti meint:
Ich würde meinen, sich im Vergleich dazu auch in Rupert Sheldraks Gedanken reinzulesen, oder James Lovelocks. Ach, und betreffend Religion: das ist ein evolutionäres Plus. Allerdings versagen alle evolutionistischen Paradigmen im Weltall wie neueste Erkenntnisse es beweisen. Wie sähe es aus, wenn wir nicht die chemische, sondern auch die physikalische Komponenten theoretisch hinterfragen? Die amerikanischen Physiker Robert Shapiro und Gerald Feinberg halten sich nicht an Denkverbote. Sie postulieren kernphysikalische Lebensofrmen, die durch Reaktionen zwischen Atomkernern auf der Oberfläche von Neutronensternen entstanden sein könnten. Selbst im Inneren von Sonnen könnten "Plaboide" exstierien, Lebewesen aus komplexen Magnetfeldern und Strömungen geladener Teilchen. Selbst wenn wir ein gute Definition finden, die für alles Leben auf der Erde funktioniert, würden wir doch nicht wissen, ob sie auch auf Leben auf einem anderen Planeten zutrifft. Wir sollten die Augen offen halten für das seltsame, das anomale, das komplexe, das Unwahrtscheinliche. Wer sagt uns, dass das Universum nicht in der Lage ist, komplexe, sich entwickelnde Strukuren auf der Basis der Kernkäfte oder der Gravitation zu erzeugen? Dann könnte es Lebewesen geben, die zu klein oder zu groß sind, um von uns wahrgenommen zu werden. Auch Leben auf dem Jupiter wäre möglich. em Mond, Jupiter, Europa ein Mond davon (besteht fast nur aus einem riesigen Ozean!), und weiteren Saturnmonden, wie Titan (flüssiges Methan), Ganymed oder Io (der Vulkanisch aktivste Mond) kann es durchaus Leben geben. Heute hingegen vermuten Astrobiologen, dass Organismen völlig ohne Flüssigkeiten als "Lösungsmittel" existieren könnten. Ihre Zellen wären z.B. mit Gas angefüllt und könnten daher auch auf den Gasriesen eines Sonnensystem leben: bei uns wären dies Jupiter, Saturn oder Neptun. Weil DNS-Erbsubstanz, wie wir sie kennen, zu schwer für diese Zellen wäre, ließen sich biologische Vorgänge denken, die mit kleineren Molekülen gesteuert werden.

Erstmals haben Wissenschaftler ein Tier gefunden, das einen ungeschützten Aufentahlt im Weltall überleben kann: Die sogenannten Bärtierchen, mikrospkopisch kleine Lebewesen, überstanden sogar Zehn Tage im freien All. Per Satellit hatten Forscher aus Deutschland und Schweden mehrere Proben mit Bärtierchen ins All geschickt und während ihres Aufenthalts Strahlung und Kälte im luftleeren Raum ausgesetzt. Nach ihrer Rückkehr fanden die Wissenschaftler selbst unter denjenigen Bärtierchen Überlebende, die den extremsten Bedingungen ausgesetzt waren....Diejenigen Bärtierchen, die von den Forschern nach dem Aufenthalt wiederbelebt werden konnten, vermehrten sich anschließend problemlos. Für Jönsson und seine Kollegen ein Zeichen, dass die Tiere nicht nur sich selbst, sondern auch ihr Erbgut vor dem Weltall schützen konnten. Überlebenskünstler im Kosmos (09.09. 2008) Wier kann ein Tier, das nie im Weltall war, weder Schwerelosigkeit noch Weltraumstrahlung kennt, diesen Bedingungen wiederstehen? Nach der darwinschen Evolutuionstheorie doch wohl gar nicht, denn es hatte keine evolutionäre Möglichkeit, sich diesen Gegebenheiten anzupassen. Welche uralte Programmierung wurde also im Erbgut der Bärtierchen ausgelöst? Dazu passt auch die Meldung, dass Wissenschaftler der NASA in einem Laborexperiment, bei dem die Bedingungen des stellaren Raumes nachgestellt wurden, eine Art primitiver Zellen erzeugt haben. Dies deutet nach Ansicht der Forscher daraufhin, das auch das irdische Leben im Weltall entstand. Doch um zur geschichtlichen Wahrheit zu gelangen, muss in den Wald von Fragezeichen eine schneide geschlagen werden, die in unsere Vergangeheit führt.

Weiterhin können wir nicht zweifelsfrei ausschließen, das der Begriff "Außerirdische", die Vorstellung mit-einschließt, das der Mensch zumindest gentechnisch, manipuliert wurde. Ich bin als eine mit Herz und Seele erfüllte Forscherin davon überzeugt, das der Mensch in einer füheren Entwicklung irgendwie beeinflusst wurde. Und das waren keine Auswirkungen aufs Genom, von dem ich spreche. Es wid entgegen gehalten, das dieses doch absurd wäre. Doch warum passt sich der menschliche Körper überhaupt an die Schwerelosigkeit an?. Denn seltsamerweise trägt der Mensch diesen Anpassungsmechanismus an die Schwerelosigkeit in seinen Genen. Das bedeutet, dass irgend jemand den menschlichen Körper für ein mögliches Raumfahrtunternehmen vorprogrammiert haben muss. Doch die derzeit in Universitäten gelehrte (nicht die gerichtet vorgestellte) Evolution, kann es nicht gewesen sein, da wir auf der Erde keine Schwerelosgigkeit benötigen. Zwar gibt es für den menschlichen Körper Nebenerscheinungen, wie extremen Muskelabbau, und seinen Calciumverlust, der zu spröden Knochen führen könnte, doch mit intensiven Muskelaufbautraining und speziellen Weltraummedikamenten lassen sie sich in den Griff bekommen.

Alle Religionen liegen falsch oder Gott war ein Außerirdischer. In diesem Zusammenhang kann man sagen: Die moderne Physik zwingt uns, die Welt als organisches Ganzes zu sehen, indem alle Teile voneinander abhängen. Dieses Ganze befindet sich in einem Zustand des dynamischen Gleichgewichts. Die Ergebnisse der Psi-Forschung weisen in dieselbe Richtung. Das Universum ist ein einheitliches Ganzes, in dem jeder Bestandteil eng mit allem anderen Teilen in Verbindung steht. Da auch der Mensch ein Teil des Ganzen ist, ist zu schließen, dass das, was ihn antreibt, wie etwa der Wunsch nach Selbsterhaltung, nach Selbstverwirklichung und nach Leistung, zu diesem Ganzen gehört. Damit wäre das Universum selbst als ein lebendes, bewusstes Wesen denkbar, das einen Zweck hat und für seine eigene Entwicklung, sein eigenes Wachstum Sorge trägt. Auch das Bewusstein, da sich nach Descartes im Gehirn befindet, wäre dann womöglich gar nicht mehr im Menschen selbst angesiedelt. Statt vom menschlichen Geist geschaffen zu werden, würde es sich nur mit seiner Hilfe ausdrücken. Aus dieser Perspektive wurde deutlich, dass Descartes` Aussage: "Ich denke, also bin ich" das Pferd vom Schwanz her aufzäumt. In Wirklichkeit sollte es heißen: "Ich bin, also denke ich." Dass wir mit dem neuen Universum, indem wir uns plötzlich wiederfinden, erst einmal Probleme haben, liegt an unserer Wahrnehmung und unseren bisherigen Überzeugungen, erst wenn wir in der Lage sind, diese gewaltige Ausdehnung der Realität zu akzeptieren, können wir sie erkennen und damit umgehen.

namaste
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