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Kundenrezension

am 1. April 2011
Das dritte Album der Steven Wilson - Aviv Geffen - Kooperation ist gelungen. Zumindest was die Klarheit der Arrangements angeht, die Perfektion der Instrumentierung und die mitreßende Melanchonie, die in den Songs steckt. Darüber hinaus aber fehlt dem Album irgendetwas. Ist es vielleicht eine eigene Identität oder etwas Überraschendes?
Irgendwie plätschert das Album vor sich hin, wie gesagt, in äußerster technischer Perfektion (die Tourmusiker von Aviv Geffen, hervorragende Virtuosen an ihren Instrumenten spielen alle Songs ein), aber auch seltsam belanglos. Die Musik ist perfekt zum Fensterputzen oder Staubwischen, tiefer geht es leider nicht. Das mag daran liegen, dass bis auf einen (Waving) alle Songs von Aviv Geffen komponiert wurden und Steven Wilson wohl nur die fertigen Lieder einspielen durfte. Dies hat äußerst platte Songtexte zur Folge, oder was will uns Aviv Geffen, normalerweise bekannt für seine kritischen und intelligenten Texte, wenn er israelische Lieder einspielt, mit "Go to hell, fuck you all", mit süßem Gesang vorgetragen, sagen? Anderes Beispiel: "All the stupid bitches on the diamond day, soon they'll fade away". Hm, nun ja, das klingt so wie die Texte, die man in der Schulband in der achten Klasse schreibt. Man versucht rotzig zu sein und die Misstände in unserer Welt aufzuzeigen.
Krass im Kegensatz zu den banalen Lyrics ist die makellose Orchestrierung der meisten Werke und die perfekte Produktion, bei "Oxygen", sogar unter der Produktion von Trevor Horn, der im Laufe der Jahre zwar immer genauer arbeitet, aber seinen Sinn für Unerwartetes verloren hat, was man shon bei Avivs letzter Soloplatte gemerkt hat, ebenfalls von Horn produziert.
Ich will nicht zu viel meckern, ich mag Blackfied sehr, aber die erste Scheibe hat mir immer noch am besten gefallen, denn sie war noch einen Hauch düsterer und unschuldiger. Aber so ist das wohl bei vielen Bands - die Schwierigkeit besteht darin, immer wieder Risiken einzugehen und Neues einzubringen. Dies ist mit "Welcome to my DNA" leider nicht gelungen.
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