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Kundenrezension

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann, 25. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Pate - The Coppola Restoration [Blu-ray] (Blu-ray)
Das Paten-Epos ist als geniales Monumentalwerk unerreicht und setzt auch weiterhin den Maßstab, an dem sich andere Filme messen lassen müssen. Vor allem Teil 1 und 2, die eine erzählerische Einheiten bilden und vom Aufstieg und Niedergang Michael Corleones erzählen, bleiben in Sachen Regiekunst, Photographie, Ausstattung, Musik, Spannung, Atmosphäre unerreicht - und vermutlich unerreichbar.

Hier agieren die weltbesten Schauspieler in ihren größten Rollen. Brando, Pacino, De Niro, Cazale, Duvall - es wird Darstellungskunst auf einem Niveau geboten, das einen sprachlos zurücklässt. Minutenlange Großaufnahmen sind hier hundertmal spannender als aufgemotzte Hollywood-Actionszenen. Lange Dialogszenen im Dämmerlicht erzeugen eine atemberaubende Intensität.

Die Liste der unvergesslichen Szenen ist nahezu endlos: Don Vitos Gespräch mit dem Bestatter, der Pferdekopf im Bett des Filmproduzenten, das Attentat auf den Don, Michaels kaltblütige Eliminierung des "Türken" und des korrupten Inspektors, das letzte Gespräch mit seinem Vater... und und und. Im zweiten Teil setzt vor allem ein sensationeller Robert De Niro die Highlights, der in der genial gespielten Rolle des jungen Don seinen legendären Ruf als Charakterdarsteller begründete.

Interessant ist, dass alle drei Paten-Filme nach demselben Konzept aufgebaut sind und immer zeigen, wie der eine Pate auf- und der andere absteigt. Teil 3 bleibt allerdings in erzählerischer/künstlerischer Hinsicht weit hinter den ersten Teilen zurück und wirkt spannungslos, unfokussiert und auch schauspielerisch zweit- oder drittklassig. Selbst Al Pacino kommt mit seltsamer Frisur und Altmännergehabe wenig überzeugend rüber.

Teil 1 und 2 bieten dagegen auch weiterhin fast sechs Stunden Kino auf höchstem Niveau, das interessanterweise trotz seiner überragenden künstlerischen Qualitäten nicht elitär, intellektuell überfrachtet oder kunstgewerblich wirkt. Besser kann man Filme einfach nicht drehen. Und die schöne Bluray-Edition wird dem Meisterwerk gerecht und ist eindeutig ein Pflichtkauf. Wer noch die vier Stunden "Es war einmal in Amerika" dazu nimmt, hat zehn Mafia-Stunden vom allerfeinsten im Regal.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 26.06.2012, 20:46:50 GMT+2
Michael Geyer meint:
Schöne Rezension, angemessen für ein legendäres Stück Filmliteratur!
Trotzdem 2 x Einspruch:
1. Teil 2 zeigt vielleicht den moralischen Niedergang des Michael Corleone, aber sicher nicht den des Machtmenschen. Vielmehr wird hier in genialen Rückblendenschnitten paralell der Aufstieg von Vater und Sohn gezeigt. Für mich ist Teil 2 auch von der Genialität her das Zentrum der Trilogie
2. Und wieder einmal wird dem 3. Teil Unrecht getan..........Für mich fügt sich dieser Film nahtlos an die beiden Vorgänger, was erstaunlich genug ist, wenn man die 16 Jahre bedenkt, die zwischen 2 und 3 liegen.
Und der Film selbst, unvergessliche Bilder! Das Finale wie in Teil 1 eine furiose paralell montierte Spirale der blutigen Gewalt mit der Opernaufführung im Zentrum! Große Oper, wie der ganze Film, wie die ganze Trilogie.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.06.2012, 22:11:11 GMT+2
Jens Vocker meint:
Es geht mir auch um den moralischen Niedergang. Am Ende hat Michael alles verloren, wofür es sich zu leben lohnt, er hat alles geopfert für die Macht und für die Rache. Er hat keine Familie mehr, keine Freunde, deshalb ist auch der Epilog mit der Rückblende so traurig, wo er noch jung und unschuldig war und eine Familie hatte. Mit der Schlußszene ist die Handlung des Paten-Epos dann auch abgeschlossen. Der Michael Corleone des dritten Teils hat mit dem des zweiten überhaupt keinen Anknüpfungspunkt mehr, das scheint eine ganz andere Figur zu sein. Es gibt allerdings viel mehr, was an dem Film nicht funktioniert. Alle Charaktere sind durchschnittlich, die meisten Schauspieler farblos - Robert Duvall durch George Hamilton zu ersetzen, ist ein schlechter Witz, Sofia Coppola absolut scheußlich. Und Andy Garcia nervt eigentlich nur mit seiner Santino-Nummer. Außerdem macht der Film auf mich nie den Eindruck, dass er wirklich in den späten 70er Jahren spielt, was er ja behauptet.
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