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Kundenrezension

am 22. August 2013
Wieder einmal legt Andreas Brandhorst ein Weltraumepos der Spitzenklasse vor.
Der Roman vereinigt alle Vorzüge, die der Leser aus den früheren Werken des Autors zu schätzen weiß.

Ein – wie gewohnt - flüssiger, bildhaft-plastischer Schreibstil lässt den Leser in die bisweilen bizarren Schauplätze eintauchen.
Fantastische Ökosysteme, Weltraumszenarien in fernster Zukunft oder schier unglaubliche Bereiche wie der Fokusraum der Ayunn oder die Materiebrunnen: Der Autor zündet wieder einmal ein Feuerwerk an Ideen. Besonders hervorzuheben: Das ausgefeilte Ökosystem des Planeten Bluestone allein würde Stoff für einen ganzen Roman liefern. Dazu eine Technik, die in ihrer Vielfalt und in ihren schier unbegrenzten Möglichkeiten kaum Wünsche übrig lässt.
Der Autor zeichnet Charaktere, die sich entwickeln und im Laufe des Romans Seiten offenbaren, mit denen man vorher nicht so gerechnet hatte. Dabei wird auf eine differenzierte Darstellung der Handlungsträger Wert gelegt. Selbst der größte Schurke besitzt Bewegründe, die in einen gewissen Rahmen nachvollziehbar sind, wenn man sie auch nicht gutheißen mag. Und auch die, die sich offensichtlich als positiv erweisen, versuchen letzten Endes ihre eigenen Vorteile und Interessen auch mit grenzwertigen Methoden zu wahren.
Die Handlung: Komplex und dicht, packend und fesselnd. Brandhorst spielt gerne einmal mit dem Leser, lässt ihn z.B. einen Zipfel des Geheimnisses um Zayac und die 26 erahnen. Um ihn schließlich zum Schluss mit einer Wendung zu konfrontieren, die nicht vorhersehbar, mit der keinesfalls zu rechnen war. Denn die Sache mit ZORN ist – nun – faszinierend oder erschreckend oder beides?
Der in der SF vielbeschworene „Sense of Wonder“, das Staunen vor der Unendlichkeit und den Mysterien des Universums vor dem Hintergrund uralter Zivilisationen und deren Hinterlassenschaften, tritt in diesem Roman des Autors besonders deutlich in Erscheinung. Eine Kostprobe liefern schon die einleitenden Notizen des Chronisten. Und gerade die Tatsache, dass Brandhorst die Rätsel um die alten Zivilisationen und deren Artefakte im weiteren Verlauf immer nur wieder anreißt, im Kern aber unangetastet lässt, fördert eher noch die Manifestation des Sense of Wonder.
FAZIT: Für mich persönlich eines der ambitioniertesten Werke des Autors.
Deshalb: Unbedingte Leseempfehlung
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