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Kundenrezension

am 20. Dezember 2013
Als begeisterter Fan von Kokosöl,Kokosblütenzucker und Kokosmehl habe ich mich sehr gefreut, als ich dieses Kochbuch entdeckt habe. Für den Einsatz von Kokosöl beim Braten/Kochen braucht man es nicht unbedingt. Aber bei Kokosmehl ist es manchmal schwierig "normale" Rezepte umzustellen. Und gerade in diesem Bereich punktet das vorliegende Kochbuch mit teilweise ungewöhnlichen, aber sehr wohlschmeckenden Vorschlägen. Grund für die Umrechnungsprobleme ist weniger die Tatsache, dass Kokosmehl kein Gluten enthält und somit beim Backen nicht so toll aufgeht, sondern vielmehr die erstaunliche Saugkraft dieses Mehles, welche es zu einem ausgezeichneten Bindemittel macht. Wegen dieser Saugkraft kann man Kokosmehl aber auch nicht eins zu eins mit einem herkömmlichen Mehl austauschen.

Constanze von Eschbach löst dieses Problem auf unterschiedlichen Wegen. Einerseits gibt es Kokosmehl-Rezepte, die mich mit ihren Zutaten und Mischungen völlig überrascht haben. Andererseits bietet sie herkömmlichere Varianten an, wo nur ein Teil des Mehles durch Kokosmehl ersetzt wird. Eines der ungewöhnlichen Rezepte, die mich positiv überrascht haben, war zB der Zwetschgenschmarrn, bei dem ich allerdings die Zwetschgen durch Äpfel ersetzt habe. Der Teig bei diesem Schmarrn besteht aus 2/3 Haferflocken und 1/3 Kokosmehl, die in heißer Milch aufquellen bevor sie mit den anderen Zutaten vermischt und in der Pfanne (natürlich mit Kokosöl) angebraten werden. Zugegeben, ich war zuvor skeptisch, geschmacklich hat mich dieser Schmarrn jedoch voll überzeugt. Zumal man aufgrund des Kokosmehls meiner Meinung nach eindeutig weniger Zucker benötigt. Allerdings muss ich zugeben, dass diese Schmarrn-Variante etwas "bröseliger" war als ein normaler Kaiserschmarrn. Jedenfalls ist Constanze von Eschbach innovativ, was den Einsatz von Kokosmehl in der Küche betrifft.

Andere Rezeptbeispiele:
Knoblauchsüppchen (mit 2 EL Kokosöl; Achtung: Hier habe ich die angegebenen Mengen von vornherein verdoppelt, da sie mir etwas gering vorkamen für 4 Personen.)
Mangosalat mit frischer Kokosnuss (ausserdem auch noch mit Kokosöl)
Kichererbsencreme (mit Kokosöl und Kichererbsen aus der Dose; besser finde ich selbstgekochte Kichererbsen)
Sommersalat mit Polentaschnitten (mit Kokosöl)
Chinakohl mit Orangen-Kokossauce (mit Kokosöl, Kokosmilch und Kokoswasser)
Omelett mit Gemüse (mit Kokosöl; solch ein Omelett mit gewürfteltem Toastbrot im Teig kannte ich zuvor auch nicht)
Putencurry mit Kokossauce (mit Kokosmilch und Kokosöl)
Bratkartoffeln mit Kokos (mit Kokosmilch und Kokosöl)
Bratreis mit Eiern (mit Kokosöl)
Spareribs mit Kokos-Apfelglasur (mit Kokosöl)
Äpfel mit Kokosstreusel (mit Kokoszucker, Kokosmehl und Kokosöl)
Crepes mit Kirschen (mit Kokosmehl und Kokosöl)
Pfirsich-Kokoskuchen (mit Kokosöl und Kokosmehl)
Und und und

Die Beschreibungen sind meiner Meinung nach gut verständlich. Es gibt allerdings nicht zu jedem Rezept auch das passende Farbbild. Grundsätzlich finde ich, dass man da, wo normaler Zucker in der Zutatenliste steht, auch Kokosblütenzucker verwenden kann, vorausgesetzt man mag den doch etwas karamell-artigen Geschmack.

Den Rezepten vorangestellt ist eine mehrseitige Einführung, in welcher die Besonderheiten von Kokosprodukten erklärt werden. Die Vorteile werden erklärt, zB der hohe Anteil an mittelkettigen Fettsäuren, und was diese im Körper bewirken. Auf die Heilkraft wird eingegangen. Die Anwendung in der Küche angesprochen. Man erfährt alles Wesentliche. Wer noch mehr wissen will, dem empfehle ich Bruce Fife`s Buch Kokosöl.

Alles in allem hat mir dieses Kochbuch gefallen. Wenn ich einen Stern abziehe, dann vor allem deswegen, weil es meiner Meinung nach für Gerichte, in denen Kokosöl zum reinen Anbraten verwendet wird, keiner besonderen Anleitung bedarf. Ich selber habe vor zwei Jahren, als ich begonnen habe Kokosöl einzusetzen, dieses einfach anstelle von Butter/Öl verwendet. Des Weiteren habe ich im Falle der Salate den Hinweis vermisst, wie man Kokosöl durch Mischen mit Olivenöl im Dressing verwenden kann. Mehr hierzu in Bruce Fife's Buch über Kokosöl, in welchem übrigens auch einige Rezepte abgedruckt sind.
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