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Kundenrezension

11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen »Zwölf Jahre als Sklave – 12 Years a Slave« - ein Buch, das man gelesen haben sollte, 6. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Zwölf Jahre als Sklave - 12 Years A Slave (Gesamtausgabe) (Kindle Edition)
Biographien sind normalerweise nicht mein Genre, doch dieses eBook und auch der Schreibstil haben mich von Beginn an gefesselt.

Das erste mir ins Auge fallende ist der sehr gute Aufbau sowie die ordentliche Formatierung des eBooks. Texte, Bilder, Grafiken und auch die verlinkten Anmerkungen sind klasse gesetzt. Letztere bieten zusätzliche Informationen und tragen neben dem eigentlichen Text zum weiteren Verständnis bei.
Sehr gut ist in meinen Augen, dass das Buch mit Ausnahme von Rechtschreibung, Grammatik und Interpunktion nicht unserer Gegenwart angepasst worden ist, sondern sprachlich die Zeit des Entstehens widerspiegelt.
Auch die Tatsache, dass dieses Buch keinen DRM-Schutz besitzt, ist ausgesprochen positiv. Wir können uns also ohne irgendwelche störenden Einflüsse ganz dem Lesegenuss widmen.

Die Art, wie Solomon Northup sein Schicksal und die Sklaverei in den Südstaaten schildert, empfinde ich als sehr berührend. Mehr als nur ein Mal traten mir während des Lesens die Tränen in die Augen und oftmals fühlte ich mich, als stünde ich direkt neben ihm.
Der Protagonist erzählt die Ungerechtigkeit der Sklavenhaltung, das unmenschliche Verhalten vieler Sklavenhändler und -halter sowie die unermesslichen Schmerzen und Qualen, die ihm und anderen Leidensgenossen widerfahren sind, mit einer Eindringlichkeit, die Ihresgleichen sucht. Auf der anderen Seite habe ich beim Lesen eine Distanz gespürt, so als ob Solomon Northup eine Geschichte erzählt, die er gar nicht selbst erlebt hat. Ich weiß nicht, ob ich damit richtig liege, aber ich halte dies für eine Art Selbstschutzmechanismus.
Die Wirkungslosigkeit und Unwirtschaftlichkeit des Quälens der Sklaven schildert der Autor ebenfalls sehr plastisch. Heute wissen wir, dass nur zufriedene Arbeiter gute Arbeit leisten – obwohl so mancher Arbeitgeber das bis heute immer noch nicht verstanden hat.

Ganz besonders sprechen ›Solomon Northup‹, und die Übersetzerin ›Petra Foede‹ meine Emotionen an – eines der wichtigsten Kriterien dafür, dass mir ein Buch gefällt. Beim Lesen hatte ich oftmals einen solchen Hass auf Menschen wie bspw. ›Birch‹, ›Radburn‹, ›Tibaut‹ und › Epps‹, dass ich teilweise über mich selbst erschrocken bin.

Natürlich war die Denkweise damals in den Südstaaten eine völlig andere, als wir sie heute kennen. Ich glaube, man macht es sich zu einfach, wenn man sagt, »Ich hätte alle meine Sklaven freigelassen!«. Aber es war natürlich auch in dieser Zeit ein großer Unterschied, ob man eine Bestie wie ›Tibaut‹ und ›Epps‹ oder ein anständiger Mensch wie ›John Manning‹ und ›William Ford‹ war.

Ein großes Kompliment an ›Petra Foede‹, die den Geist des Buches mit Ihrer Übersetzung in meinen Augen phantastisch wiedergegeben hat.

Ein Buch wie »Zwölf Jahre als Sklave – 12 Years a Slave« vermittelt einem meiner Ansicht nach einen entschieden besseren Eindruck der damaligen Zeit und Geschehnisse, als jeder Roman es vermag.
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