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Kundenrezension

13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nie den leichten Weg, 26. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Axiom (Lp+CD+Dvd) [Vinyl LP] (Vinyl)
Wie viele andere Rezensenten, habe auch ich mir zuerst die CD über Kopfhörer angehört. Nach dem ersten Durchgang war ich ehrlich gesagt weder enttäuscht noch euphorisch. Alles hörte sich nach Archive an und dann doch wieder anders. Als ich mir dann den Film angesehen habe, hat sich mir die Musik zumindest ein wenig mehr erschlossen.

Der Film ist sehr künstlerisch und eigentlich auch gut gedreht, wenn man bedenkt, dass hier keine Hollywood-Millionen dahinter stecken. Mich erinnerte der Film sehr an Orwells 1984 oder an Brazil. Das Thema hat es Archive offensichtlich angetan, denn es paßt zu dem Werk Controlling Crowds.

Sehr düstere Endzeitstimmung.

Pollard macht einen wirklich tollen Job in dem Song Distorted Angels. Sehr gefühlvoll und facettenreich leitet er Axiom ein.

Das Titelstück Axiom dann hat ein 4-minütiges Intro, in dem man eigentlich nur ein Glockengeläut hört. Dann aber beginnt das Stück mit den typischen Archivemitteln; eine einfache Keyboard-Line, die einem mit kurzem Ausnahmen bis zum Ende des Songs immer und immer wieder eingehämmert wird. Dass die beiden Masterminds ursprünglich aus der House-Szene kommen, beweist auch wieder einmal dieses Stück. Der ach so kleine Anfang bläst sich immer weiter auf, wird zu einem Ungetüm und fällt dann wieder in sich zusammen. Meistens endet dann auch so ein Stück wieder mir dem Anfangsthema des Songs. Nicht wirklich neu, denn das macht nun mal wirklich den typischen Archive-Stil aus. Bei Lights, Again und vielen anderen Archive-Monstersongs oft verwendet. Anders als andere Rezensenten stört es mich auch nicht, dass das Stück instrumental bleibt.

Baptism
Ein sehr kraftvoller und verquerer Song. Pen mach seinen Job als Sänger dieses Stücks ebenfalls gut. Leider jedoch stört es mich bei Pen immer wieder, dass er doch eine Stimme hat, die man eher als flat bezeichnen könnte.
Das Video hierzu ist wohl das heftigste aus dem Axiom-Film. Falls es jemanden gibt, der mir das Video erklären kann, dann wäre ich ihm dankbar.

Transmission Data Terminate

Spannend. Geht sehr in die Richtung Massive Attack. Das ganz kurz angespielte Klavier (1:53), hätte ich mir öfter gewünscht. Es hätte dem Song noch eine jazzige Komponente hinzugefügt, die ich interessant gefunden hätte.

Die zweite Hälfte des Songs singt dann Holly Martin, eine Sängerin, die man erst ab dem letzten Album kennen lernen durfte. Holly hat eine Weltklasse-Stimme. Unfassbar, mit wie wenig sie ein Maximum an Effekt erzielen kann. Für meine Begriffe hätte man Holly ruhig öfter mal ran lassen sollen. Großartig.

The Noise of Flames Crashing

Erster Auftritt von Maria Q. Sphärisch und sehr reduziert. Maria singt wie immer fehlerfrei, allerdings auch ein wenig langweilig. Ich schätze Maria Q sehr, weil man sich immer auf ihre professionelle Stimme verlassen kann. Holly allerdings hat dann doch eine viel markantere Stimme. Nettes Stück, aber nicht das erste seiner Art.

Shiver

Der "hellste" Song des ganzen Albums. Eine ähnliche Nummer wie "Chaos" von der Controlling Crowds. Irgendwie schön, aber leider auch ein wenig belanglos.

Axiom - Reprise

Wer beim Titelstück keine Lust hat auf ein 4-minütiges Glockengeläut oder nicht in der Lage sein sollte, die Glockenpassage mit einem Audioprogramm rauszuschneiden, der ist besser bei dieser Version aufgehoben.

Wirklich anderes ist der Song wirklich nicht. Da hätte man bei einer Reprise und vor allen Dingen bei einer Spielzeit von knapp 40 Minuten mehr rausholen können, wie ich finde.

Fazit:

Archive macht es sich nun wirklich nie leicht. Wieder einmal schwer verdauliche Kost. Weit weg von Hitgedanken bewegt sich Archive zwischen Kunst, Gesellschaftskritik, Provokation und dem immer wieder neu aufgelegten typischen Archive-Sound.
Ich finde es gut, dass die Band sich immer wieder die Freiheit nimmt, Projekte zu verwirklichen, die ihre eigene Idee von Musik verkörpern. Ungeachtet, ob das Publikum alles nachvollziehen kann.

Axiom ist ein sehr ambitioniertes Kunstprojekt und manchmal vielleicht ein wenig zu ambitioniert. Das Archive wirklich ein Album mit einer Spielzeit von unter 40 Minuten präsentiert, ist zwar wieder einmal ein Beweis für die Uneinschätzbarkeit der Band, aber auch ein wenig enttäuschend.

Es stimmt auch, dass hier kein Song drauf ist, den man sonst auf einem Archive-Album erwartet. Kein Again, Finding it so hard, Lights, Controlling Crowds etc. Am ehesten ist da noch Axiom zu nennen. Da es ein Side-Projekt ist, geht das für mich irgendwie in Ordnung. Beim nächsten Album sollten die Jungs dann aber wieder mindestens einen Monstersong bringen und die maximale Spielzeit ausnutzen.

Archive war, ist und wird vor allen Dingen immer eines bleiben,- ANDERS!!!

dude
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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 07.01.2015, 17:56:15 GMT+1
Bernd meint:
Hallo Dude,

na....dann hast du ja bestimmt auch schon die Karten für den 4.3.in deiner Schublade :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.01.2015, 18:06:39 GMT+1
Claus Stahl meint:
Natürlich. Allerdings habe ich heute die neue Scheibe gehört und finde sie ehrlich gesagt ziemlich mies.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.03.2015, 12:38:20 GMT+1
Bernd meint:
Hallo Dude,

man liest Garnichts mehr von Dir.Deine Meinung zum Konzert am Mittwoch in Köln würde mich nämlich sehr interessieren.
Ich habe ja alle Deine Rezensionen gelesen und kenne mich von daher bei Dir gut aus :-) in Dir brodelt ja der Widerspruch, einerseits immer und immer wieder von der "besten Band der Welt" zu schreiben, andererseits "nörgelst" Du aber an allen nur denkbaren Ecken und Kanten rum.....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.03.2015, 11:57:16 GMT+1
Claus Stahl meint:
Hallo Bernd, ich hatte schon im Archive-Forum geschrieben, was ich von dem Mittwoch-Gig im E-Werk halte. Um es kurz zu machen, es war der Wahnsinn. Eeeeeeeeendlich nach vielen Konzerten von anderen Künstlern, bei denen ich meistens den schlechten Ton zu beanstanden hatte, war das Konzert der absolute Überkracher, in allen Belangen. Angefangen vom Sound, der unheimlich beeindruckenden Bühnenpräsentation(Licht und Animationen) bis hin zur Leistung der Band bzw. der Sänger geht einfach nicht mehr. Ich bin jetzt noch ganz geflasht und sehe mich in meiner manchmal einsamen Meinung wieder bestätigt, dass Archive die beste Band aller Zeiten ist(ja, ich weiß, ich hänge mich dabei weit aus dem Fenster). Ich bin immer noch nicht so ganz überzeugt von der letzten Scheibe(Restriction), aber das jetzt alles mal live erlebt zu haben, hat mich auch diesbezüglich einen Schritt weiter gebracht, alles macht Sinn. Ich weiß nicht, wie es Dir erging, aber für mich war der Abend ein wirklich unvergessliches Erlebnis und ich spare in der Regel mit Superlativen,- hier haber sind sie angebracht.

dude

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.03.2015, 12:41:37 GMT+1
Bernd meint:
Hallo Claus, na da hat Dich Archive ja wieder ganz schön um den Finger gewickelt :-) Mir ist es aber genauso ergangen und ich stimme Dir gerne in allen genannten Punkten zu. Dave Pen hat ja auch Gott sei Dank gleich zu Beginn des Konzerts sein "Feel it" im Gegensatz zur CD, als uns allen aufgrund der zahllosen schrägen Töne die Kinnlade runtergerutscht war, geradegestellt.Wobei ich schon immer der Meinung war, das mir ein hochemotionaler Sänger mit ein paar Wacklern drin lieber ist als ein cooler, ausdrucksloser Sänger,der jeden Ton korrekt trifft.Du hattest ja zuletzt so was angedeutet, dass Du keine Gnade mehr walten lässt bei schrägen Tönen. Lights zum Schluss war dann der Oberkracher schlechthin. Ich muss allerdings dazu sagen das ich relativer Archive Neuling bin, das war mein erstes Archive live Konzert. War erst Anfang 2014 auf die DVD Live in Athen gestoßen und da war es gleich um mich geschehen. Heute besitze ich natürlich alle Cd`s und es vergeht kaum ein Tag ohne Archive.
Schick mir doch bitte bei Gelegenheit mal den Link vom Archive Forum. Naja, und was der Titel "Beste Band aller Zeiten" angeht...würde mich mal sehr interessieren,wie ist dein Kenntnisstand bei Talk Talk, bzw.Mark Hollys ?
Bernd
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