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Kundenrezension

NR 1. REZENSENTNR. 1 HALL OF FAMEam 13. April 2012
Meine Rezension bezieht sich auf: Sherlock - Staffel 2 [2 DVDs]

Dieser SHERLOCK ist konkurrenzlos. Ohne Übertreibung: Noch besser als Staffel 1.

Episode 1 - Ein Skandal in Belgravia (10 von 5 Sternen)
Episode 2 - Die Hunde von Baskerville (5 von 5 Sternen)
Episode 3 - Der Reichenbachfall (15 von 5 Sternen)

Da anfangs sehr viel über meine Bewertung gemeckert wurde, hier noch die Fakten zur DVD, auf dass sich die Hardware Freaks und Prenosils dieser Welt ihren Willen bekommen (: - Obwohl ich einen BD-Player habe, erwerbe ich, nach meinem Ermessen noch immer viele DVDs, weil einfach günstiger.

Die DVD-Ausgabe besteht aus zwei Dics in einer Hülle.
DVD1: Ein Skandal in Belgravia / Die Hunde von Baskerville, jeweils mit Audiokommentaren (der Crew) zu beiden Folgen.
DVD2: Der Reichenbachfall + Bonusmaterial mit dem Titel Sherlock Uncovered - Das besteht aus Interviews mit den Darstellern.
Ein Booklet mit Hintergrundinformationen, wäre insbesondere der Erwähnung wert.

Sprache: Deutsch / Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch / Englisch / Audiokommentar (in Deutsch verfügbar)
Bildformat: 16:9/1,78:1
Laufzeit: 270 Minuten (+ Bonusmaterial, das nicht zeitlich quantifiziert wird)
Bildqualität der DVD bezeichne ich als sehr gut.

Handlung:
Erinnern Sie sich noch an den Ausgang der 3. Episode in Staffel 1?
Holmes und Watson (mit umgeschnallter Bombenweste) werden vom wahnsinnigen James Moriaty in einem Schwimmbad bedroht. Exakt hier steigt man mit A Scandal in Belgravia wieder ein. Die Folge wird schnell zu einem Staffellauf, der von einer Überraschung zur anderen, von einem Fall zum anderen führt. Doch zufällig passiert hier gar nichts! Auf ihre Art wird jede noch so banale Szene am Ende wichtig sein. Der reinste Adrenalin-Trip. Zu einem großen Teil ist Irene Adler, auch genannt The Woman, dafür zuständig. Schurkin? Herzensbrecherin? Auf jeden Fall gibt sie Sherlock einige Rätsel auf... seinem Bruder Mycroft übrigens auch.

Der Fall The Hound Of Baskerville entstand in Anlehnung an Sir Arthur Conan Doyles Original "The Hound Of The Baskervilles". Gruselige Stimmung im Moor. Ein glutäugiges Hundemonster, das aus einem Forschungslabor entkommen ist? Der junge Henry Knight wird von Kindheit an von einem traumatischen Erlebnis geplagt und der Geist, der "Hound", verfolgt ihn auch heute noch. Bizarr wird die Folge, als Sherlock, Watson und Knight im Moor auf Monstersuche gehen und das Monster erscheint tatsächlich! Seltsame Morsezeichen, dubiose Touristenattraktionen, geheimes Forschungslabor - viele gute Zutaten, eine atmosphärisch überzeugende Folge mit viel subtilem und besonders schwarzem Humor.

Die KRÖNUNG und wenn man dann sieht, was in der Folge passiert, wird einem klar, was ich damit meine, - also die Krönung der 2. Staffel ist The Reichenbach Falls.
Wow. Wow! Wow!!!!
Wenn James Moriarty da so selbstherrlich sitzt, mit Krone und Zepter und zwar mitten im Tower... da atmet man erst einmal tief durch und kann sich kaum vorstellen, dass es noch subtiler wird. Wird es aber, versprochen! Moriarty stilisiert Sherlock zum Helden, die Frage ist, inwieweit Sherlock das Spiel bereits vorab durchschaut hat?
Während in der Vorlage von Sir Arthur Conan Doyle der Showdown zwischen dem Genie Sherlock Holmes und seinem Gegenspieler und Alter Ego, James Moriarty, sich an den Reichenbachfällen abspielt, und durchaus Möglichkeiten zur Spekulation um den Tod von Holmes und Moriarty offen lässt, lässt mich der Cliffhanger am Ende von The Reichenbach Falls ratlos zurück ... und bittertraurig!

Ich muss an der Stelle die Rolle des wahnsinnigen James Moriarty und die Besetzung mit Schauspieler Andrew Scott lobend anerkennen. Wenn ich zunächst von der Besetzung Moriartys entsetzt war und mich gefragt habe: Warum so ein unscheinbarer Milchbubi?, war mit dieser 3. Folge das Vorurteil revidiert. Moriarty ist in dieser Umsetzung eine zeitgemäße Figur. Ein überheblicher, größenwahnsinniger Computerfreak. Völlig unberechenbar... at least für ein Talent wie Sherlock Holmes, was ja auch gut so ist, sonst wär's ja nicht prickelnd, wenn die beiden sich zum Beispiel auf ein Pläuschchen zusammenfinden, ganz kultiviert zur Teatime... Das sind Szenen, die bleiben einem wie eingebrannt vor den Augen.

Zur Serie:
Selten empfinde ich auf Anhieb eine Krimi-Fernsehserie so spannend, unterhaltsam, rasant, innovativ, einzigartig, hinreißend, ungewöhnlich und vor allen Dingen: kackfrech und witzig!
Die Drehbuchautoren von SHERLOCK (Mark Gatiss, Steven Moffat, Steve Thompson) haben sich echt was einfallen lassen mit diesen drei Fällen. Holmes (die Original-Figur von Sir Arthur Conan Doyle) hatte schon immer eine gewisse Faszination. Ein eigenwilliger, hyper-intelligenter, vollkommen überheblicher Charakter. In der Serie SHERLOCK kommt noch eine gute Portion Frechheit und schwarzer Humor dazu. Alles gepaart mit unseren modernen Kommunikationsmethoden und -Mitteln. Watson bloggt, Holmes beschäftigt sich mit "simsen" (Textnachrichten) und für das Lösen der Fälle muss er erst gar nicht mehr an den Tatort, das erledigt Watson, indem er am Tatort mit einem Laptop mit Webcam herumläuft und diese mit einem Livestream zu Holmes` Laptop überträgt (immer ein angebissener Apfel auf den Geräten ;)

Die visuelle Umsetzung mit diesen speziellen Kamerawinkeln, Szenenschnitten und Texteinblendungen ist auch so ein Stilmittel, das die Serie Top-Modern und innovativ erscheinen lässt. So was kann gutgehen oder nicht. Im Fall SHERLOCK fühle ich mich davon keineswegs überfordert. Die Serie selbst wird dadurch besonders dicht mit Handlung und Informationen vollgepackt. In der Episode A Scandal in Belgravia fällt das insbesondere auf. Die 90 Minuten Episode fühlt sich von der Handlung an, wie ein drei Stunden Film. Nicht im Sinne von langweilig, sondern so kurzweilig wie nichts was ich sonst kenne. Dagegen fällt Episode 2, The Hounds of Baskerville, durchaus langweilig aus. Die absolute Steigerung, vor allem was Spannung und Überraschungseffekte betrifft ist The Reichenbach Falls; bemerkenswert Holmes Rückzug in seine Gedankenwelt, seine Technik sich alle Erinnerungen Erinnerungsfetzen vor Augen zu führen, diese wie ein Puzzle zusammenzustellen wird visuell wie in einem Science Fiction Film dargestellt, wo Holmes, Worte und Bilder vor sich hin und her schiebt, die für uns Zuschauer in den Raum projiziert werden.

Obgleich ich DOWNTON ABBEY bis vor kurzem als meine Lieblings- Mini-Serie angesehen habe. Das sollte sich spätestens nach The Reichenbach Falls gründlich ändern.

SHELROCK ist zum Fingernägel Kauen spannend, intelligent und dabei fehlt nicht ein gewisser schwarzer Humor. Rasante, allerbeste Unterhaltung.

Ich nehme schwer an: Sie werden auch - äh --- HINGERISSEN - sein.

.
PS. Wenn die Rezension gefallen / geholfen hat, würde ich mich über eine Bewertung sehr freuen. Auf diese Art kann der Rezensent erfahren, ob die Mühe sich gelohnt hat. Dankeschön! ;-)
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