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Kundenrezension

am 17. März 2013
Die LP zeigt die in den fünfziger Jahren gefeierte Jazzpianistin in verschiedenen Besetzungen und Stadien ihrer Entwicklung: Die im Trio anlässlich eines Konzerts (wohl des Hans Koller Quartetts) in Koblenz 1952 eingespielten „Blues After Hours“ und „Errol's Bounce“ finde ich noch ein bisschen ungelenk und wenig swingend; „After Hours“ gehörte immer zu Hipp's Favourites und ist viel besser auf den späteren Aufnahmen aus dem Hickory House in NYC zu hören, der „Bounce“ war eine Verbeugung vor Errol Garner und dem damaligen Zeitgeschmack – jedoch eher als Pausenfüller, nicht als eigenständige Darbietung gedacht. Spannend wird es auf den folgenden drei Balladen zusammen mit dem damals bereits herausragenden Tenoristen Hans Koller , besonders gelungen die dann schon mit Albert Mangelsdorff und Hipp für Brunswick 1953 eingespielten „Sound Koller“ und „Come back to Sorrento“, beide in hervorragender Aufnahmequalität und mit zunehmend charakteristischer Stilistik von Hipp exemplarische Aufnahmen des Cool Jazz, der sich bereits bewusst von amerikanischen Vorbildern abzuheben begann. Hervorragend Jutta Hipp im Trio mit „Indian Summer“ und „Everything happens to me“. Schließlich auf 2 Titeln (“Daily Double” und “Serpentinen”) 1955 Hipp zusammen mit Attila Zoller (g) und Joki Freund (ts), der wahrscheinlich auch für die Arrangements zeichnete. Albert M. ist u.a. auf „Daily Double“ mit sehr gutem Solo zu hören, m.E. jedoch nicht auf „Serpentinen“, ebenso wenig Koller, wie im Covertext behauptet wird. Für den, der diese Zeit nicht miterleben durfte und sich trotzdem ein Bild machen möchte, eine sehr empfehlenswerte LP. Man hätte sich allerdings eine bessere Auswahl des Materials und korrekte Bearbeitung der diskographischen Daten gewünscht. Auf nicht verbürgte Anekdoten wie die angeblich unerwiderte Liebe Mangelsdorffs zu Hipp und Anspielungen auf eine Alkoholabhängigkeit der Pianistin, die ihre musikalisch inaktiven Jahre ohne irgendwelche Dämonen als Näherin in Kontakt mit vielen Mitgliedern der Jazz Community in NY und Freunden in Deutschland verbrachte, werden der Komplexität der Künstlerin nicht gerecht und erscheinen höchst überflüssig. Zu wünschen wären weitere möglichst besser redigierte Veröffentlichungen aus den Archiven von NDR, SWF und WDR.
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